NEW Happy New Gear,...

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Wie in meinem ersten Projekt in 2014
http://www.1-2-do.com/de/projekt/Happy-New-Gear--_-3-__-3-__-3-_/bauanleitung-zum-selber-bauen/16451/
erklärt, habe ich weitere Halterungen auf ähnliche Weise erstellt.
Zunächst dachte ich daran diese an einen irgendwann frei werdenden und passenden Platz zu hängen.
Doch als ich auf den Grobmüll ein Paar zerschredderte Inline-Skates fand und diese eigentlich wegen der Kugellager ausschlachtete fielen mir die schraubbaren Achsen der Rollen ins Auge.
Nach kurzem Vermessen der Achsen kam mir die Idee:
Ich mache damit Halter, die mit den Achs-Schrauben die Bohrzubehör-Halter halten !!
~~ Nach diesem Gedanken gab es kein Halten mehr !  ;-) ~~


 

Los geht's - Schritt für Schritt

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Generelle Halterung ....

Wie vorher erwähnt habe ich nach Muster des Projekts  http://www.1-2-do.com/de/projekt/Happy-New-Gear--_-3-__-3-__-3-_/bauanleitung-zum-selber-bauen/16451/  weitere Halterung gemacht.
Die waren soweit auch gut und fertig.
Jedoch ohne den passenden Platz lagen diese nur unnötig in der Gegend herum und vermischten sich mit dem ganzen anderen Kram.

Als ich dann die Achsen der Inline-Skate-Rollen in den Händen hielt kam mir die Idee für eine "Halterung" (Bild 1) , die ich an ein frisch gekauftes aber nicht direkt benutztes Rohr mit einem Durchmesser von 25 mm anbringen wollte.
Lustigerweise hatte ich nämlich beim Shoppen das Rohr, etliches anderes Zeug UND einen 25 mm Forstner-Bohrer gekauft.
--> Wahrscheinlich wäre ich nicht auf die Idee gekommen, wenn ich einen 40 mm Forstner-Bohrer gekauft hätte. ;D

Leider muss ich den Werdegang jetzt mal beschreiben, weil ich, in meinem Rausch, keine Bilder der Herstellung der "Klemme" gemacht habe:

  1. Zwei Streifen Multiplex mit einer Breite von 40 mm und einer Dicke von 15 mm wurden verleimt, sodass ein Streifen von 30 mm Dicke entstand.
  2. Dieser Streifen wurde der Länge nach in 50 mm lange Stücke gesägt.
  3. In jedes dieser Stücke wurde ein Loch von 25 mm Durchmesser gebohrt, wobei der Abstand an drei Seiten je circa 7- 8  mm betrug.
  4. Danach wurden die seitlichen Vertiefungen gebohrt. Die Tiefe der Bohrung entsprach der Dicke einer gewählten Unterlegscheibe, welche einen Durchmesser von 22 mm hatte und für eine M6er Schraube vorgesehen war.
  5. Hiernach wurde ein 6 mm Loch gebohrt. Genau durch die Mitte der 22 mm Bohrung ( Zentrierspitze des Forstner-Bohrers).
  6. Nun wurde ein Schlitz an der Bandsäge gesägt. Dies geschah Pie-Mal-Auge , ab durch die Mitte.
  7. Die Ecken, nahe der 25 mm Bohrung, wurden abgerundet.
Somit war der Grundstein für die Halterung gelegt.
Da allerdings die Achse des Inline-Skates nicht gut durchpasste habe ich die 6 mm Bohrungen Millimeterweise erweitert, bis die Achsen gut durchpassten.

Eine Probe, an dem 25 mm Rohr, mit festgezogener Verschraubung zeigte, dass die Halterung ausreichend fest saß um eine Bohrzubehör-Leiste am Runterrutschen hindern konnte.
Eine zweite "Klemme" wurde nun oberhalb der Bohrzubehör-Leiste angebracht und fixiert.
Die Bohrzubehör-Leiste ließ sich mühelos an der Stange bewegen und bewegt sich nicht nach oben oder unten.
SUPIEH !!!

Der Multiplex-Streifen gab 11 Stücke her, die allesamt mit den gleichen Bohrungen versehen wurden.
Eine der "Klemmen" barst beim Bohren des ca. 6 mm Loches und fiel daher zunächst für die Befestigung der Bohrzubehör-Leisten aus.

Ebenfalls reichten die Inline-Skate-Achsen nicht aus um alle "Klemmen" gleich zu bestücken. Für die letzten beiden ( drei ) Klemmen mussten M6er Schloßschrauben herhalten.

Dennoch konnte ich erstmal alle bestückten und zwei Ersatz - Bohrzubehör-Leisten
an dem Rohr befestigen.

Fehlte nur noch das passende Örtchen !!        o_O

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Das passende Örtchen....!

Im Rahmen der Umgestaltung meiner Garagen-Werkstatt-Rückwand ergab sich eine Möglichkeit das Rohr mit den Bohrzubehör-Leisten anzubringen:

Bild 1:
Hierzu habe ich für die Anbringung zunächst einen Klotz an die vorhandene Leiste geschraubt um genügend Abstand von der Wand zu erhalten.
Der benötigte Mindestabstand zur Wand beträgt 40 mm. Da ich aber befürchtete keinen vernünftigen Ansatz mit dem 25 mm Forstner-Bohrer hinzukriegen, weil die Zentrierspitze genau zwischen den schrägen Kanten lag, entschied ich mich für 50 mm von der Wand.

Bild 2:
Am obenliegenden Brett habe ich keine Vertiefung gebohrt, sondern die zunächst als "unbrauchbar" definierte elfte "Klemme" mit 2 weiteren Bohrungen an beiden Seiten neben dem Schlitz versehen.

Nach Ausrichten der Stange habe ich die "elfte Klemme" an das obenliegende Brett geschoben und zunächst mit einer Schraube (Spax 4,0 x 45 mm) angeschraubt.
Dann habe ich wiederum eine M6er Schloßschraube 60 mm hergenommen und fixiert.
Erst dann habe ich die zweite 4,0 x 45 mm Spax in das andere Loch gesetzt und angeschraubt.
Somit ließ sich das Rohr nicht mehr verdrehen.

Bild 3:
Jetzt habe ich nach und nach die unteren Klemmen, von unten nach oben, in der Höhe und in der horizontalen Richtung ausgerichtet und fixiert.

Bild 4:
Hier sieht man den maximalen Schwenkbereich der Bohrzub.-Leisten.

Bild 5:
Alle Leisten liegen an der Wand. Der Abstand von Wand zu vorderer Kante einer Leiste beträgt nicht mehr als 80 mm.
Flach genug für meine Zwecke.

Bild 6:
Bohrzubehör-Leisten-Halter mit dem Rest der ummodelierten Wand.
Noch nicht ganz fertig, aber morgen ist auch noch ein Tag.
 


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