Musikadapter für IPhones und MP3 Player :)

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  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    70 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Musik hören vom MP3 Player, Smartphone oder I-Phone ist einfach ne schöne und bequeme Sache. Aktiv-Boxen, docking stations und anderes gibts wie Sand am Meer, aber ich wollte was besonderes und auch Akkubetriebenes und basteln tun wir ja eh alle gern....
So entstand eine Batteriebetriebene Aktivbox mit Adapter für I-Phone und andere MP3 Player
In diesem Projekt beschreibe ich lediglich den Bau der Box und der Technik.
Oben kann dann Später die passende Docking Station aufgesetzt werden. Diese ist je nach verwendetem Abspielgerät austauschbar. Deren Bau werde ich dann gesondert Beschreiben

Du brauchst

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Materialliste
  • 2 x BODEN und Decke | MDF 18 mm (160 x 340)
  • 2 x Seitenteile | MDF 18 mm (160 x 160)
  • 1 x Viertelstäbe | Kiefer (r 36)
  • 1 x Verstärker | Conrad (Best.Nr. 115592 - 62)
  • 2 x Lautsprecher | Lautsprecher (Elektroschrott)
  • 1 x Stereopotentiometer | Conrad (Best.Nr. 446331 - 62)
  • 2 x Frontplatte und Rückwand | Kiefersperrholz 6mm (350x165)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Gehäusebau

Das Gehäuse besteht aus 18mm MDF und Sperrholz.
Zuerst wurde aus 18 mm MDF Platten, welche ich im Baumarkt zuschneiden lies, und Viertelkreis Kiefernleisten ein Rahmen zusammengeleimt (Bild 1)
Somit bekam ich ein Gehäuse mit schönen Rundungen, welche ich in diesem Radius (35 mm) nicht mehr Fräsen kann.

Die Frontplatte wurde dann aus 6 mm Sperrholz großzügig Ausgesägt und mit kleinen Spaxschrauben auf der Werkbank fixiert (Bild 2)

dann wurden mit der Oberfräse und Fräszirkel 2 Ausschnitte für die Lautsprecher und einen für den Lautstärkeregler ausgeschnitten (Bild 3)

Schlieslich wurde die Frontplatte aufgeleimt und nach dem Trocknen mit der Oberfräse bündiggefräst (Bild 4)

Zum Schluss wurde noch die Rückwand gleich wie die GFrontplatte aufgeleimt, nur dass diese einen Ausschnitt erhielt, so dass lediglich etwa ein rahmen von 3 cm Breite stehen blieb. Danach wurde das Gehäuse mehrfach gespachtelt, grundiert und geschliffen. (Bild 5)

Als Farbabstrich entschied ich mich für ein mattes Schwarz

Zu allerletzt wurden aus einem 16 ***** masivem Plexiglasstab noch 2 etwa 15 cmm Stücke zurechtgeschnitten, an 2 stellen durchbohrt und als Füße unter den Boden geschraubt. (Bild 6). Eigentlich sollten diese auch beleuchtet werden, dies hat aber nicht zur zufriedenheit funktioniert.....

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Der Lautstärkeregler

Der Lautstärkeregler besteht aus einem Stereopotentiometer (2 Potentiometer auf einer Achse) der in einem beleuchteten Plexiglasrohr sitzt.

Zuerst wurde von einem Rest Plexiglasrohr etwa 5 cm abgeschnitten und eine Kante sauner galtt geschliffen (Nass geschliffen) Auf der anderen Seite wurden in gleichem Abstanf 8 3mm Löcher gebohrt in die Später die LEDs zur Beleuchtung eingesetzt wurden. Als LEDs verwendete ich 5V 3mm LEDs, da man sich dann den Vorwiderstand spart (Bild2)

Dann wurden auf der CNC-Fräse die Beiden Montage Scheiben für das Potentiometer gefräst (Bild 3)

Das Potentiometer wurde dann in der einen Scheibe montiert und diese in das Glasrohr so eingeklebt, dass der Drehknopf leicht übersteht (Bild 4)

Von vorn wurde nun der 2 gefräste Ring bündig in das Plexiglasrohr eingeklebt, dass der Knopf nun etwa noch 5 mm herrausragt (Bild 5)

Zum Schluss wurden die LEDs in die gebohrten Löcher eingeklebt und zwar immer eine Grüne und eine Rote im Wechsel. Diese LEDS zeigen dann später den ladezustand der Akkus an!

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Der Verstärker

Der Verstärker besteht aus einem nachbau des 2x10 Watt Verstärkers von Conrad Elektronic (Best Nr 115592 - 62). Dieser wurde der Einfachheit wegen auf einem stückchen Lochrasterplatine aufgebaut. Für Unerfahrenere würde ich allerdings den Conrad-Bausatz oder auch ein entsprechendes Fertigmodul empfehlen.

Danach wurde der Verstärker mal mit dem I Phone getestet.

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Spannungsversorgung

Die Spannungsversorgung wurde über 3 20AH Li-ION Zellen realisiert (die waren vorhanden :) )
Zur Überwachung der Akkuspannung, Anzeige des Ladezustandes und Abschaltung bei Unterspannung wurde ein Mikroprozessor verwendet. Dieser misst die Zellspannungen und zeigt durch Grüne, Rot-Grüne, oder Rote Blinksignale über die Potentiometer-LEDs den Ladezustand an und schaltet bei Unterspannung ab.

Die Platine generiert auch stabile 5 Volt zum Laden des I-Phones oder eines MP3 Players

Es gibt aber auch massenweise fertige Akkuüberwachungssysteme die man nicht selbst aufbauen muss. Wenn jemand interessiert ist, sende ich gerne alle Unterlagen des Eigenbaus zu.

Der Verstärker und die Akkuüberwachung wurden dann auf eine Hlasfaserplatte montiert und mit entsprechenden Kühlkörpern versehen.

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Endmontage

Nun wurde alles Eingebaut.
Die beiden lautsprecher (aus alten radio geschlachtet) wurden von Hinten eingeklebt und mit Sperrholzresten fixiert. (Bild 1)

Der Lautstärkeregler wurde von hinten in das genau passende Loch gedrückt , bis er mit der Front plan abschloiss und dann mit reichlich Heißkleber verklebt. (Bild 1)

Nun wurden ein Holzrahmen eingeleimt, in den die 3 Lion Akkus eingeklemmt werden.
In 20 mm Sperrholzleisten wurden mit der Oberfräse Führungsnuten eingefräst. Diese wurden dann auf Boden und Decke geleimt und die Glasfaserplatte mit der Elektronik eingeschoben.

Eine zusätzliche Ladeelektronik basierend auf einem L200 wurde ebenfalls eingebaut.
Damit lassen sich die internen Akkus mit einem externen Steckernetzteil in etwa 20h aufladen. Danach sollten sie so 40-60 Stunden halten :)

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Verkabelung

Getreu nach dem Motto Außen HUI und Innen PFUI ging es nun an die Verkabelung
Innen im Gehäuse gibt es eine USB-Buchse und eine 3,5mm Klinken-Stereo-Buchse zum internen Anschluss der später gefertigten I-Phone Docking Station.

Auf der Rückwand befindet sich der Ein/Ausschalter , eine 3,5 mm Stereo Klinkenbuchse zum Anschluss von externen Audioquellen wie MP3-Player und eine weitere USB-Buchse um MP3 Player o.ä. zu laden.

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Abschluss

Dies soll nun wieder mal nur als Ideengeber fungieren und keine 100% Nachbauanleitung darstellen.
Wer weitere Deteils bez. der Elektronik haben möchte soll einfach nur kurz bescheid geben.

Die eigentliche Dockingstation wird in einem extra Projekt beschrieben, da diese je nach verwendetem Handy/MP3 Player austauschbar sein soll, da man heutzutage ja nie weiß wie lange man noch dieses Modell benutzt :)


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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