Möbel: Magazine Rack

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    10 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Da ich auf der US-Seite von Popular Woodworking registriert bin, fand ich diesen Zeitschriftenständer der auch in der Ausgabe vom November 2006 zu finden ist.
Diesen musste ich mir von Inch auf Millimeter umrechnen und danach natürlich nachbauen.

Wer sich das "Magazine Rack" nachbauen will, aber die Magazine nicht hat, kann den Bauplan für 1,99 USD kaufen.

Ich haben den Zeitschriften-Ständer in zwei Versionen gefertigt, einmal laut Plan mit Stichsäge und einmal nur mit Kreissäge u. Abrichte...
Allerdings habe ich nur die Bilder des lackierten Zeitschriftenständers Version 2 im Aufmacher, da der wesentlich schöner ist, als der geölte mit Stichsägenfertigung.....

Nun viel Spaß mit dem "kleinen" Projekt.


Materialkosten:
Amerik. Eiche: ca. 9,60 Euro
oder
Eiche Leimholz 18mm: ca. 10 Euro

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Handkreissäge
  • Exzenterschleifer
  • Schwingschleifer
  • Stichsäge
  • Tischbohrmaschine
  • Hobel
  • Feinsprühsystem
  • Mess- und Anreißmittel
  • Hartwachsöl
  • Schleifpapier
  • Feile
  • Forstnerbohrer 15 mm
  • Abrichte
  • Möbellack
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Materialliste
  • 2 x Leimholz | Hartholz (406 x 286 x 20 mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Version 1: Abrichten / auf Dicke aushobeln

Die verleimten Platten wurden nun nochmals abgerichtet und mit einer Winkelkante versehen, danach die Leimholzplatten auf die Dicke von 19 mm ausgehobelt.

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Version 1: Ablängen

Hier wurden nun beide Platten auf die Länge von exakt 396 mm abgelängt.
Dies waren nun ca. 10 mm weniger, als die Original-Vorlage.

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Version 1: auf Breite bringen

Der nächste Schritt war, die beiden Holzteile auf die Breite von 286 mm zu bringen.
Da ich aber keine sägerauhe Kante haben wollte, gab ich 1 mm zu und richtete dann die Sägeseite noch einmal ab.

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Version 1: Anzeichnen der Form

Hier habe ich anschließend die Form der jeweiligen Teile angezeichnet.

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Version 1: Ausschnitte vorbohren

Um das Rechteck aus den Teilen mit der Stichsäge sägen zu können, habe ich erst nahe an den Ecken Löcher vorgebohrt.

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Version 1: Sägen mit der Stichsäge

Nun wurde alles vorerst nur grob mit der Stichsäge ausgesägt.

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Version 1: engültige Formgebung

Die beiden Teile für den Magazinständer wurden nun auf die Endform gebracht. Dies geschah mit Formatkreissäge und der Stichsäge.
Die vorher grob zurecht gesägten Teile wurden nun nochmals nachgesägt.

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Version 1: Schleifen

Danach ging es mit Feile, Schleifpapier & Co. an die Oberflächenbehandlung, sprich alles schleifen, schleifen, schleifen.

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Version 2: Leimholzplatte

In dieser Version zeige ich nun, wie der Zeitschriftenständer bzw. Buchstütze wesentlich besser gelingt, als mit der Stichsäge.
Es gibt ja bekanntlich mehrere Wege, die nach Rom führen. Deshalb ist diese Variante auch nur einer von mehreren.

Allerdings nur zu empfehlen, wenn man in Besitz einer kleinen Heimwerker-Abrichte oder einer kommerziellen großen Abrichte ist.

Verwendet habe ich hier gewöhnliches Eiche Leimholz, mit 18 mm Dicke, wie es im Baumarkt-Sortiment üblich ist. Die genauen Maße betrugen 800 x 300 x 18 mm.

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Version 2: Platte "halbieren"

Als erstes habe ich den Ablänganschlag genau auf 406 mm eingestellt und die Leimholzplatte dann abgelängt.
Wer nun mitrechnet, denkt sich nun, wie es sein kann, dass beide Ständerteile daraus gefertigt werden sollen, da beide ja eine Höhe von 406 mm haben.

Mehr dazu später.....

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Version 2: vorläufiges anzeichnen

Wie man hier sieht sind nun beide Platten unterschiedlich lang, was aber im Moment nicht weiter tragisch ist.

Wichtig ist ja, dass ein Teil die volle Länge hat...

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Version 2: Teile zusägen

Als nächstes habe ich den Parallelanschlag der Formatkreissäge auf 52 mm (51 mm werden benötigt) eingesteilt und beide Platten langs jeweils die Aussenseiten zugesägt.

Danach stellte ich den Parallelanschlag auf ca. 190 mm und sägte sozusagen das Mittelteil zu.
Die zugesägten Teile wurden danach über die Abrichte geschoben, so dass eine saubere Kante enstand und ich das benötigte Endmaß hatte.

Danach wurde das Sägeblatt auf 35 Grad geschwenkt und sägte mit die benötigten Teile zu, die diesen Winkel benötigten.

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Version 2: 2tes Seitenteil

Hier sind nun die Teile der Platte, die etwas kleiner war.

Da ja in der Mitte ein Durchbruch ist und ich nicht so viel Verschnitt haben wollte, nahm ich mir das Maß von der Unterkante bis zur Kante des Durchbruchsbeginn und längte diese dann ab.

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Version 2: Verleimen

Hier wurden nun die Teile Stückweise verleimt. Es waren alles Einzelteile (durchgehende Leisten mit 51 mm Breite und 406 mm Länge, die Zwischenstücke waren einzeln sowie die Dreichecke mit den 20 Grad.

Diese wurden genau da in Position gebracht, wo sie sein sollten.

Dies ist nun auch die Antwort, warum die 2te Platte trotzdem gereicht hat. Es wurde einfach alles nach unten verschoben, nach den jeweiligen Schnitten.
Ist zwar etwas mehr Aufwand, aber das Endergebnis ist wesentlich schöner, als mit der Stichsäge.

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Version 2: Schleifen

Nach dem der Leim ausgehärtet war, wurden alle beiden Teile geschliffen, danach gewässert und nochmals mit Körnung P220 nachgeschliffen.

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Version 2: erster Zusammenbau/Steckversuche

Nun wurde getestet, ob auch alles zusammensteckbar ist und funktioniert.

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Version 2: Lackieren

Nun ging es an die Oberfläche sprich es werden die Teile lackiert.

Es wurden 2-Schichten Lack aufgetragen. Zwischen beiden Lackiervorgängen wurde nochmals kurz angeschliffen.

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Version 2 ist fertig

Hier das Magazine Rack im Einsatz

Bild 1 als Zeitschriftenständer
Bild 2 als Buchstütze
Bild 3 leerer Zeitschriftenständer

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Version 1: Zeichnen der Teile

Als erstes habe ich mir meine 400 mm langen und 80 mm breiten Eichestücke zurechtgelegt und das "Tischlerdreieck" angezeichnet.....

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Version 1: Abrichten

...danach wurden die Seiten, die miteinander verleimt werden sollen abgerichtet, damit eine saubere Kante ensteht.

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Version 1: Verleimen

Nun wurden alle Leisten wie angezeichnet miteinander verleimt.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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