Niederhalter Klammer, ein kleines Projektchen als Hilfsmittel für die Werkstatt

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    20 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Da mir die handelsüblichen Kniehebelspanner schlichtweg zu teuer waren, suchte ich nach einer Alternative. Diese fand ich im Internet.

Hold-Down Clamp heißt das Teil im englichsprachlichen Raum und wurde im August Heft 1998 der amerikanischen Zeitschrift Wood beschrieben.

Ich habe bewußt auf Materialangabe  und Werkzeugaufstellung verzichtet. Diese werden in  der Bauanleitung aufgeführt. Der angegebene Betrag € 20,00  sind für alle vier Klemmen.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Die Vorarbeit

 Die Bemaßung der Teile in der Bauanleitung wurden in inch angegeben, sodaß ich erst auf mm umrechnen mußte. Ich erstellte dann eine neue Zeichnung in mm im Maßstab 1:1 für die einzelnen Teile.

Für eine Mustervorlage des Hebels klebte ich eine Kopie auf ein Stück Hartfaserplatte und schnitt es mit der Stichsäge grob aus. Die Feinarbeit erfolgte dann mit dem stationären Bandschleifgerät und Schlüsselfeilen.

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Holz zusägen

Aus einem 22 mm starken Buchenbrett, welches ich sehr günstig aus dem großen schwedischen blau/gelben Möbelhaus erstehen konnte, sägte ich zunächst einmal ein 25 mm, ein 20 mm und zwei 60 mm breite Leisten zu, da ich beabsichtige, 4 Klemmen zu erstellen.

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weitere Bearbeitung

Für eine Klemme brauche ich nachfolgende Stücke: für den Hebel 100 x 25 mm, für den Arm 110 x 20, für die zwei Seitenteile jeweils 100 x 60 mm und für das Füllstück – so nenne ich es – 60 x 50 mm.

Danach wurden die Kanten mit Schleifpapier 120er Körnung gebrochen.

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....es geht weiter....

Anschließend habe ich alle Markierungen für die Bohrlöcher aufgebracht, Umrisse aufgezeichnet und mit dem stationären Bandschleifgerät verschliffen.

Dann wurden die Löcher mit einem 6 mm Holzbohrer gebohrt. Dazu verwendete ich meine Bohrmaschine und den Bohrständer.

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...weiter...

Die zwei Seitenteile fixierte ich mit Tesa- Film zusammen und bohrte die Löcher in einem Rutsch durch. Das Langloch im Arm bohrte ich in mehreren Durchgängen und bearbeitete dann den Schlitz mit einer kleinen Raspel. Das Füllteil erhielt eine 8 mm Bohrung für die Einschlagmutter mit 6 mm Innengewinde, welches ich dann mit dem Hammer einschlug. Mit Hilfe dieser Mutter wird dann später die Klammer befestigt.

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..der Zusammenbau

Dann leimte ich die 2 Seitenteile und das Füllteil zusammen.

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..bald fertig...

Das Ganze fügte ich dann mit 2 Rundhölzer 6 mm, die ich passend zuschnitt und leichtgängig machte ( wurde mit Schleifpapier entsprechend bearbeitet ) zusammen. Ergänzt wurde der Niederhalter mit einer Maschinenschraube 6 mm, 110 mm lang, 2 Unterlegscheiben, einer Mutter M 6 und einer Flügelmutter M 6.

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... ein paar Bildcher....

...Nach dem Motto: ein Bild sagt mehr als viele Worte...

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... ein Arbeitseinsatz...

Ein Niederhalter kam bei einem neuen Projekt ( Kleinteilehalter für die Fräseinrichtung ) schon zum Einsatz....


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