• Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    5 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Regelmäßig werden hier im Projektbereich Linealanschläge vorgestellt. Da ich selbst noch keinen hatte, wollte ich mir auch einen bauen. Und da ich seit Kurzem in meinem Büro ein 3D-Drucker werkelt, habe ich mir die Einzelteile von meinem neuen Gehilfen drucken lassen.

Hier könnt Ihr noch andere Projekte von mir ansehen.

Du brauchst

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Materialliste
  • 1 x PLA | rot (1,75)
  • 1 x PLA | grau (1,75)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Ergänzung / Nachbesserung

Damit - wie im Kommentar von Nachtuebernahme angemerkt - die Verstellung leichter / schneller geht, habe ich einen der beiden Sterngriffe gegen einen kleinen Hebel ausgetauscht. Damit läßt sich eine Mutter leicht lockern und das Stahllineal kann dann verschoben werden.

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Praxis

Ich habe mein neues Helferlein heute zum ersten Mal in der Praxis benutzt. ... Ich frage mich ernsthaft, wie ich bisher ohne auskam!
Die Bedienung mit dem Hebelchen ist einfach und genial zugleich.
Damit das Hebelchen nicht abfällt (bei Nichtbenutzung), habe ich noch einen 5mm Dichtring über das Gewinde geschoben.

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Planung

Zunächst habe ich ein vorhandenes 500mm Stahl-Lineal mit dem Meßschieber vermessen.

Breite: 20mm
Dicke: 0,5mm

Danach habe ich den Anschlag in SketchUp geplant.
Der Anschlag sollte aus zwei Teilen bestehen, zwischen denen das Lineal geklemmt wird.
Das obere Teil Die Klemmung sollte etwas zurückgesetzt werden, damit man die Skala des Lineals gut sehen kann.
Die Klemmung sollte mit M6-Sechskant-Schrauben und 2 Sterngriffen hergestellt werden.
Die Sechskant-Schraubenköpfe sollten im Unterteil paßgenau eingelassen werden.

Passende M6-Sterngriffe habe ich mir aus rotem PLA (das ist das Druckmaterial) schon einen großen Vorrat gedruckt (Bild 08) und zwei abgezweigt.

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Druck der Teile / Nachjustierung

Nach Abschluß der Planung / Zeichnung wurden die Teile als .stl-Dateien an die Slicer übergeben, der daraus für den Drucker lesbaren GCode machte.

Nachdem die Einzelteile gedruckt waren, habe ich sie mit 2 passenden M6-Sechskantschrauben (30mm lang) verschraubt.

Leider war die Nut für das Stahl-Lineal auf dem Unterteil etwas zu schmal (Bild 04). - Das ist ein allgemeines Problem mit dem ich hin und wieder bei inneren Aussparungen zu kämpfen habe, denn die Düse des Druckers ist 0,4 mm dünn und Bohrungen / Aussparungen werden je Seite um die Hälfte der Düsenbreite zu schmal.
Also habe ich in SketchUp nochmal nachjustiert (Bild 05), die Nut etwas breiter (0,4 mm) gezeichnet und die Teile gleich noch etwas in der Höhe vergrößert: Unterteil = 10mm, Oberteil = 7mm.
Ausserdem habe ich beim Oberteil noch eine Mulde zum besseren Schieben des Stahl-Lineals eingebaut. Diese Idee stammt aus diesem Projekt von ckarbach.

Das Zeichnen der Teile / Nachjustieren in SketchUp hat ca. 15 Minuten gedauert, der Druck der Einzelteile ca. 2,5 Stunden. Währenddessen habe ich nur ab und zu mal beim Drucker vorbeigeschaut und die Entstehungsfotos geschossen.

Die Paßgenauigkeit nach dem zweiten Druck war zufriedenstellend und jetzt habe ich einen schicken Linealanschlag.

Die Projektkosten sind geschätzt. 1 kg Druckmaterial kostet 24 Euro, benötigt habe ich ungefähr 50g. Dazu kommen noch 2 Sechskant-Schrauben inkl. Muttern und das Stahl-Lineal.


Rechtlicher Hinweis

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