Küchenrenovierung

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  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    1000 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

  1. Tapeten entfernen
  2. Boden ausgleichen
  3. Laminat legen
  4. Tapezieren
  5. Sockelleisten anbringen
  6. Küche stellen

Du brauchst

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Materialliste
  • 6 Pak x Parador | Laminat
  • 1 Pak x Sockelleisten (250X50X30)
  • 3 x Küchenarbeitsplatten | Pressspahn (250X600X50)
  • 1 Rol x Trittschalldämmung

Los geht's - Schritt für Schritt

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Einbau einer Gebrauchten Küche in ein ca 60 Jahre altes Mietshaus

  1. entfernen der Tapeten, in der regel nimmt man für solche Arbeiten Tapetenlöser der mir aber viel zu teuer ist. Ich schwöhre auf das gelbe Spühli von A..i aber nicht das Konzentrat das ganz einfache ist das beste. Auf 5 Liter Heisswasser ne 1/4 flasche Spühli und dann mit ner Pumpflasche für Insektiziede ( Baumarkt ca 15 € ) einsprühen, Die Sprühflasche macht weniger Dreck als mit der Walze oder Quaste. Ich für meinen Teil sprühe 4-5 mal ein bis sich die Tapeten fast von allein lösen, den rest schabe ich mit nem kleinen Reissblech (25cm) einfach runter und die Wände sind Glatt eine Nacht Trocknen lassen und dann Tapezieren, in diesem Fall war es eine Gelbe Papiertapete.
  2. Ausgleichen des Fussbodens, da der Boden krumm und schief war wie Hund habe ich mich kurzerhand für einen Fliessestrich entschieden um alles sauber in Waage zu bekommen, in dem Fall waren es 3 Säcke die ich abgeschätzt habe. Erst das Wasser in eine SAUBERE Putzwanne nach anleitung auf dem sack kippen, dann den Estrich ein bis zwei Minuten einsumpfen lassen dann gut durchrühren, versucht es erst gar nicht von Hand das wird nix, danach einen Moment ziehen Lassen und in die Küche gekippt die ganze Masse. Ich bevorzuge zum Verstreichen eine Schweizer Glättkelle oder Traufel ( die sind Länger ) zum verstreichen ziehe ich mir Nagelschuhe an um nicht in der Pampe festzukleben, also alles verteilen und trocknen lassen, hier kommt auch der grosse Zeitaufwand mindesten 5 Tage ( laut Hersteller) an die man sich auch halten sollte.
  3. Verlegen des Laminates. Hinten Rechts sollte angefangen werden zu legen. Der Trittschall mit der Dampfsperre als erstes auf den SAUBEREN TROCKENEN Boden legen dabei aber immer nur eine Bahn sodass immer wieder von Bahn zu Bahn alles sauber gemacht werden kann da sonst das Laminat beim Drübergehen Knarrt. Die ersten Reihen lege ich immer frei also nicht direkt am Rand weil sie in so alten Häusern eh nie passen, also 3 reihen nur an der Seite Passend gemacht mit dem abschnitt der einen Seite fange ich dann die neue wieder an und dann, wenn sie gerade sind , der Wand angeglichen mittels eines Bleistiftes den ich auf ein Stück Dachlatte geklebt habe um die Kontur der Wand auf das Laminat zu übertragen, dies entfällt allerdings beim legen an einigermassen geraden Wänden.Klicklaminat lässt sich in der Regel einfach zusammenschieben und kann ohne jegliche Gewalt verlegt werden, es muss auch nicht verleimt werden...... Mein Tip : in Küchen und Räumen wo es schonmal nass werden kann verleime ich es trozdem um ein Aufquellen zu vermeiden....
  4. Sockelleisten verwende ich meisst auch vom gutsortierten Fachhändler in diesem Fall Laminatleisten, die haben den vorteil das sie schöner als Kunststoffleisten sind aber etwas hochpreisiger dennoch günstiger als Echtholzleisten sind. Wobei ich sagen muss Echtholzleisten sind in Jedem Fall die bessere wahl, aber doppelt bis 3 mal so teuer. Ich habe eine kleine Kappsäge die ich für das zuschneiden der Leisten verwende um es mir einfacher zu machen habe ich diese auf einen Möbelhund gestellt so dass ich nicht immer aufstehen und zur säge gehen muss sondern sie einfach hinter mir herziehe spart Zeit und Kraft ( Bilder kommen noch )Die auf Gehrung geschnittenen Leisten habe ich mittels Presslufttacker an die Wand geschossen.Laminatleisten reissen gern ein beim Schrauben aus dem Grund und auch aus Zeitgründen ist schiessen die bessere wahl.
  5. Versiegeln ist bei gutem Laminat nicht wirklich nötig also benutze ich da nur den Laminatbodensiegel von Emsal der auch von Haro empfohlen wird, mit Wasser grosszügig angemischt und Rausgewischt WICHTIG bir zur totalen austrocknung nicht Betreten !!!
  6. Aufbau der Küche, eine ca 30 Jahre alte Holighausküche die günstig erstanden werden konnte erstmal nur reingestellt und so lange verschoben bis sie den Ansprüchen gerecht wird.Mit den verstellbaren Füssen in waage stellen und sie miteinander verbinden ( Spax ) Die Arbeitsplatten ( neu ) habe ich mittels Handkreissäge und Anlegeschiene auf die richtige Länge gebracht und dann eingesetzt und von unten mit den Schränken verschraubt. Ausschnitte für Spühle und Herd habe ich auch mit der Handkreissäge und Schiene gemacht dabei ist aber sehr vorsichtig vorzugehen lieber etwas weniger und nachschneiden als ne neue Platte kaufen.Den Wasseranschluss unbedingt von einem Profi machen lassen Wasser kann viel kaputt machen. Die Wasserfesten Randleisten um die Arbeitsplatte nach anleitung montiert und mit Silikon ausgespritzt, genauso wie den Herd und die Spühle dabei beachten das man Hitzebeständiges Silikon für den Herd benutzt meisst reicht eine Kartusche für alles. Die Hängeschränge dann erstmal auf den unteren Möbeln Platzieren dazu lege ich immer die ab,- und ausschnitte der Platte drauf um die eigentliche nicht zu zerkratzen Aufhänger ausmessen, Höhe bestimmen, anzeichnen und Bohren die Haken einschrauben aufhängen ausrichten verbinden Fertig.
  7. das ganze sauber machen und einräumen Wichtig dabei ist das immer genug Bier für den Handwerker im Kühlschrank bereit steht.


Rechtlicher Hinweis

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