Living in the L-Boxx

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    2-3 Tage
  • Wertung

Zu weihnachte habe ich hauptsächlich L-Boxxen geschenkt bekommen. Zwischenzeitlich sind noch einige dazu gekommen. Mittlerweile habe ich fast alle nicht-stationären Elektrogeräte in L-Boxxen verstaut. Um die Teile zu verstauen habe ich mich der unterschiedlichsten Hilfsmittel bedient:

selbst gebaute Einlagen
käuflich erworbene Schnitteinlagen
gelieferte Tiefziehschalen
Kombination aus allem....

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Schleifteller
  • Bandsäge
  • Frästisch
  • Tischkreissäge

Los geht's - Schritt für Schritt

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I-Rack-Schubladenunterteilung

Zuerst habe ich für eine Schublade, die in ein I-Rack eingeschoben wird eine Unterteilung gebaut.
Hierzu habe ich an den Stellen, an denen Stege plaziert werden sollten, die Form mit hilfe von Pappschablonen abgenommen.
Mit den Pappschablonen wurden dann bereits auf Breite gesägte 4mm-Film-Film-STreifen angezeichnet. Mit der Bandsäge habe ich die Rundungen grob vorgesägt und am Tellerschleifer passend geschliffen.
Auf dem Frästisch habe ich die einzelnen Teile an den passenden Stellen mit 4mm Schlitzen versehen und kann sie nun passend zusammenstecken. Jetzt habe ich die recht geräumige I-Boxx in handliche Fächer unterteilt.

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Neues Zuhause für „meine Kleine“ (Makita Kantenfräse)

Auch wenn es zu der Makita Kantenfräse ein MakPack 4 gab, gefiel mir die Tasche, die als Ordnungssystem im MakPack verstaut ist, noch nie. In einer L-Box ließ sich die Tasche eh nicht nutzen, also wurde ein Einsatz gebaut. Um für alle Zubehörteile Platz zu finden sollte das neue Heim eine L-Boxx Größe 3 sein. Noch dazu habe ich mich entschlossen 2 stöckig zu werden.
Zuunterst kam ein Kasten, in dem der Parallelanschlag, Grundplatte und Kopierhülsen, Schrauben, Zusatzhandgriff etc untergebracht sind. Die eine Längswand dieses Kastens ist 4cm schmaler ausgefallen. Hier ruhen 4 Stangen für den Parallelanschlag.( 4 Stangen????? Ja, 2 Stangen mit D=10mm (Original) und 2 Stangen mit D=8mm, die ich für die Taucheinheit der Kantenfräse benötige)
Darüber sitzt ein Kasten, in dem der Fräsmotor samt allen 3 „Fußeinheiten“ untergebracht sind. Für die Schraubenschlüssel habe ich kleine Magneten in eine Seitenwand eingelassen. So klappern sie nicht durch die Gegend und sind immer am gleichen Platz zu finden.
Der obere Kasten bekam noch 2 Handgriffe aus Rollladengurt spendiert.
In den Deckeln der L-Boxxen sind kleine Sacklöcher eingearbeitet. Die habe ich benutzt
um ein passendes Stück Film-Film mit M3Schlossschräubchen zu befestigen. Hinter dem Brett kann ich die Anleitung verstauen.

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Weiches Bett für die GSB 13 RE Bohrmaschine

Seid langem besitze ich eine kleine blaue Schlagbohrmaschine. Auch sie sollte standesgemäß in einer L-Boxx Größe 1 unterkommen. Hier habe ich einfach eine käuflich zu erwerbende Schnitteinlage benutzt. Diese Sets gibt es für die L-Boxxen Größe 1 (4 EPP-Platten) und Größe 2 (6 EPP-Platten) Ich habe jeh Größe eines Bestellt. Für die Bohrmaschine habe ich jedoch nur 3 Platten verwendet. Das Prozedere ist eigentlich ganz einfach: Teil auflegen, möglichst senkrecht mit dem Messer am Teil entlang schneiden und das ganze bei so vielen Platten wiederholen, wie man für die Höhe des Teiles benötigt. Weil noch Platz war und weil ich es eh meist zusammen benutze, habe ich in der L-Boxx noch meinen Undercover-Jig unter gebracht.

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Messgerätekoffer

Das zweite, größere Schnitteinlagenset habe ich für meine Messgeräte benutzt.

Hier haben Uhrenmessschieber, Feinwaage, Messuhr, Messuhrhalter, digitale Schmiege, Bevelbox und 2 Laser-Wasserwaagen samt Halterung platz gefunden. Auch hier habe ich nur 5 der 6 gelieferten EPP-Platten benutzt.

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Der Fein Multimaster

2 der eingesparten EPP-Platten habe ich der Länge nach halbiert, übereinander gelegt und meinem Fein-Multimaster ein neues Zuhause hineingeschnitten. In der so frei bleibenden anderen Hälfte der L-Boxx Größe 2 findet das Zubehör zum Fein-Multimaster seinen Platz.

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Der Werkzeugkasten

Wie bereits des öfteren erwähnt , liegt meine Werkstatt außerhalb und nicht direkt bei meiner Wohnung. Um nicht immer alles an Werkzeug doppelt vorrätig zu haben, habe ich mir ein kleines „SET“ zusammengestellt, das man mal schnell mitnehmen kann. Zu diesem Set gehören unter anderem 4 Kli-Klamp-Zwingen 40cm, ein Winkel, ein Satz Ring-Gabelschlüssel, ein Satz Wera-Elektro-Schraubendreher, eine Feinsäge sammt Sägelade (geniales Teil) ein Stechbeitelsatz, ein Hammer, ein Knarrensatz, Innensechkansatz, 2 Zangen etc pp....
Um all das in einer L-Box Größe 3 unter zu bringen, habe ich mir dieses mal sogar einen 4-Stöckigen Einsatz gebaut. Der unterste ist im Prinzip nur eine Holzwanne. Hier kommen Ring-Gabel-Schlüsselsatz, Winkel, Sägelade und Hammer zur Ruhe. Daneben die 4 Kli-Klamp-Zwingen. In diese Holzwanne wird Level 2, der Stechbeitelsatz eingehängt. Darüber kommt Level 3 mit Feinsäge und Ratschensatz. Und schlussendlich Level 4 mit Innensechskanten, Zangen, Schraubendrehern und dem ganzen Rest. Der oberste Einsatz ußte am meisten angepasst werden, um nicht mit den verschiedenen Vertiefungen im Deckel der L-Boxx (Z.B. für den Griff) zu kollidieren.

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Beschriftung

Damit Ich mir, bei den gleich aussehenden Boxen nicht jedesmal den Wolf suche, was in welcher Kiste ist, habe ich mir selbstklebende Etiketten besorgt. Mit einer kostenlosen Software der Herstellerfirma kann man sich die selbst gestalten und bedrucken. Ich habe mir für jede L-Boxx ein Etikett entworfen, auf dem ich schnell erkennen kann, was drin ist. Auf jeder Box klebt auf 4 Seiten (vorne, links, rechts und oben) ein solches Etikett. So finde ich schnell die richtige Box.


Rechtlicher Hinweis

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