Kartonmöbel - Hasen- (Osterhasen-) Sessel Teil 1

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    3-4 Tage
  • Wertung

Eigentlich wollte ich einen Elefanten oder Katzensessel machen, aaaber da kam der Osterwettbewerb und so wurde es eben ein Hasensessel. Dieser Sessel besteht nur aus Karton, Papier , Kleber und Farbe. Er ist sehr stabil und hält mein Gewicht locker aus.
Ich werde euch hier eine mehr als ausführliche Anleitung geben, die ich aber so bei weiteren Projekten dieser Art nicht wiederholen werde.
Das Prinzip Kartonmöbel herzustellen ist immer gleich.
siehe auch Teil 2:
http://www.1-2-do.com/de/projekt/Kartonmoebel---Hasen--Osterhasen--Sessel-Teil-1/bauanleitung/11235/
Nicht nur das, man kann da jede Menge Papier und Pappe recyceln (das schont den Verbrauch von Bäumen und einer Menge Wasser, die zur Papierherstellung benötigt werden) und leistet somit einen Beitrag zum Umweltschutz

Du brauchst

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Werkzeuge
  • IXO  - Schrauber (Akku)
  • Klebepistole
  • Schere
  • teppichmesser
  • Pinsel

Los geht's - Schritt für Schritt

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Die Idee, der Entwurf

Zunächst mal kritzelte ich in mein Merkbuch mal einen Entwurf, ich hab so einen Sessel schon mal irgendwo gesehen gehabt. Dann brauchte ich eine Zeitung um den Entwurf in der richtigen Größe aufzuzeichnen.

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Übertragen des Entwurfes.

Nachdem ich den Zeitungsentwurf ausgeschnitten hatte und er mir optisch noch nicht so gefiel, hab ich noch nachgebessert. Dann einen passenden Karton (bitte nur Wellpappe verwenden) gesucht (wie praktisch meine künftige Schwiegertochter kam gerade von Ikea – sie war froh die Kartons los zu werden und ich konnte sie gut brauchen).
Dann hab ich den Zeitungsschnitt auf den Karton gelegt und die erforderlichen  4  Grundteile für den Sessel aufgezeichnet .
Mit dem IXO wollte ich dann alles ausschneiden, die geraden Linien gehen ja ganz gut, nur bei den Rundungen wollte er nicht so zügig und hat sich immer wieder gebissen, da hab ich dann halt getrickst. Aber irgendwann hab ich dann doch ein Teppichmesser für die Rundungen aus der Werkstatt geholt. Zwischendurch hat Maxi (die Katze aus dem Brandhaus und auch Mischa) immer wieder mal kontrolliert ob alles in Ordnung ist.

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Schublade

Zwischendurch mußte ich mal zum Einkaufen und da standen tolle kleine Kartons mit Ostereiern, so ein Karton könnte doch eine Schublade werden? Also der kam mit. Später stellte sich leider heraus, daß er zu groß war.
Zuhause hab ich dann in die vorderen 3 Grundgerüstteile die Schubladenaussparung eingeschnitten.

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Einschnitte zum Zusammenstecken

So jetzt mußte ich mir überlegen, wo ich die Einschnitte setze, damit die Teile zusammengesteckt werden können und das Ganze dann auch noch stabil ist.
Einschnitte einzeichnen und nochmals kontrollieren, nein, ich glaub ich setz seitlich bei der Lehne noch einen, ja jetzt sollte es halten.

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Ausschneiden der Einschnitte und der Verstrebungen

So jetzt heißt es die vielen vielen Einschnitte auszuschneiden, in der Stärke des Kartons.
Dann müssen die Verstrebungen ausgeschnitten werden. Ich hab die Einschnitte und die Verstrebungsteile nummeriert, damit nachher alles genau passt, man kommt sonst durcheinander, denn man hat ja unterschiedliche Maße.

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Zusammenstecken der ersten Teile

So jetzt bräuchte man einige Hände mehr, denn jetzt müssen die richtigen Teile zusammengesteckt werden, gut daß da Nummern drauf stehen, ist aber eine Fizzelarbeit, weil stecken und halten gar nicht so einfach ist.
Hmm hab doch alles richtig ausgemessen, aber 2 Teile passen nicht, also – nacharbeiten—

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Stöße verstärken

Ganz wichtig für die Stabilität ist, daß jeder und wirklich jeder Stoß mit einem Klebeband verstärkt wird. (Die Bänder lagen mal bei uns im Wertstoffhof über 20 Rollen, jetzt weiß ich, warum ich die mal mitgenommen habe). Das Klebeband anbringen ist manchmal gar nicht so einfach, denn entweder sind die Stellen die verbunden werden müssen selbst für meine kleinen Hände zu winzig oder das Zeug klebt an den Händen fest.
Hab mir zum Befeuchten ein Spültuch nass gemacht, ist einfacher als ablecken…grins

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Rückwand anbringen

Jetzt müssen sämtliche Stege, die auf die Rückwand treffen entweder mit Heißkleber oder Weißleim eingestrichen werden und dann relativ schnell muß die Rückwand einigermaßen passgenau aufgelegt werden. Das Ganze beschweren und warten bis es fest ist.

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Vorderseite aufbringen

geht genauso wie die Rückseite. Wichtig ist das genaue ausrichten der Teile

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Restliche Stege verstärken

Wie gehabt müssen jetzt auch noch die Verbindungen zur Vorder – und Rückseite verstärkt werden und da kommt man teilweise schon gar nicht mehr gescheit ran, aber mit viel Geduld und Spucke wird auch das erledigt.

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Sitzfläche und Boden

Ja, Bonsaijogi aus Deinem Karton werden jetzt die Sitzfläche und der Boden geschnitten. Wie gehabt die Stirnflächen der Stege wieder mit Kleber einstreichen und die Sitzfläche auflegen, beschweren und warten, bis es abgebunden hat. Mit dem Boden genauso verfahren.

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Was man nicht im Kopf hat…

Man sollte schon mitdenken, wenn man so etwas machen will, ich hab zwar in die Mittelteile, aber nicht beim Vorderteil das Fach für die Schublade ausgeschnitten. Naja so ganz genau wird das nicht mehr werden, macht nichts, das krieg ich schon irgendwie hin.
Auch hier gilt wieder, Stege verstärken, aber man sieht schon die Möglichkeiten werden immer beschränkter, aber wo ein Wille, da ein Weg…

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Fertigstellen des Rohgerüstes

Jetzt kommt die Außenverkleidung dran. Gerade Flächen sind ja noch einfach, aber die Rundungen….
Wichtig ist dabei, daß die Kanten gebrochen werden, ich hab das an der Kante der Arbeitsplatte gemacht, geht aber genausogut, mit einer Flasche oder einem Nudelholz.
Jetzt ist  es gut, wenn man wieder helfende Hände hat. Die Stege wieder mit Kleber einstreichen und die Außenverkleidung auflegen und sofort am Rand mit Klebestreifen befestigen. Da man ja nicht sooo lange Kartonteile hat muß man halt anstückeln, aber immer die Stöße gut mit Kleber bestreichen und dann noch mit Klebeband fixieren.

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Erstellen des Staufaches, bzw, Platz für die Schublade

Fach ausmessen, Decke, Boden , Rück- und Seitenwände zuschneiden und einkleben wie oben beschrieben und auch wieder mit Klebeband  stabilisieren. Wenn jetzt alles trocken ist, kann man mal den  1. Festigkeitstest machen. Aha bei m Schubladenfach unten zu wenig Fleisch gelassen, also alle entsprechenden Teile nachverstärken mit Karton.
Gottseidank meine beiden Oberkontrolleure haben den Sitz mal abgenommen.
Jetzt brauchen wir aber noch eine Lehne und die kommt in Teil 2


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