Kratzstock

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Um nicht für jede kleine Verzierung die Oberfräse rauszukramen, habe ich mir heute einen "Kratzstock" gebaut.
Ausgangsmaterial war ein Stück Nußbaum von 4x4 cm und 16cm Länge und ein Stück  Sägeblatt einer alten Gestellsäge.
Die Funktion eines Kratzstockes, kommt der einer Ziehklinge gleich. Nur, dass ich in dem alten Sägeblatt, das praktisch als Hobelmesser dient, ein Profil gefeilt habe.
Gekostet hat mich der Spaß nichts, da ich alle Teile in meiner Restekiste hatte.

An dem Stück Nußbaum habe ich an der Drechselbank einen Griff gedrechselt (Bild 3) und es anschließend an der Bandsäge in die gewünschte Form gebracht (Bild 4).

Als Messer, bzw. als Schaber kam ein Stück Sägeblatt zum Einsatz(Bild 2 + 5).

In dem Stück Sägeblatt habe ich einen Halbkreis gefeilt. So erhalte ich einen Halbstab (Bild 6 + 8) als Profil. Das Profileisen wird mittels Schrauben und Hülsenmuttern im Kratzstock geklemmt.

Auf Bild 7 sieht man alle Einzelteile: Kratzstock, Anschlag, Profilmesser, Hülsenmuttern u. Schrauben.

Dies ist mein erstes Projekt hier und ich hoffe, dass meine Vorgehensweise einigermaßen verständlich rübergekommen ist.
Beim nächsten Mal wird's besser.
Gruß
Restekiste

Zur Verdeutlichung der Arbeitsweise mit dem Kratzstock, habe ich noch ein Bild eingestellt (letzte Bild). Ich hoffe, dass es damit verständlicher wird. Ich werde mir noch weitere Profile aus dem Sägeblatt feilen. Die kann man dann immer schnell auswechseln, wenn man einfache Verziehrungen an Holzarbeiten machen möchte.




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