Meine erste Tischlampe

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  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    50 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Heute stelle ich Euch meine erste, selbstgemachte, Tischlampe vor.
Diese habe ich vor ca. 4 Wochen, zum 81ten Geburtstag und 60ten Jägerjubiläum meines Schwiegervaters fertig bekommen.

Leider sind nicht mehr alle Fotos, der Fertigstellung, mehr vorhanden.
Das ist Schade, aber leider nicht mehr zu ändern. Hoffe es reicht trotzdem, Euch einen Einblick zu gewähren.
Ich versuche trotzdem Euch einen kleinen Eindruck, in meine Arbeit zu geben.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Laubsäge
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Materialliste
  • 1,5qm x Birken Sperrholz | Sperrholz (750X750X4mm)
  • 2 x Dekorleisten halbrund | Buchen Holzleiste mit 20Grad Nut (1m)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorbereitung

Ich habe 1,5qm Birken Sperrholz, der Stärke 4mm, besorgt.
Dazu noch Dekorleisten (halbrund, mit 20 Grad Nut 4mm) gekauft.
Ich konnte die Nut leider nicht selbst machen, da mich meine Oberfräse nach 15 Jahren verlassen hat. Der Motor ist verbrannt (Magnetspule)

Dann habe ich mir noch Laubsägeblätter der Größe (0/2 oder 2/0, je nach Hersteller) nach gekauft.

Für den Lampenfuß, wollte ich etwas ausgefallenes haben.
Also wurde der Flaschenfundus durchforstet. Dabei bin ich auf eine schöne Steingutflasche gestoßen. Diese sollte es werden.

Tja, da hatte ich schon das erste Problem. Wie kommt das Kabel in die Flasche? Ein wenig nachgedacht und eine Lösung gefunden.
Ein Loch muss rein.
Dies habe ich dann mit dem kleinsten Glasbohrer und dem Akkuschrauber GSR 9,6V bewerkstelligt.
Weiter ging es dann mit einem größeren Glasbohrer, mit dem ich dann ins Innere eingedrungen bin.
Für die optimale Größe, habe ich dann mit einem 8er Steinbohrer weiter gemacht. Und durch!!
Also, war der Fuß vorbereitet.

Der nächste Schritt, der Vorbereitung, war das kopieren des Bauplanes. Diese Kopien, wie üblicherweise, wurden auf die Sperrholzplatte aufgeklebt.

Und hier fehlen die ersten Bilder

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Das Sägen

Ich habe mich, glaube ich, etwas blauäugig an die Sache gesetzt.
Denn ich habe erst versucht, mit der Dekupiersäge zu arbeiten und das war ein Fehler.
Das erste Bild ist komplett zerrissen.

Also habe ich es wieder mit der guten alten Laubsägebogen (400mm) gemacht.
Das war eine schöne Arbeit.
Teilweise habe ich bis zu 9h für ein Bild gebraucht.
Aber das hat sich gelohnt. Es blieb alles heile.
Die Bilder habe die Maße 19cm hoch, oben 9cm breit und unten 15cm breit.
Die Ausschnitte waren teilweise nur 1mm groß.
Das Umspannen, war teilweise sehr anstrengend. Fast 100 mal pro
Bild.
Aber vor dem Sägen, musste ich mit dem Dremel und einem 0,8mm Bohrer vorbohren.
Stöhn!!
Nach ca. 180h war es dann soweit, alle Bilder waren fertig ausgeschnitten.
Jetzt schmirgeln und schleifen. Mit 120er Schmirgelpapier begonnen und mit 240er beendet. Vorsichtig, sonst bricht noch was weg.
Die Ausschnitte, habe ich vorsichtig mit Papiernagelfeilen, aus einem großen Drogeriemarkt, entgratet. Ging gut.

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Der Zusammenbau

Dafür habe ich die Leisten gebeizt (Nussbaum).
Trocknen lassen ca. 12h.
Auf neunzehn Zentimeter ablängen. Dazu habe ich die große Gehrungssäge benutz.

Dann habe ich das ganze erst einmal lose zusammengesteckt.
Klappte nicht auf Anhieb. Fiel öfter wieder auseinander.
Habe fast resigniert.
Der Zusammenbau war auch nicht ganz ohne.
Bis mir die Idee kam, die Nut mit Expressleim zu füllen.
Dann das Bild einzufügen. Klappt.
Weiter ging es mit zwei weiteren Bildern, also drei Bilder und zwei Leisten.
Was soll ich sagen, es hat geklappt.
Meine Stimmung stieg wieder.
Als der Schirm dann fertig war, habe ich alles trocknen lassen ( 12h/ über Nacht).

In dieser Zeit, ich schlafe sehr wenig, habe ich den Lampenfuß fertig gemacht.
Zuleitung durchgezogen und aus der oberen Öffnung wieder raus.
Jetzt die Fassung.
Tja, was soll ich sagen, da war das nächste Problem.
Die Fassung auf der Flaschenöffnung war sehr wackelig.
Eine Lösung musste her.
Erster Einfall, ein Sektkorken.
Passt in die Öffnung und sichert die Fassung.
Ich hatte aber nur noch volle Flaschen. Also keinen Korken.
Ihr denkt bestimmt, leer machen.
Ich bin aber nicht der Trinker, wenig Bier und Sekt schon gar nicht.

Dann fiel mir ein, ein Holzschirm mit viel Plastik.
Ein optisches Desaster.

Also habe ich mir einen eigenen Stopfen gefertigt.
Innenmaß der Flaschenöffnung, auf zwei 8mm starke Sperrholstücke, übertragen, zusammengeleimt und ausgeschnitten.
Außenmaß, der Flaschenöffnung, auf ein 4mm Sperrholzstück übertragen und ausgeschnitten. Dient als sogenannten Deckel.
Alles zusammen geleimt, mit einem 8mm Loch versehen und am Walzenschleifer auf Passgenauigkeit gebracht.
Passt!!
Fassung drauf und festziehen, Zugleitung durchgesteckt und dann auf die Öffnung stecken, etwas drücken und Fest!!
Fertig!!

Auch hier habe ich leider keine Bilder mehr.

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Das Finale


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