Multifunktionswerkbank Teil 1 - Die Planung

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    400 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

PLANUNG - Die Ausführung folgt in Kürze

Seit langem bin ich am überlegen wie ich meine Werkbank am besten umsetze. Viele Ideen von Usern hier und auf anderen Plattformen habe ich mir angesehen... Einiges habe ich geplant und wieder verworfen. Dann bin ich auf die Multifunktionsbank von Holzwerken gestoßen...
Die fand ich schon sehr gut, ich wollte jedoch eine Werkbank die ich auch in meiner Werkstatt flexibel bewegen kann. Da habe ich mich entschlossen den Grundplan aus der Holzwerken auf meine Bedürfnisse anzupassen.
Das Ergebnis möchte ich Euch hier vorstellen. Die Ausführung folgt dann.

Während ich in den letzten Zügen der Planung steckte, habe ich auf Youtube eine Bank gefunden, die meiner Planung exakt entspricht. Daher habe ich einige meiner Ideen verworfen und mich an der Bank von "Klavieratelier" orientiert.

Hier zuerst einmal die Planung. Falls es nicht zu umfangreich wird, werde ich die weiteren Schritte hier immer wieder erweitern...
Auf vielfachen Wunsch hier schonmal der Link zu meinem Tagebuch im Forum:
Multifunktionswerkbank - der Bau

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Oberfräse
  • Akku-Schrauber
  • Handkreissäge
  • Tischkreissäge
  • PC & Software Sketch Up
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Materialliste
  • 1 x Siebdruckplatte | Holz (2500mmx1250mmx30mm)
  • 1 x Multiplexplatte | Holz (2500mmx1250mmx30mm)
  • 4 x 100 mm Trolley Lenkrolle mit Doppelstopp T4-100 | Kunststoff / Metall (d=100mm)
  • 1 x Alfer Rechteckrohr | Alu (19,5mmx11,5mmx1000mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Detailplanung Gestell

Das Gestell wird aus Resten der Arbeitsplatte (also in meinem Fall 30mm Siebdruck) gefertigt.

Die Gesamthöhe habe ich auf 910mm festgelegt. Abzüglich Tischplatte und Rollengesamthöhe bleibt somit eine Höhe für das Gestell von 746mm. Da am unteren Ende der Füße noch eine Platte mit 30mm zur Aufnahme der Rollen angebracht wird werden die einzelnen Schenkel der Füße 716mm lang.

Zur Versteifung werden Schwingen angebracht. Die Längsschwingen haben eine Länge von 1692mm, Die Querschwingen werden 780mm lang. Die "Breite" der Pfosten habe ich auf 100mm festgelegt.
Auf Detailzeichnungen der Einzelnen Bauteile habe ich in diesem Fall verzichtet, da ich denke dass aus der Übersicht alle Maße hervorgehen.

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Materialbestellung & Zuschnitt

Da ich selbst nicht über eine Tischkreissäge oder eine ordentliche Führungsschiene für die Handkreissäge verfüge (noch nicht!) habe ich die Teile bei einem Holzfachhändler in der Nähe bestellt. Die Kosten für den Zuschnitt halten sich wirklich in Grenzen.

Für das Holz incl. Zuschnitt werden wohl so um die 350,00€ incl. MwSt. fällig. Die Rollen sowie die Rechteckschiene habe ich Online bestellt, da ich im Handel / Baumarkt bei mir um die Ecke nichts passendes gefunden habe. Sobald die Teile da sind geht es an den Bau. Dann folgen natürlich die reellen Arbeitsschritte (und nicht nur die Planung). Ich hoffe das Material morgen am Samstag abholen zu können, dann kann der Weihnachtsurlaub richtig genutzt werden.

Weiteres Material wie Leim, Schrauben, Lamellos etc. werde ich dann noch ergänzen.

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Die Planung

Sketchup (Google) ist Grundlage für meine Planung. Hier kann man relativ einfach 3-D Modelle erstellen - und das Programm ist kostenlos. Und da Google ohnehin schon all meine Internet Aktionen kennt, kommt es darauf auch nicht mehr an :-)

Hier mal die Gesamtzeichnung. Nun kommt die Planung Schritt für Schritt.

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Detailplanung Tischplatte und Zargen

Als erstes habe ich mir Gedanken über die Größe der Tischplatte gemacht.
Da ich noch nicht ganz sicher bin, ob im Laufe der Zeit ein gesonderter Frästisch in meiner Werkstatt dazu kommt werde ich die Tischplatte nicht 2m wie bei Holzwerke sondern um 20cm verkürzt auf 1,80m bauen. Den Platz für die Oberfräse im Tisch lasse ich jedoch sicherheitshalber erst mal als Platzhalter frei (hier werden keine Banklöcher entstehen). Evtl. werden diese später noch ergänzt, oder es kommt eben die Fräse in den Tisch.

Im 1. Bild seht Ihr die Tischplatte im Detail mit Bohrungen und Fräsungen (die Aussparung für die Oberfräse wie gesagt evtl. erst später)
Bild 2 und 3 zeigt jeweils eine Längszarge.

Die Mittel- und Querzargen habe ich nicht extra im Detail gezeichnet, da ich hier vorerst keine Bohrungen bzw. Fräsungen machen werde.

Bild 4 und 5 zeigen jeweils die Anschlagbretter welche mittel
Handrädern und Rechteckrohr an der Längszarge befestigt werden.

Im 6. Bild habe ich eine Explosionszeichnung der zugehörigen Tischzargen dargestellt. Hier sind die notwendigen Fräsungen und Bohrungen noch nicht dargestellt. Im weiteren folgen Detailzeichnungen der einzelnen Bauplatte analog zur Tischplatte in denen dann Fräsungen und Bohrungen dargestellt sind.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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