Mechanical brain - Wandbild im Steampunk-Style

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    20 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Eine Bekannte zeichnet gerne - und da meist im "Steampunk-Style". Mir gefielen die Zeichnung so gut, dass ich beschlossen habe, eine davon in Holz nachzubauen.

Daraus wurde mein Wandild "Mechanical brain" in der Größe von etwa 70x65 cm.

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Emils Holzblog

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • PSR 14,4 LI-2  - Bohrschrauber, Bohrmaschine, Schlagbohrschrauber (Akku)
  • OF 1400 EBQ
  • JSG-96
  • Multicut-2S E
  • GTS 10 XC Professional
  • E 606 electric
  • Schleifpapier
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Materialliste
  • 2 x Leimholzplatten | Fichte (800x600x19 mm)
  • 1 x Sperrholzreste 6 mm | buche (nach Bedarf)
  • 1 x Rundstab 8 mm | Buche (nach Bedarf)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorlage

Als Ausgangsbild diente mir das Headerbild der FB-Seite der Bekannten. Dieses habe ich heruntergeladen, aufbereitet und auf die passende Größe "aufgeblasen".

Mit Easy Poster ausgedruckt und die einzelnen Seiten zur fertigen Vorlage zusammengeklebt (Bilder 1+2).

Da ich mir über einige Arbeitsschritte noch nicht ganz im Klaren war, habe ich den Hauptteil zuerst mit einer MDF-Platte getestet. Von einer Platte aus dem Sperrmüll trennte ich ein passendes Teil ab (Bild 3) und zeichnete darauf die Umrisse des Schädels.

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Schädel - Probeteil

Die Grundform des Schädels wurde gesägt, dann die Innenschnitte gemacht (Bilder 1+2).

Aus 4 mm Sperrholz sägte ich die Zahnreihen (Bild 3). Deren Außenkontur wird auf den Schädel übertragen (Bild 4).
Dann dieser Bereich etwa 6 mm tief augestemmt (Bild 5), dami die Zähne etwas versenkt imSchädel sitzen (Bild 6).

Um den Schädel plastischer zu gestalten habe ich aus 6 mm Sperrholz den Jochbogen extra ausgesägt (Bilder 7+8). Die Enden wurden am Tellerschleifer abgeschrägt um einen schönen Übergang zum Schädel zu haben (Bild 9).

Ein erster Eindruck des späteren Schädles ist nun schon zu erkennen (Bilder 10+11).

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Schädelanpassung

Die Aussparung im Schädel habe ich im ertsen Schritt sehr groß gemacht. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht genau wie und aus welchem Material ich die Zahnräder machen werde. Geplant war, dass diese sich drehen lassen. Aber es zeigte sich, dass das nicht möglich sein wird, da sich diese teilweise überlappen und die Achsen durch die darunterliegenen Räder laufen würden.Ich beschloss, die Zahnräder ebenfalls aus dem 6 mm-Sperrholz zu sägen.

Ich zeichnete die Form des Knochens und sägte das Teil aus dem Rest des Innenausschnittes (so passen die Kanten schon mal zusammen). An der betreffenden Position liegen zwei Ebenen Zahnräder unter dem Schädelkochen. Entsprechend zeichnete ich die Markierung (Bild 1) und entfernte das Material an der Unterseite (Bild 2).
Nachdem genug Material entfernt war klebte ich das Teil an die passende Stelle (Bild 3).

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Zahnräder sägen

Während der Leim trocknete machte ich mich an die Zahnräder. Entsprechend der Zeichnung habe ich sieben Zahnräder in der passenden Größe entworfen und ausgedruckt (Bild 1).
Dabei habe ich darauf geachtet, dass alle Zahnräder sich voneinander unterscheiden.

Die Vorlagen wurden auf das Sperrholz geklebt. Zuerst machte ich alle Bohrungen (Bild 2), dann wurden die Zähne gesägt (Bild 3). Vorlagenreste abziehen und das erste Zahnrad ist fertig (Bild 4).
So sägte ich nach und nach die einzelnen Zahnräder (Bild 5). Auf einige leimte ich zusätzlich ein dünnes Sperrholzplättchen zur Gestaltung.

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Passt auch alles?

Die Zahnräder wurden entsprechend der Vorlage im Schädel platziert (Bild 1). Es wurden letztlich drei Ebenen (Bild 2).

Alles passte und auch die Ausklinkung unter dem großen Rad war ausreichend.

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Schädel neu

Nachdem nun alles zusammenpasste konnte ich mich daran machen den Schädel aus Leimholz zu sägen. Dazu habe ich die Kontur der MDF-Platte übertragen (Bild 1) und diese dann ausgesägt (Bild 2).

Die Aussparung für die Zahnräder stemmte ich zur Sicherheit von Hand aus - da das Fichtenholz leicht bricht (Bild 3).

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Grundplatte

Ich besorgte eine ausreichend große Leimholzplatte und trennte ein passendes Stück als Trägerplatte ab (Bild 1).

Die Platte wurde geschliffen und die Kanten gefräst (Bild 2).

Mit schwarzer Lasur wurden Vorderseite und Kanten lasiert (Bild 3). Während die Lasur trocknete habe ich mit meiner Lucet eine Kordel gemacht (Bild 4) welche anschließend an der Rückseite als Aufhängung befestigt wurde (Bild 5).

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Farbgestaltung

Nach einigem Überlegen entschloss och mich dazu, die Zahnräder auf "rostig" zu malen. Aber erst kam der Schädel dran.

Dieser wurde, ebenso wie die Zähne weiß gebeizt (Bild 1). Die noch feuchten Zähne wurden mit grauer Beize weiter ausgestaltet (Bild 2).

Die einzelnen Zahnräder wurden in einem ersten Schritt mit grauer, brauner und gelber Beize gefärbt (Bilder 3+4).

Nach dem Trocknen wurden mit schwarzer und weißer Acrylfarbe zusätzliche Akzente gesetzt (Bilder 5+6).

Auch die Zähne und der Schädel wurden nachgestaltet.

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Endfertigung

Alles war getrocknet und konnte nun zum fertigen Bild zusammengefügt werden.

Dazu platzierte ich den Schädel auf der Grundplatte (Bild 1). Die ersten Zahnräder wurden an ihren Platz gerückt und angeleimt. So fügte ich eine Ebene nach der anderen ein (Bild 2).

Nachdem der Großteil der Zahnräder an Ort und Stelle war konnte ich den Schädel anleimen (Bild 3). Zur Sicherheit tackerte ich von der Rückseite ein paar Nägel ein (Bild 4).

Zum Schluss noch das letzte Zahnrad einsetzen und anleimen (Bild 5) und das Bild war fertig (Bild 6).

Einmal etwas anderes, aber mir gefällt's.


Rechtlicher Hinweis

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