Multi-Funktions-Arbeitstisch

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    50 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Heute möchte ich mein neues Projekt vorstellen. Die ursprüngliche Idee hatte ich von der Zeitschrift "Selbst ist der Mann" Heft1 aus dem Jahre 2003. Dort wurde ein "Multi-Werktisch" vorgestellt, der die Maße 1200 x 1000 mm hatte. Mit Hilfe dieses Tisches und dem entsprechenden Elektro-Werkzeug kann man sich das Sägen, Fräsen und Bohren erleichtern. Ich ließ mir also diesen und weitere Baupläne schicken. Nach dem Studieren des Bauplanes kam ich zum Schluß, daß dieser Tisch eigentlich zu klein für meine Bedürfnisse war. Ich wollte noch weitere Funktionen ein- bzw.aufbauen. Es sollte unter Anderem eine Stichsägevorrichtung und eineSchleifeinrichtung mit von der Partie sein. Dann habe ich eine kurze Skizze erstellt und dann festgestellt, daß mein geplanter Wunschtisch mit den Maßen 1500 x 1200 mm zu unhandlich wurde. Weiterhin sollte der Tisch zusammenklappbar sein, damit er nicht soviel Platz in meiner Werkstatt wegnimmt. Dann kam mir das Sonderheft “Ideen aus Holz” der Zeitschrift Selbst ist der Mann gerade recht. Den Bauplan hierzu ließ ich mir ebenfalls zusenden. In diesem wurde ein "Werkstatt-Tisch" mit einklappbaren Beinen beschrieben. Dieser Tisch wurde schon im Heft Nr. 2 / 2009 vorgestellt. Das war das, was ich suchte. Die neue Planung und der Bau schließlich, beruhen auf diesem Bauplan. Allerdings wird mein Tisch nicht eine fest montierte Arbeitsplatte besitzen, sondern auswechselbare Platten für nachfolgende Funktionen:

1.Platte
Oberfräse Untertisch-Einbau
Fräsen mit Oberfräse in der 43 mm- Aufnahme des Bohrständers
Bohren mit Hilfe des Bohrständers und der Bohrmaschine
Schleifen mit der Schleifhülse, Bohrständer und der Bohrmaschine
Vorrichtung für Teller-Schleifer und Bohrmaschine

2.Platte Stichsäge Untertisch-Einbau
Übertischsägen mit der Stichsäge und Führungsschiene

3.Platte
Übertischsägen mit der Handkreissäge und Sägeschiene
Übertischfräsen mit der Oberfräse und Führungsschiene

Dadurch konnte der Tisch auch wesentlich kleiner werden. Rausgekommen ist das Maß 1250 x 700 mm. Das hat aber auch damit zu tun , daß ich sehr, sehr günstig einige Tischlerplatten, 19 mm stark, mit diesem Maß erstehen konnte.





Du brauchst

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Werkzeuge
  • Tischkreissäge
  • Stichsäge
  • Akku-Schrauber
  • Bandschleifer
  • Schwingschleifer
  • Deltaschleifer
  • Schlagbohrmaschine
  • Oberfräse
  • Zollstock
  • Lineal
  • Bleistift
  • Radiergummi
  • Geodreieck
  • Ahle
  • Schraubstock
  • Holzbohrer 3, 4,8, 9, 10 und 12 mm
  • Forstnerbohrer 25 mm
  • Holzversenker
  • Holzstichsägeblätter,
  • Holzraspeln und Feilen
  • Metallbohrer 6mm
  • Metallsenker,
  • Metallstichsägeblatt
  • Metallfeilen
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Materialliste
  • 2 x Seitenteile | Tischlerplatte 19 mm (1222 x 160 mm)
  • 1 x Vorderseite | dto. (700 x 235 mm)
  • 1 x Rückseite | dto. (700 x 160 mm)
  • 4 x Dreiecke | dto. (100 x 100 x 14,25 mm)
  • 4 x Auflagen | dto. (100 x 50 mm)
  • 2 x Beine | dto. (778 x 60 mm)
  • 2 x Beine | dto. (838 x 60 mm)
  • 2 x Längsverbinder | dto. (1260 x 60 mm)
  • 4 x Querverbinder | Sperrholz 9 mm (680 x 200 mm)
  • 8 x Schloßschrauben | Eisen (8 x 60 mm)
  • 8 x Unterlegscheiben | dto. (8mm innen, aussen egal)
  • 4 x Stop-Muttern | dto. (8mm Gewinde)
  • 4 x normale Muttern | dto. (8mm Gewinde)
  • 1 x Einlegeplatte | Tischlerplatte 19 mm (1210 x 660 mm)
  • 4 x Einschlagmuffen | Eisen (10 mm mit 8 mm Innengewinde)
  • 1 x Einlegeplatte | Alu 3 mm stark (250 x 250 mm)
  • 4 x Eindrehmuffen | Eisen (12 mm mit 6 mm Innengewinde)
  • 4 x Maschinenschrauben mit Senkkopf | dto. (6 x 20 mm)
  • 1 x Grundplatte | Tischlerplatte 19 mm (750 x 155 mm )
  • 1 x Führungsplatte | dto. (750 x 130 mm)
  • 2 x Rippen | dto. (155 x 108 mm)
  • 2 x Backen | dto. (545 x 145 mm)
  • 1 x Späne-Absaugkasten | Restmaterial (Maße nach Verfügbarkeit)
  • 2 x Gardinenleisten | Metall (17 x 14 x 545 mm)
  • 2 x Schloßschrauben | Eisen (8 x 60 mm)
  • 4 x Handräder mit Innengewinde 8mm | Kunststoff (ca 90 mm Durchmesser )
  • 4 x Gewindestange | Eisen (8mm Gewinde)
  • 1 x Unterteil für Queranschlag | Tischlerplatte 19 mm (180 x 220 mm)
  • 1 x Anschlag | dto. (220 x 50 mm)
  • 2 x Handräder mit Innengewinde 8mm | Kunststoff (ca 90 mm Durchmesser )
  • 2 x Machinenschrauben | Eisen (8 x 40 mm)
  • 1 x U-Profil | Alu (20 x 10 mm, 400 mm lang)
  • ca 50 x Spaxschrauben | Metall (3 x 30 mm)
  • 100 x Spaxschrauben | Metall (4 x 40 mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Die Beine - die weitere Bearbeitung

Die Rundungen am oberen Ende, die10° Schräge am unterem Ende, sowie die Aussparungen für die Querverbinder habe ich mit der Stichsäge ausgeführt . Dieser letzter Arbeitsgang ist mir nicht so gut gelungen. Es waren einige Anpaßarbeiten mit der Raspel erforderlich, bis die Querverbinder passten. Dann wurden diese Teile grob mit 80er Korn und anschließend mit 180er Korn verschliffen.

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Die Beine - provisorischer Zusammenbau

Das Ganze habe ich dann provisorisch nur mit 3x30 mm Spaxschrauben zusammengeschraubt. Die endgültige Montage mit Holzleim und Schrauben folgt nach dem Zusammenbau der Zarge.

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Die Zarge - die Auflagen

Als Erstes habe ich 4 Dreiecke 100 x 100 mm als Eckversteifer - und gleichzeitig auch als Auflage für die Einlegeplatte - auf Tischlerplatte 19 mm aufgezeichnet, ausgesägt und verschliffen. Anschließend folgten 4 weitere Leisten 100 x 50 mm. Ich hatte geplant, diese als weitere Auflagen in die Mitte der Rahmenteile anzubringen.

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Die Zarge - die Rahmenteile

Danach zeichnete ich die 4 Rahmenteile an und schnitt diese dann mit der Tischkreissäge aus. Anschließend wurden die Kanten gebrochen. Von der Unterkante 19 mm entfernt zog ich waagrecht eine Linie und eine weitere im Abstand von 19 mm. Zwischen unterer und zweiter Linie machte ich eine Markierung von der Mitte ausgehend jeweils 50 mm nach links und rechts für die mittlere Auflage sowie jeweils an den Seiten 100 mm eine Markierung für die Eckversteifer. Dann folgten 4mm Löcher mit dem Holzbohrer für die Befestigungen d er Auflagen.
Auf den Schmalteilen wurden zusätzlich jeweils eine Linie 19 mm senkrecht von der rechten und linken Seitenkante gezogen und Löcher für die Befestigungen an den Seitenteilen gebohrt. Alle Löcher wurden dann versenkt.


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Die Zarge - weitere Bearbeitung

Ich legte die Tischplatte auf den Arbeitstisch - diese fungierte als Abstandshalter - und hielt die erste Schmalseite daran. Dann leimte und schraubte ich die Auflagen an den Rahmen. Hierfür verwendete ich Holzleim und 4 x 40 mm Spaxschrauben. Für das Seitenteil hielt ich ein Stück Abfallholz als Platzhalter.

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Die Zarge - es geht weiter

Mit den restlichen Seiten habe ich ebenso verfahren. Zum Schluß habe ich alle erforderlichen Klebefächen der Rahmenteile mit Holzleim versehen und mit Spaxschrauben 4 x 40 mm stumpf verschraubt.

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Die Zarge - das Verschleifen

Danach habe ich alle Flächen mit dem Bandschleifer und 80er Korn grob vorgeschliffen. Dabei wurden auch einige Ungenauigkeiten beigeschliffen. Anschließend folgte der Feinschliff mit dem Schwingschleifer und 180 er Korn.

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Die Zarge - die Fertigstellung

Auf den Seitenteilen erfolgte die Markierungen und anschließenden Bohrungen für die Befestigungen der Beine am Rahmen. Hierbei orientierte ich mich am Bauplan von SidM. Dadurch, daß das rechte Beinpaar länger ist und als erstes eingeklappt wird, mußte die Bohrung weiter oben angesetzt werden. Das linke, kürzere Beinpaar wird als zweites eingeklappt und wird weiter unten befestigt. Einige Anpaßarbeiten, sowohl am den Rahmenschmalteilen als auch an den Beinen waren erforderlich. Dabei ging viel Zeit drauf. Dann habe ich die Beine mit Holzleim und Spaxschrauben 3 x 30 mm endgültig fertiggestellt.

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Die Zarge - die Fertigstellung

hier ein paar Detailfotos

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Die Zarge - die Fertigstellung

weitere Fotos. Hier sieht man schon, was es werden soll...

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Die Zarge - die Fertigstellung

Zum Schluß erstellte ich die Längsverbinder. Hier noch ein paar Detailfotos.

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Die Zarge - der Anstrich

Anschließend wurden die ganzen Teile mit kieferfarbener Lasur gestrichen, ein Zwischenschliff mit 180er Korn und Schwingschleifer folgte und zum Schluß kam noch mal ein Anstrich. Die Einlege-Platte wird später, nach Abschluß aller Arbeíten, mit Klarlack behandelt.

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Die Beine - der Bau

Die Maße wurden zum größten Teil vom SidM Bauplan 2/2009 übernommen. Die Querverbinder habe ich als Erstes aus 9 mm Sperrholz erstellt und grob verschliffen. Danach habe ich alle Maße für die 4 Leisten auf der Tischlerplatte 19 mm übertragen, anschließend wurden sie auf der Tischkreissäge ausgesägt.

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Tisch-Einlegeplatte Fräsen und Schleifen - die Fräsplatte

Zunächst habe ich mir ein 250 x 250 mm Stück aus einer 3mm starken Aluplatte mit der Stichsäge und einem Metallsägeblatt ausgesägt und entgratet. Sie soll die später die Fräse festhalten. Danach habe ich in der Mitte ein 50 mm Kreis angezeichnet. Anschließend bohrte ich einige Löcher mit einem 6 mm Metallbohrer. Dann habe ich mit der Stichsäge die Zwischenstege ausgesägt. Was folgte, war die Feinarbeit mit einer Feile.

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Die Fräsplatte - weitere Bearbeitung

Dann bohrte ich in von jeder Ecke 20 mm entfernt ein 6 mm Loch für die Befestigung in der Arbeitsplatte. Anschließend habe ich mit einem Metallsenker die Löcher soweit versenkt, daß die 6 mm Maschinenschrauben genau plan mit der Oberfläche waren. Dann habe ich den Korb der Oberfräse genau auf die Mitte gesetzt und für die Befestigung 2 Markierungen mit dem Bleistift gemacht. Danach wurden die Löcher mit einem 6 mm Metallbohrer gebohrt und versenkt.

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Die Fräsplatte - Anpassung des Fräskorbes

Da die Schrauben zu lang waren, habe ich sie abgesägt. Um das Gewinde beim Einspannen nicht zu beschädigen, wurden 2 Muttern aufgedreht und das Ganze dann in den Schraubstock festgespannt. Danach konnte ich ohne Probleme die Schrauben kürzen. Anschließend kam eine Probebefestigung mit dem Fräskorb auf der Aluplatte. Eine Anmerkung: Die anderen Löcher in der Fräsplatte waren schon früher drin; die Aluplatte gehörte in einem früherem Leben mal zur Fahrstraßen-Steuerung für meine damalige Eisenbahnanlage....

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Tisch-Einlegeplatte Fräsen, Schleifen und Bohren - die Bearbeitung der Platte

Als Nächstes habe ich den genauen Mittelpunkt der Tischplatte ermittelt und 2 Linien im Abstand von 125 mm von der Mitte aus nach unten und nach oben gezogen. Anschließend wurde dann die Aluplatte genau mittig draufgelegt und mit dem Bleistift umrandet. Vom unteren Rand der Tischplatte wurde nun 150 mm zur Mitte hin 2 Linien gezeichnet. Hier soll später eine Nut für die Lauffläche des Queranschlags gefräst werden.

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Tisch-Einlegeplatte - Vorbereitung für die Fräsung und die Durchführung

Für die anschließende Ausfräsung für die Alu-Fräsplatte habe ich mir eine Sperrholzschablone gemacht. Dieser Vorschlag wurde in der Anleitung von SidM Heft 1/2003 gemacht und kam von Guido Henn. Leider ist mir dieser Arbeitsgang nicht so gut gelungen, weil die Kunststoff-Kopierhülse der Boschfräse POF 600 bei der Fräsung beschädigt wurde und daher die Aussparung zu groß, zu tief und zu unsauber ausgefallen ist.

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Tisch-Einlegeplatte - weitere Bearbeitung

Nach Beendigung der Fräsarbeiten bohrte ich 4 Löcher 8 mm im Mittelstück und sägte mit der Stichsäge das Teil aus. Dann legte ich die Aluplatte auf und markierte die 4 Befestigungslöcher. Anschließend bohrte ich mit dem 10 mm Holzbohrer jeweils Löcher für die Eindrehmuffen. Für die Einschraubungen wandte ich den Trick mit Maschinenschraube, 2 Muttern, 2 Schlüsseln und Ratsche mit Nuß 10 mm an. Dabei werden zunächst auf die Maschinenschraube 2 Muttern aufgedreht und gekontert. Dann kann man mit der Ratsche, möglichst gerade, die Muffen einschrauben. Nach dem Einschrauben kann man wieder die Konterung lösen und die Schraube rausdrehen. Mit Hilfe dieser Muffen und 6 mm Maschinenschrauben wird die Aluplatte in die Tischplatte befestigt. Falls einmal diese Fräsung zu tief ausgefallen ist, wie in meinem Fall, kann der Höhenunterschied leicht mit Unterlegscheiben ausgeglichen werden.

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Längsanschlag - anzeichnen und aussägen

Hierhabe ich mich größtenteils an den Bauplan SidM 1/2003 gehalten, lediglich die Stärke der Teile ist 19mm und die verschiebbaren Anschlagbacken wurden an meinem Tisch angepaßt. Nachdem ich die Teile aufgezeichnet und ausgeschnitten hatte, folgten die Anzeichnung für den Fräsausschnitt sowie die Ausschnitte für die Befestigung.

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Längsanschlag - weitere Bearbeitung

Mit einem 9 mm Holzbohrer bohrte ich einige Löcher, anschließend folgte die weitere Bearbeitung mit der Stichsäge. Danach kam die Feinarbeit, d.h. das Schleifen.

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Längsanschlag - die Montage

Dann habe ich die dreieckigen Stützen angezeichnet, ausgeschnitten und verschliffen. Danach ging es an die Montage der Teile. Diese wurden auch stumpf miteinander verleimt und mit Spaxschrauben 4x40mm verschraubt, natürlich wurden die Löcher vorgebohrt und versenkt.

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Längsanschlag - der Späneabsaugkasten

Der obligatorische Späneabsaugkasten wurde aus Restmaterial erstellt.

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Längsanschlag - die Anschlagbacken

Anschließend folgten die 2 Anschlagbacken. Die 45° Schräge habe ich mit der Stichsäge gemacht. Die Sackbohrungen für die Befestigung habe ich mit dem 25 mm Forstnerbohrer gesetzt,anschließend wurde mit einem 8 mm Holzbohrer durchgebohrt. Dann kam die Anprobe mit den Schloßschrauben, Unterlegscheiben und den Handrädern.

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Längsanschlag die Fertigstellung

Für Fixierungen etwaiger Zusatzteile wie zum Beispiel Stopper oder auch Festhalter für die Bauteile beim fräsen habe ich im oberen Teil der Anschlagbacken jeweils eine Falz gefräst um anschließend die Profilleisten ( alte Gardinenstange ) einzupassen. Diese wurden dann mit 3x15mm Schrauben und 3 mm Muttern befestigt.

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Tisch-Einlegeplatte - weitere Bearbeitung

Mit Hilfe des Längsanschlages konnte ich jetzt die Maße für die insgesamt 4 Befestigungslöcher ermitteln, mit einem 4 mm Holzbohrer vorbohren und dem Holzbohrer 10 mm dann erweitern. Von der Unterseite habe ich dann die Einschlagmuttern mit dem Hammer in das Holz eingetrieben.

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Tisch-Einlegeplatte - die Handräder

Danach sägte ich 2 Stück à 90mm von einer 8mm Gewindestange ab und klebte diese dann mit einem 2 Komponentenkleber in die Handräder.Danach folgte wieder eine Anprobe. Da diese Räder sehr schlecht in den Baumärkten zu bekommen sind, werde ich sie in Zukunft selbst machen. Das entsprechende Projekt "chen" ist in Arbeit und wird auch in diesem Forum vorgestellt.

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tisch-Einlegeplatte - Anfertigung der Nut für den Queranschlag

Ich fräste für das Alu U-Profil eine Nut 20 x 10 mm in die Tisch-Einlegeplatte. 2 schmale Bretter sowie 4 Zwingen waren nötig für die Führung der Oberfräse. In 3 Schritten habe ich die Ausfräsung mit einem 10 er Nutfräser durchgeführt. Leider habe ich versäumt, bei diesem Arbeitsgang, Bilder zu machen.....

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Ttisch-Einlegeplatte - der Queranschlag

Hier arbeitete ich nach einem Bauvorschlag von Guido Henn aus seinem hervorragendem Buch „Oberfräsen“. Da dieses Teil erst vor kurzem hier im Forum als Bauprojekt vorgestellt wurde, möchte ich nicht näher auf die Anfertigung eingehen. Lediglich die Halbkreisförmige Aussparung für die Schloßschraube 8 mm wurde mit einer Dekupiersäge ausgeführt und mit Raspel und Feile angepaßt.

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Weitere Ergänzungen für den Frästisch:

Stop-Platten, Schutzabdeckung, Andruckfedern. Diese Teile möchte ich auch noch in absehbarer Zeit anfertigen und auch hier im Forum vorstellen. Höheneinstellung für die Oberfräse: Hierbei gefallen mir die Bauvorschläge nicht, wobei die Fräse von unten mit Hilfe eines Auto-Wagenhebers oder ähnlichem angehoben werden. Im englischsprachlichem Raum werden sogenannte Router Lifts vorgestellt, die von oben bedient werden. Einer davon wurde in der Zeitschrift „ShopNotes“ Ausgabe Jan. 2012 vorgestellt. Diesen werde ich wohl für meinen Frästisch bauen und auch anschließend hier im Forum präsentieren. Das Projekt "Multi-Funktion Werktisch" ist noch lange nicht abgeschlossen. Wie ich im Vorwort bereits sagte, werde ich Ergänzungen für diese Platte sowie weitere Einlege-Platten mit anderen Funktionen noch bauen. Da habe ich noch viele Monate Spass und Arbeit...


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