Mobiler Arbeitstisch/Werkbank

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    50 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Eine eigene Werkstatt habe ich nicht. Wenn möglich, arbeite ich in der Garage. Und manche Sachen finden auch in der Wohnung oder auf der Terrasse statt. Deshalb brauche ich einen Werktisch, der zerlegbar und transportabel sein muss. Bislang hatte ich zwei 16 mm Spanplatten übereinander auf zwei billige Holzböcke geschraubt. Doch diese Konstruktion hat mittlerweile ziemlich gelitten und taugt nicht mehr. Also habe ich mir was neues ausgedacht.

Geplant war eigentlich eine Konstruktion aus Metallklappböcken und Buchenleimholz. Beim Besuch des Baumarktes musste ich jedoch umplanen. Ist wirklich ärgerlich, wenn man zwei Platten braucht und nur vier Stück da sind... eine beschädigt, eine krumm, und eine geschüsselt...super...
Also, schnell die Meinung geändert und beschlossen, dass Fichte/Tanne auch erst mal reicht. Ist ja auch leichter und es soll ja transportabel sein. Dann die Böcke. Hatte mir schon was auf der Internetseite des besagten Baumarktes ausgesucht. Dumm nur, dass das Regalfach leer war. Aber das nette Personal bemühte sich um Hilfe und tatsächlich, Nachschubware war schon da. Mir wurde die frische Palette geöffnet und ich hatte die freie Auswahl. Und das war auch gut so, musste ich doch ca 15 Stück in die Hand nehmen um zwei finden, die nicht gewackelt haben...

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Schrauber
  • Schlagbohrmaschine
  • Handkreissäge
  • Dremel (Fake)
  • Senker
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Materialliste
  • 2 x Klappbock | Metall
  • 2 x Leimholz | Fi/Ta (200x40x1,8)
  • 8 x Schraube | Messing (M6x60)
  • 8 x Flügelmutter (M6)
  • 8 x Karoscheibe (6mm)
  • 4 x Scharnier | Metall (160x40 mm)
  • 32 x RuKo Schraube (3,5x20)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Materialzuschnitt

Zunächst musste ich die Länge der Platten bestimmen. Im wörtlichsten Sinne massgebend war hier das Mass, welches in mein Auto bei umgelegter Rücksitzbank reinpasst: 153 cm. Da die Leimholzplatten leider nicht rechtwinkelig waren, habe ich den Zuschnit von beiden Seiten vorgenommen.

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Verbindung der Platten

Die zugesägten Platten wurden nun mit vier Scharnieren zu einer faltbaren Tischplatte verbunden. Die Bohrungen für die Schrauben hat der Dremel gemacht.

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Die Böcke

Die Klappböcke erhielten je vier 8 mm Bohrungen. Diese habe ich aber in 3 Schritten (2mm, 6mm, 8mm) gemacht und anschliessend mit dem Dremel entgratet.

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Platten bohren und senken.

Die Bohrungen habe ich auf die Tischplatte übertragen und gesenkt.

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Zusammenbau

Baulich war es das eigentlich schon. Die Verbindung der Platte mit den Böcken erfolgt mittels Messingschraube (verzinkt hatte Hornbach in der Größe nicht...) M6x60, Karoscheibe und Flügelmutter. So ist der Tisch recht einfach zu zerlegen, beim Transport bleiben die Schrauben an den Böcken und können nicht verloren gehen.

Sicher jetzt kein mega aufwändiges Projekt, aber vielleicht doch für den Einen oder anderen interessant anzuschauen.


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