Neuer Boden für Werkkeller

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    500 €
  • Dauer
    3-4 Tage
  • Wertung

Es war nun endlich soweit. Der PVC-Boden im Heiz-/ Werkzeugkeller musste weichen und wurde gegen Fliesen ersetzt. Wie und was ich genau gemacht habe, möchte ich euch im Folgenden vorstellen...

Los geht's - Schritt für Schritt

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Alten Boden entfernen

Der alte PVC-Boden wurde mit roher Gewalt entfernt. Glücklicherweise war er nur am Rand verklebt. Ich habe mit einem Scharfen Messer den PVC in handliche Stücke geschnitten und entfernt. Anschließend wurde der Bodenlack mit der Spachtel grob entfernt und der Boden mit dem passenden Tiefengrund eingelassen.

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Die ersten Fliesen

Wie man am ersten Bild erkennen kann, musste ich bei der Tür anfangen zu fliesen, da hier die Höhe vorgegeben war. Daher musste ich den Raum auf 2 Tage fliesen und konnte nicht alles auf einmal legen. Zudem musste ich ein stetiges Gefälle zum Wasserablauf in der Mitte des Raumes einhalten. Ich habe mich für eine robuste dunkelgraue Fliese entschieden, die durchgefärbt ist. Wenn mal was runterfällt und ein Stück der Fliese abplatzt, dann fällt es nicht gleich so auf. Zur Technik kann man ja nicht viel sagen. Flexkleber anrühren, ziehen lassen, auftragen, mit Zahnspachtel durchkämmen und Fliese drauflegen. Um den Fugenabstand zu halten wurde mit Fliesenkreuzen gearbeitet...dazu später noch mehr.

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Die Ausschnitte

Die Ausschnitte wurden teils mit einer Nassschneidemaschine und teil mit einem Normalen Fliesenschneider geschnitten. Hier die Ergebnisse (natürlich nach ein bisschen Verschnitt, den ich hier nicht zeigen wollte ;-))

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Fliesekreuze entfernen

Nun zum Thema Fliesenkreuze. Diese wurden senkrecht gesetzt, damit man sie leichter wieder rausbekommt. Ich habe immer 3 Reihen Fliesen gelegt und danach die Fliesenkreuze entfernt. Da ich nicht gerade der größte bin, habe ich mir hier was einfallen lassen müssen. Auf den Fotos kann man erkennen, was mir dazu eingafallen ist. Ich habe leider keine Ahnung wie das Ding heißt, das ich benutzt hab. Ich nenne es nur Greifer. Es hat erstaunlich gut funktioniert.

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Restliche Fliesen legen

Nachdem die erste Hälfte trocken war, konnte ich mich an den rest der Fliesen machen. Es wurde wieder gemischt, geschmiert, gekämmt und gelegt, bis alles fertig war.

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Verfugen

Jetzt kan der "dreckige" Teil...das Verfugen. Hier hab ich aus mehreren Falbtönen die passende Farbe der Flexfuge angemischt und großzügig verteilt. Anschließend mit dem Moosgummibrett diagonal in die Fugen gewischt und danach mit dem Schwammbrett eingewaschen. Nachden die Fuge Trocken war, wurden die Ecken und Kanten mit dem farblich passenden Silikon verfugt. Auf den Riemchen, die ich aus den Fliesen geschnitten habe, habe ich weißes Acryl zum Wandanschluss benutzt.

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Fensterbrett einbauen

Da ich schon dabei war hier rumzubauen, sollte das Fenster nun auch endlich ein Fensterbrett bekommen. Also ab zum Baumarkt, ein Passendes Fensterbrett ausgesucht und mit der Nassschneidemaschine auf Länge gebracht. Nach Reinigung der Fensternische mit Silikon eine Klebeschicht aufgebracht und das Fenterbrett ausgerichtet. Danach wurde alles mit Acryl verfugt.

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Putzen und Ergebnis betrachten

Zum Abschluss wurde der ganze Raum mehrmals geputzt, bis der ganze Zementschleier weg war. Endlich fertig...Und in Ruhe das Ergebnis begutachtet. Beim Putzen wurde gleich getestet, ob das Wasser auch in den dafür vorgesehenen Ablauf fliest. Hat halbwegs gut geklappt ;-)


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