Lichtleiste /-kasten

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    60 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Im Rahmen unserer Renovierung zum Einzug habe ich einen Lichtkasten im Wohnzimmer angebracht.
Weil wir ein Freund von eher dezenter Beleuchtung sind, haben wir überwiegend Leuchtmittel mit wenig Leistung / Lichtstärke in den Lampen.
Zum Lesen ist das aber zu dunkel, deswegen musste eine "Leselampe" her.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • GBH 2-24 D Professional
  • GSR 18 LI-2 Professional
  • SXE 425
  • STE 70
  • Spachtel
  • Tapezierwerkzeug (Messer, Quast, Tapezierbürste, Kantenroller, schere etc.)
  • Malerwerkzeug (Pinsel, Rolle, Abklebeband)
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Materialliste
  • 3 x Gipskartonplatte | Gips (90cm x 125cm)
  • div. x Shrauben | Stahl (5 x 60mm)
  • div x Schnellbauschrauben | Stahl (3,9 x 35mm)
  • div x Dübel | Kunststoff (6mm)
  • div. x Dachlatten | Holz (25m)
  • 6 x Einbauspots

Los geht's - Schritt für Schritt

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Überprüfung der Elektrik

An der Tür sind ein normaler und zwei doppelte Schalter in einem dreier Rahmen.
Bei dem normalen und bei zwei der geteilten war sofort klar, welche Leitung geschaltet wurde (Esstisch-Beleuchtung und Wohnbereich (5-adrige Leitung, deswegen der geteilte Schalter).
Bei dem unteren Schalter war es nicht klar, wo die Leitung verläuft. Der Vorbesitzer konnte mir dazu keine Auskunft geben (angeblich... aber der war handwerklich keine Null, sondern -unendlich...). Die Exfrau von ihm (auch ehemalige Besitzerin) sagte, dass es wohl mal zwei Wandleuchten gegeben hat. Aber die Leitung wurde abgeknipst und zugeputzt...

Die Tapete sollte nach Möglichkeit nicht zu Schaden kommen. Diese habe ich vorsichtig mit Wasser (Sprühflasche) und einem scharfen Spachtel von der Wand gelöst, so dass man sie später wieder ankleben kann.
OK, in der Verteilerdose die Leitungen gefunden (waren dort auch nicht aufgelegt).
Also ist die Voraussetzung vorhanden.

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Material & Vorbereitung

Ich benötigte an mehreren Stellen Gipskartonplatten, deswegen sind das so viele.

Zum Prüfen der Einbauhöhe (Ich habe nicht die vorgeschribenen Maße genommen, weil ich LED-Leuchtmittel einsetzte. Bei denen ist die Wärmeentwicklung vernachlässigbar.) habe ich einfach die Fassungen + Birne an die Dachlatten gehalten.

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Zuschnitt / Bohren

Als nächstes habe ich Maß genommen und die Dachlatten zugeschnitten, mit der Stichsäge.
Hier kommt es nicht auf den mm an, denn das Stützgerüst wird man eh nicht mehr sehen.
Ich habe die Dachlatten vorgebohrt und gesenkt, damit sie nicht reißen und die Schrauben unterhalb der Holzoberfläche ist. Denn wenn später die Gipskartonplatten angebracht werden, könnte eine hervorstehende Schraube Probleme machen.

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Elektrik

Um von der Abzweigdose in den Kasten zu kommen hatte ich einen kleinen Schlitz gestemmt (mit Hammer und Meißel, weil dort schon Leitungen lagen, die nicht verletzt werden durften (hat auch alles prima geklappt). Dann die Leitung hereingelegt, angeklemmt und wieder zugegipst. Hierzu habe ich Elektrikergips verwendet. Der bindet sehr schnell ab und wird sehr hart.

Das Bild entstand leider nach der Montage der Dachlatten...

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Anbringen an die Decke

Zum Festschrauben an die Decke habe ich die Löcher der Dachlatten auf die Decke übertragen und einige 6er Löcher gebohrt. Dann habe ich die Dachlatten (die erste Lage) an die Decke geschraubt.

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Zuschnitt der Platten

Die Gipskartonplatten habe ich dann auf Maß geschnitten.
Hierzu habe ich mit einem stabilen Teppichmesser an einer Schniene vorbei (damit es gerade wurde) die Platte angeritzt. Dana die Platte auf eine Dachlatte gelegt (die angeritzte Seite nach oben, genau über einer Kante der Latte) und dann heruntergedrückt, um die Platte zu brechen. Das funktioniert sehr gut und die Genauigkeit reicht vollkommen aus.
Mit einer Lochsäge habe ich die Löcher für die Einbauspots herausgesägt.

Die Stoßkanten der Platten habe ich mit einer groben Raspel abgeschrägt, damit die Spachtelmasse später besser hält.

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Anbringen der Platten / Elektrik

Während ich die Platten angebracht habe, habe ich auch die Elektrik gemacht.
Ich habe eine Abzweigdose in den Kasten eingebaut, wo ich dann jeweils drei Spots auf einen Stromkreis geklemmt habe. So habe ich die Möglichkeit 3 oder 6 Spots anzumachen. Von der Verkabelung habe ich keine Fotos gemacht, weil ich der Meinung bin, dass man so etwas nur machen soll, wenn man weiß wie es geht (dann weiß man auch, wie ich es gemacht habe). Wenn man es nicht weiß, sollte man besser die Finger davon lassen und nicht irgendwas versuchen, obwohl man es nicht verstanden hat.
Bevor ich alles zugemacht habe, habe ich alles durchgemessen und im Anschluss einen Funktionstest gemacht. Klappt :)

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Spachteln / Tapezieren / Streichen

Nach dem Anbringen der letzten Gipskartonplatte habe ich alle Fugen mit einem Fugenband verklebt und verpsachtelt. Als das getrocknet war, habe ich es mit dem Exzenterschleifer kurz übergeschliffen und mit Raufaser tapeziert.
Am nächten Tag habe ich die Raufaser weiß (wie die Decke) gestrichen.

Hier habe ich leider kein Entstehungs-Foto für euch...

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Fertig

seht selbst, dazu schreibe ich jetzt nicht mehr viel.
sehr schön zu sehen, die getrennten Kreise ;)


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