Katzenspielzeug selbst gemacht

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    5 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Ich habe vier Tiger, die sich gerade im Herbst und Winter - welche Katze, die etwas auf sich hält, geht denn bei Sauwetter vor die Tür? - beschäftigt werden müssen. Käufliches Spielzeug geht entweder immer schnell kaputt, denn Freigänger jagen ja "richtig" oder aber es wird schnell uninteressant. Deshalb bin ich dazu übergegangen aus alten Toilettenpapierrollen oder Tablettenschachteln Katzenspielzeug zu basteln, das mit Trockenfutter befüllt, niemals langweilig wird.

Du brauchst

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Materialliste
  • 1 x Tageszeitung | Zeitungspapier (egal)
  • 1 x Tapetenkleister | Packung (egal)
  • 1 x Toilettenpapierrolle | Pappe (egal)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Arbeitsplatz vorbereiten

Handelsüblichen Kleister nicht zu dick anrühren. Zeitung zuerst in Streifen und anschließend in Stücke reißen. Längere Streifen in einer eigenen Schale vorbereiten.

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Schachtel bekleben

Ich beginne immer an den Öffnungslaschen. Einen etwas längeren Streifen durch den Kleister ziehen und anschließend über die Kante kleben. Dabei den Streifen gut festdrücken. Er soll ganzflächig gut verklebt sein. Danach weitere Streifen über alle Kanten kleben. Danach die Flächen der Schachtel ebenfalls mit Zeitungsschnipseln bekleben. Die Schnipsel sollen und dürfen gerne übereinander geklebt werden. Schachteln von Medikamenten haben eine glatte Oberfläche, sodass mehr als zwei, drei Lagen Zeitungsschnipsel nicht geklebt werden können, ohne dass durch das Anfassen das Geklebte sich immer wieder verschiebt. Sobald man das merkt, legt man die Schachtel zum Trocknen hin und klebt wieder Lagen von Zeitungsschnipseln auf alle sechs Seiten, sobald das Werkstück getrocknet ist.

Da die Schachtel später durchaus Belastungen ausgesetzt ist, sollten mindestens 6 Lagen Zeitungsschnipsel übereinander aufgeklebt werden.

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Toilettenpapierrollen bekleben

Zuerst wird eine Öffung der Rolle zugeklebt. Dazu werden wieder längere Streifen Zeitungspapier sternförmig über die Öffnung der Rolle geklebt. Anschließend wird genau am Rand über die Ränder der Streifen geklebt, damit sie später gut und fest halten.

Anschließend wird die gesamte Rolle wieder mit Zeitungsschnipseln beklebt. Da die Pappe der Rollen nicht glatt ist und meist auch dicker als Tablettenschachteln, reichen hier meist drei bis vier Lagen Zeitungen. Danach muss die Rolle wieder trocknen.

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Öffnungen einschneiden

Egal ob es sich um eine Tablettenschachtel oder eine Rolle handelt: Mit einer Nagelschere wird je ein Loch auf zwei gegenüberliegende Seiten geschnitten. Das Loch muss so groß sein, dass der eigene Finger (dann passt auch eine Katzenpfote) durchpasst, darf auf der anderen Seite nicht so groß sein, dass das Schnäuzchen der Katze allzutief hineinpasst.

Jetzt wird bei der Rolle die obere Öffnung wieder verschlossen. Also wieder sternförmig längere Streifen über die Öffnung kleben, anschließend wieder Schnipsel über die überstehenden Ränder kleben.

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Öffnungen versäubern

Die Öffnungen werden stark beansprucht. Hier wird immer wieder die Nase versucht reinzuschieben, auch wird immer wieder die Pfote hineingesteckt. Damit die Öffnung nicht ausfranst, werden mehrere Schichten Zeitungsschnipsel rundherum um die Öffnung geklebt. Wichtig ist, dass man mit dem Finger innen die Schnipsel gut festdrückt. Anders als beim Tapezieren kann man bei Zeitungen auch mit dem Kleister von oben (ähnlich wie die Plakatkleber an den Litfasssäulen) mit dem Kleister von oben arbeiten. Die Zeitung ist so dünn, dass der Kleister das Papier durchweicht.

Anschließend das Werkstück gut trocknen lassen.

Die Technik ist bei Tablettenschachteln und Rollen gleich.

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Spielzeug befüllen

Trockenfutter (oder anderes Leckerlie) in die Schachtel bzw. Rolle füllen und auf den Boden stellen. Meine sind schon hoch aufmerksam, wenn ich nur ein Spielzeug in die Hand nehme. Hören sie das Klappern, sind sie außer Rand und Band.

Ich gebe immer nur max. zwei Spielzeuge für vier Katzen. Von meinen Freigängern werde ich auch regelmäßig mit Mäusen und anderen Beutetieren "beglückt". Da habe ich beobachtet, dass die anderen in gebührendem Abstand das Schauspiel des Jägers beobachten. In dem Moment, in dem er unaufmerksam ist, wird die Beute geklaut. So ähnlich verhalten sich meine mit diesem Spielzeug. Es wird zugeguckt, wie einer versucht, die Leckerlies aus der Schachtel zu bekommen. Wenn es mehrere sind, wird geklaut. Verliert der eine die Lust, geht der andere hin und macht weiter. Noch nie ist es passiert, dass nicht alle Leckerlies aus der Schachtel herausgeholt worden wären.


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