Nachbau einer Schnellspannzwinge für den Kreg Jig, oder auch Undercover Jig von Wolfcraft

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    8 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Vorweg, das ist ein Miniprojekt
Ich habe mir eine Pocket Hole Bohrschablone von Kreg Jig gegönnt. Dabei habe ich gleich eine Schnellspannzwinge dazu gekauft. Dieses Teil dient zum einen den Kreg Jig festzuspannen, und zum anderen kann man damit gleichdicke Materialien zusammenklemmen, damit man sie besser zusammenschrauben kann. Natürlich kann ich auch alles Mögliche damit auf eine Tischplatte oder Workmate festspannen. Der Preis war allerdings gesalzen, 26,00 € für diese einfache modifizierte Zwinge. Da dachte ich mir, das kannst du selbst bauen, und natürlich viel billiger. In der „Nachtschicht“ hier im Forum, haben kjs, kaosqlco und ich dann fieberhaft nach geeigneten Zwingen und runden Scheiben gesucht. Irgendwann hatten wir dann auch das geeignete Material zusammen.
Kostenvergleich: Für die Zwinge und die 4 Karosseriescheiben habe ich 8,40€ für die kleine Version bezahlt. Die Originalzwinge kostete mich 26,00€. Also bekomme ich fast 3 Zwingen für das Geld. Die größere Version ist 3,50€ teurer. Da hat sich doch die Arbeit und das suchen gelohnt.

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Los geht's - Schritt für Schritt

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Materialeinkauf

In der Bucht bestellte ich dann Schweißer-C-Gripzangen von 450mm & 275mm Baulänge, und für jede Zwinge 4 Karosseriescheiben für Schrauben M6. Die Karosseriescheiben hatten einen Durchmesser von 45mm und eine Dicke von 1,5mm. Also ergaben 2 Scheiben von denen exakt das Maß, was für die Originalzwingen an Scheiben verbaut wurde. Zu erwähnen sei eigentlich noch, warum wir diese große Zwinge ausgesucht hatten. Wenn man mal ein Brett verbinden will, was breiter ist, kommt man mit den großen Zwingen dann oftmals immer noch hin. Es erweitert also den Aktionsradius.

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Schweißvorbereitung und anschließendes schweißen

Mit dem Dremel und einer Schleifwalze habe ich erst einmal die Chrom oder Nickelbeschichtung im Schweißbereich entfernt. Ohne das Schleifen, kann man das ganze nicht durch Wig schweißen verbinden. An dieser Stelle sollt mal erwähnt sein, das man das notfalls auch durch kleben mit Epoxidharzkleber machen kann. Es hat ja nicht jedermann die Möglichkeit das Wig zu schweißen.
Die Karosserieschrauben wurden immer 2 Stück zusammengeheftet. Dabei habe ich darauf geachtet, dass die runde Kante vom Stanzen immer außen liegt, und die scharfen Kanten zueinander zeigen. 4 kleine Heftpunkte sind dafür mehr als ausreichend. Anschließend die zusammengehefteten Scheiben dann auf die beweglichen Backen von den Zwingen mittig geheftet. Das war´s im Großen und Ganzen schon. Mit Schleifvliese habe ich die Heft und Schweißstellen noch etwas sauber gemacht. Falls mal auf der Innenseite der Scheibe der Hefter durchkam, habe ich den mit einer Schlichtfeile bearbeitet.

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Bilder von der Anwendung



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