Logo als Aufsteller

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    2 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Als kleines Dankeschön für seine Unterstützung wollte meine Tochter ihrem Großmeister bei der offiziellen Eröffnung ihrer Taekwondoschule eine Kleinigkeit schenken. Wir entschieden uns dazu, das Logo seiner Taekwondoschule "in Groß" als Aufsteller zu machen.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorarbeiten

Das Logo holte ich mir von der Seite der Schule. Da es ziemlich klein war und beim Vergrößern zu sehr verpixelt,  habe ich es mit Corel Draw "nachgebaut". Ausgedruckt wurden die vier Seiten mit Easy Poster Printer (Bild 1) - und das gleich zwei Mal.

Die ausgedruckten Seiten wurden beschnitten und zur fertigen Vorlage zusammengeklebt (Bilder 2+3).

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Figuren

Ein passend großes Reststück einer Kastenrückwand (4mm) wurde mit Paketband beklebt (Bild 1). Die beiden Figuren wurden mit einem Messer grob ausgeschnitten und mittels Sprühkleber auf das Paketband geklebt. Mit der Dekupiersäge und einem Sägeblatt #1 habe ich die Konturen ausgeschnitten (Bild 2).
Die Vorlagenreste wurden abgezogen. Dann wurde es etwas mühsamer.

Da sich die Konturen nicht durchpausen ließen (das Kohlepapier hinterließ auf der Beschichtung keine sichtbaren Striche) habe ich Stück für Stück abgezeichnet. Mit einem Fineliner wurden die Konturen übertragen und diese mit einem CD-Marker ausgemalt (Bild 3).

Bei dieser hochkonzentrierten Arbeit hat mich die Enkeltochter geknipst (Bild 4). Dafür machte ich dann ein Foto von Lena-Marie als diese auf dem Boden vor sich hinwerkelte (Bild 5).

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Hauptteil sägen

Eine Vorlage klebte ich auf ein Stück Paulownia. Ich wechselte auf ein Sägeblatt #5 und sägte damit die Außenkonturen des Hauptteiles (Bild 1). Für die Innenausschnitte bohrte ich an geeigneter Stelle zwei Löcher mit einem 1mm-Bohrer. Danach sägte ich die Innenteile der Flagge aus (Bilder 2-4).

Die Kanten der Innenteile wurden leicht gebrochen. Ein Glätten der Schnittflächen war nicht  nötig, da diese sehr glatt waren. Die beiden Teile wurden mit Abtönfarben bemalt (Bild 5).

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Gürtelteil

Die zweite ausgedruckte Vorlage wurde mit einem scharfen Messer zugeschnitten und auf ein passendes Stück Rückwand geklebt (Bild 1). Bohrungen für die Innenschnitte gesetzt und die Gürtelkonturen ausgesägt (Bild 2).

Mit einer Papierfeile die Schnittkanten (waren an der Unterseite etwas ausgefranst) vorsichtig glätten. Dann konnte die Kontur auf den Hauptteil geklebt werden (Bild 3).

Während der Leim trocknete sägte ich die einzelnen Buchstaben aus (Bild 4). Dabei achtete ich darauf, dass das schwarze Innenteil möglichst in einem Stück blieb.
Nachdem alle Buchstaben ausgesägt, von den Vorlagenresten befreit und an den Schnittkanten geglättet waren setzte ich die schwarzen Reste am ursprünglichen Ort ein. Sie dienten nun als Führung um die Buchstaben zu platzieren.

Jeder Buchstabe bekam ein paar Tropfen Superkleber, dann wurde er eingesetzt (Bild 5) und festgedrückt.

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Grundplatte

Das Logo kann nun mit der Grundplatte "verheiratet" werden.

Als Grundplatte diente eine 15mm Sperrholzplatte, die auf das passende Maß geschnitten wurde. Ordentlich Leim aufbringen und das Logo platzieren. Diverse schwere Gegenstände und Klemmen sorgen für den nötigen Druck (Bild 1). Zusätzlich wurden von der Rückseite ein paar Nägel eingetackert (Bild 2).

Nach dem Trocknen des Leims werden die Grundplatte und die Kanten des Motives schwarz lasiert (Bild 3). Das habe ich nicht vorher gemacht um Lasur zu sparen, da ja doch ein Großteil der Platte verdeckt wird.

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Aufsteller

Um die Platte aufstellen zu können bastelte ich eine einfache Stütze.

Ein Stück Leiste wurde auf die passende Breite und Länge gesägt. Da die Leiste von Haus aus schon sehr schmal war ging das nur mit abmontiertem Sägeblattschutz und geeigneten Schiebe- und Haltestöcken (Bild 1).

Mit der Deku schrägte ich das untere Ende der Leiste ab (Bild 2), dann wurde diese geschliffen.

Als Halterung kamen Lederstreifen zum Einatz. Diese schnitt ich aus dem Rest eines ausgemusterten Stiefels. Ein Streifen in Breite der Leiste wurde mit einem scharfen Messer abgetrennt (Bild 3). Ein kurzes Stück diente als "Scharnier" und wurde an der oberen Seite der Leiste und der Platte angetackert. Ein längeres Stück diente dazu, die Leiste nur bis zum gewünschten Winkel ausklappen zu lassen. Auch dieses wurde an die Leiste und die Platte getackert.

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Widmung und Endfertigung

Ein kleines Schild mit einer Widmung sollte auch auf der Platte befestigt werden. Ich habe es auf dem PC entworfen und seitenverkehrt(!) auf einem Laserdrucker ausgedruckt.

Ein Stück 4mm Sperrholz wurde ganz glatt geschliffen und entstaubt. Darauf wurde die Vorlage platziert und aufgebügelt (Bild 1). Mit der Dekupiersäge und einem Blatt #1 sägte ich die Kontur des Schildes (Bild 2). An den markierten Stellen setzte ich Bohrungen.
Noch eine Schicht Klarlack, dann konnte das Schild auf der Platte ausgerichtet (Bild 3) und mit zwei Ziernägeln und etwas Leim befestigt wurde. Genagelt wurde natürlich mit einer Zulage (Bild 4).

Auch wenn ich es nicht ganz passen fand (wirkt eher unsymmetrisch) sollten auch die Schriftzeichen für "Taekwondo" auf die Platte (wie im Originallogo). Also habe ich diese mit Acrylfarbe nachträglich aufgemalt (Bild 5).
Das wars dann, der Aufsteller ist fertig (Bilder 6+7).

Ach ja, falls sích jemand wundert: der ursprünglich angegebene Text (wie auf den Bildern 3+4) wurde nachträglich geändert, so dass ich ein neues Schild machen musste. Aber die Arbeitsschritte bleiben eh die gleichen.


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