Nachttisch / Beistelltisch

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Vorderansicht
Rückansicht
  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    75 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Nachdem unser Bett durch das Betthaupt schon aufgewertet wurde, sollen nun noch ein paar schöne Beistelltische her.

Da uns die "kaufbaren" Lösungen nicht gefielen und das Ganze auch zum Boden passen soll, war selbermachen angesagt.

Mein erstes "Möbelbau-Projekt".

Der genannte Preis bezieht sich auf einen Tisch!

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Schwingschleifer
  • Oberfräse
  • Multifunktionswerkzeug
  • Handkreissäge
  • Stichsäge
  • Schlagbohrmaschine
  • Dübelhilfe
  • Zwingen
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Materialliste
  • 2 x Bretter | Eiche (40x40x2,5)
  • 1 x Brett | Eiche (40x38x2,5)
  • 1 x Brett | Eiche (20x38x2,5)
  • 10 x Dübel | Holz (nach Bedarf)
  • 1 x Holzleim | --- (---)
  • 1 x Glasplatte | ESG (39x39x0,5)
  • 4 x Filzgleiter | Filz/Kunststoff (---)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Holz zurechtschneiden

Ich habe mir im Baumarkt eine Eiche-Arbeitsplatte (2,5cm stark) gekauft und diese gleich zuschneiden lassen - zumindest die Seitenteile, da ich die Maße für die eigentliche Tischplatte noch nicht parat hatte.

Da meine Glasplatten, die ich als zweiten Boden verwenden wollte, ein Maß von 39x39cm hatten und die Seitenteile 40cm im Quadrat messen, habe ich die Tischplatte auf 40 x 38cm gesägt.

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Fasen & Schleifen

Anschließend habe ich die Kanten der Bretter mit dem Schwingschleifer angefast - dadurch sehen die Übergänge später sauberer aus. Außerdem wurden Druckstellen und leichte Unebenheiten vom Sägen mit 80er Körnung plan geschliffen.

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Dübellöcher setzen

Die Dübelhilfe im Einsatz
Markierhilfe

Mit der Dübelhilfe habe ich anschließend Löcher gebohrt. In der Tischplatte sind je 3 8er Löcher und in der Querverbindung auf der Rückseite je 2 10er Löcher gebohrt worden.

Mit Hilfe der Markierhilfen, habe ich dann die "Bohrpunkte" auf das jeweils andere Brett übertragen und auch hier die Sacklöcher für die Dübel gebohrt.

Beim Übertragen der Bohrpunkte ist präzision gefragt, da andernfalls danach alles schief läuft - im wahrsten Sinne des Wortes.

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Das besondere Extra: Der Weinglashalter

Als pfiffiges Extra, sollte der Tisch einen Weinglashalter bekommen. Denn nichts ist ärgerlicher, als nochmal aus dem Bett zu müssen, weil man beim Lesen blind nach dem Glas gegriffen und es dabei umgeworfen hat.

Also habe ich mit der Lochsäge ein geeignet großes Loch in der Nähe der vorderen Tischkante gesägt. Dieses Loch habe ich anschließend mit der Stichsäge "aufgeschnitten" und alle Schnittkanten mit dem Dremel angefast. Wichtig ist hierbei die Drehzahl - bei hartem Holz lieber etwas langsamer, weil es sonst verkohlt!

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Der schmale Grat

Improvisation ist alles

Für den Glaseinlegeboden, wollte ich keine Regalträger verwenden, sondern ihn in einer Nut laufen lassen (daher habe ich die Tischplatte ja auch auf 38cm Breite abgelängt). Also musste auf den Innenseiten der beiden senkrechten Bretter eine Nut gefräst werden.

Leider bin ich derzeit noch nicht im Besitz einer eigenen Oberfräse und auch eine Tauschsäge nenne ich nicht mein Eigen. Also musste improvisiert werden. Mit der Kappsäge (PCM7S) habe ich dank Tiefenanschlag drei parallel ineinander verlaufende Schnitte gemacht, so dass eine ca. 0,8 cm breite Nut entstand. Da die maximale Schnittlänge der PCM jedoch nur bei ca. 18 cm liegt, musste ich das Brett drehen und von der anderen Seite aus exakt ansetzen um die Nut zu treffen. Den letzten kleinen verbleibenden Steg, den ich mangels Sägetiefe der PCM nicht aussägen konnte, habe ich mit dem Stechbeitel entfernt.

Die Schnittkanten wurden anschließend wieder mit dem Dremel gefast.

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Auf den Leim gegangen

"Explosionszeichnung"

Vor dem Verleimen habe ich alle Bauteile nochmals mit dem Schwingschleifer und 120er Körnung geschliffen um die letzten Unebenheiten los zu werden. Anschließend wurde auf alle zu verbindenden Stellen Leim aufgetragen, Dübel gesetzt und alle Teile miteinander verleimt. Das Ganze wurde mit Einhandzwingen verpresst und über Nacht trocknen gelassen.

Jetzt konnte auch erstmals die Glasplatte eingesetzt werden um zu sehen, ob exakt gearbeitet wurde.

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Frischer Teint

Natur vs. Geölt

Nachdem alle Teile ausreichend Zeit zum Trockenen hatten, habe ich die Tische mit Osmo Hartwachs-Öl gestrichen. Dadurch ist das Holz nochmals schön nachgedunkelt und ausreichend konserviert.

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Auf leisen Sohlen

Damit man die Tischchen leicht beiseite stellen kann ohne dabei Kratzer auf dem Boden zu hinterlassen, habe ich die Stellflächen noch mit Filzgleitern versehen.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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