• Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    90 €
  • Dauer
    3 h
  • Wertung

Für meinen Sohn baute ich dieses Jahr ein schönes Spielhaus. Im Forum startete ich folgenden Beitrag zum Thema Wetterschutz für das Holz:
Hier klicken
Ende vom Lied: Es sollte beim konstruktiven Holzschutz bleiben. Diesem widme ich mich in dieser Anleitung am meisten, ich setzte eine höhenverstellbare Konstruktion mit "Opferbalken" ein - also einem Unterkonstrukt aus massivem Holz, der - sollte er jemals dahingegammelt sein - auch ausgetauscht werden kann.
Das Haus an sich ist ein Bausatz den jeder geübte Heimwerker mittels der mitgelieferten Anleitung selbst zusammenbauen kann. Ich nehme daher das Material für das Haus selbst auch nicht in die Anleitung auf.
Als das Haus stand wurde noch das eine oder andere Feature verbessert/eingebaut, was genau beschreibe ich im Folgenden.
 

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • PCM 7 S  - Kapp- und Gehrungssäge, Paneelsäge
  • Bosch PSR-18 VE2
  • Winkelschleifer
  • Forstnerbohrer 20mm
  • Schleifpapier
  • Dickschichtlasur
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Materialliste
  • Kantholz | Fichte
  • Pfostenträger | Metall
  • Dübel 10mm | Kunststoff
  • Sechskantschrauben |
  • Rasengittersteine | Betonstein
  • Winkel | Metall
  • Sechskantschrauben | Metall
  • Spielhausbausatz | Zedernholz
  • Spax | Metall
  • Unterlegscheiben | Metall
  • L-Pfostenträger | Metall
  • Beton für Fundament | Beton

Los geht's - Schritt für Schritt

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Bodenfundament

Der Hersteller sagt: Stell das Spielhaus einfach in die Erde und fertig. Dies ging aus 2 Gründen bei mir nicht: Erstens war mein Grundstück sehr uneben, und zweitens stelle ich kein Holz direkt in die Erde (Fäulnis).
Deshalb entwickelte ich eine Fundamentlösung mit folgenden Eckdaten:
1. Das Fundament sollte stabil sein, also z.B. mit Beton in der Erde eingegossen sein.
2. Das Fundament sollte noch Höhenverstellbar sein, wer weiß ob mir beim Eingiessen nicht noch was absackt? Auch ist der Rasen erst vor 2 Jahren neu gemacht worden, was wenn sich was setzt?
3. Es sollte eine Unterkonstruktion vorhanden sein, die man später mal austauschen kann - also quasi ein "Opferbalken" der als erstes vergammelt und somit der verfall nicht gleich auf die Konstruktionshölzer des Spielhauses geht.

Ich kam auf folgende Lösung:

Ein (Beton-)Stein sollte  in den Boden eingelassen und mit Beton eingegossen werden. Als Größenordnung für jeden Fundamentblock sind 40x60x40cm (b/l/t) angedacht. Auf diesen Fundamentblock wird dann der Betonstein aufbetoniert. Für die 12 Fundamente brauchte ich ca. 1 Tonne Beton. Dabei sollten die Steine alle auf eine Höhe gebracht werden, um das doch stark abfallende und wellige Gelände auszugleichen. Mittels höhenverstellbarer Pfostenträger sollte das Niveau jederzeit auszugleichen sein. Oben drauf sollten dann dicke Trägerbalken um das ganze Haus aufzunehmen. Wie ich das gelöst habe beschreibe ich bei den Bildern.

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Aufbau des Spielhauses

Das Spielhaus wird ganz normal gemäß Anleitung aufgebaut. Ich halte mich an dieser Stelle kurz da jedes Spielhaus anderen Grundrissen/Aufbauplänen folgt.

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Die Gimmicks

Damit alles perfekt ist muss das Spielhaus noch etwas modifiziert werden. Was genau ich alles individuell angepasst habe, steht bei den Bildern.
 


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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