Längsanschlag für Handkreissäge

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Innerhalb des letzten Projekts habe ich eine kleine Erweiterung meiner Werkstatteinrichtung gemacht, die ich hier gerne separat vorstellen möchte.
Vielleicht kann sie dem Einen oder Anderen als Anregung dienen, wobei mir klar ist, dass das nur für diejenigen gilt, die ähnliche Randbedingungen haben wie ich.
Also: Ich habe keine Tischkreissäge, sondern nutze eine Tauchsäge in Verbindung mit einem Multifunktionstisch, der mit 20mm-Bohrungen, sowie mit Anschlägen und Aufnahmen für die Führungsschiene versehen ist. Den habe ich an anderer Stelle schon beschrieben.
Zudem wollte ich nicht in den Tisch hinein sägen und nutze deshalb eine zusätzliche Unterlage mit einem Opferholz-Einsatz. Damit liegt mein Werkstück praktisch immer eine Etage über der Tischplatte.
Schwierig war es bisher immer, längliche schmale Teile (Leisten) reproduzierbar zu sägen, die schmaler sind als die Führungsschiene. Dass die Schiene rechtwinklig zum hinteren Anschlag am Werktisch liegt hilft dabei gar nichts.
Ich denke, dass ich nun eine recht komfortable und präzise Lösung gefunden habe.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Was war vorhanden?

Die oben erwähnte Sägeunterlage hat an der Unterseite zwei runde 20mm-Paßstücke, die in zwei Bohrungen im Tisch passen und dafür sorgen, dass die Unterlage immer in der gleichen Position liegt.
Normalerweise liegt dann das Werkstück am hinteren Anschlag, die Führungsschiene wird vorne und hinten durch je eine Nase rechtwinklig zum Anschlag positioniert.
Für reproduzierbare Längsschnitte hatte ich früher schon mal zwei einstellbare Abstandshalter gebaut, die in der Nut der Schiene eingehängt werden. Die funktionieren allerdings nur wenn das Werkstück breiter ist als die Schiene.

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Was ist neu?

In diese vorhandenen Abstandshalter habe ich zusätzlich von unten 20mm-Paßstücke eingebohrt.
Damit lassen sie sich nun reproduzierbar auf dem Tisch positionieren.
Zur Einstellung der gewünschten Werkstückbreite kann ich einfach von der Nut in der Sägeunterlage aus messen.
Nun musste ich allerdings immer darauf achten, dass sich die Anschläge nicht um die Fixierung drehen. Um das zu verhindern habe ich eine weitere Leiste mit zwei Paßstücken an der Unterseite und jeweils zwei Dübeln an der Oberseite zur Führung der Anschläge gemacht. Diese wird in zwei weiteren Bohrungen im Tisch fixiert, und damit ist die Anordnung wie ich finde sehr komfortabel und präzise.
Wenn sie nicht gebraucht werden, liegen die Teile unter der Werkbank und benötigen nur wenig Platz.


Rechtlicher Hinweis

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