• Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    10 €
  • Dauer
    0 h
  • Wertung

Bau eines Unterboden bzw. Zargenboden für einen 6 Waben Ablegerkasten aus Fichtenholz. Der Vorteil der Trennung in Boden, Zarge und Deckel ist die Modularität und die Möglichkeit bei einem weiteren Volkswachstum des Bienenvolkes auch zusätzliche Zargen als Raum zu geben, ohne das gesamte Volk umziehen zu müssen. Diese Bauanleitung und die Maße beziehen sich auf einen 6 Waben Ablegerkasten im Rähmchenmaß Deutsch-Normalmaß.

weitere Fotos und eine umfassende Bauanleitung findet sich auch unter http://www.beeventure.de/tipps/6-waben-ablegerkasten-boden-deutsch-normalmass.html

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Schrauber
  • Tacker
  • Tischkreissäge
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Materialliste
  • Seitenteile | Fichte
  • Frontteil | Fichte
  • Heckteil | Fichte
  • Boden | Fichte
  • Haltegriffe | Fichte
  • Schrauben | Metall
  • Schrauben | Metall
  • Holzleim Klasse D3 | Holzleim
  • Putzgewebe | Plastik / Metall
  • Tackerklammern | Metall

Los geht's - Schritt für Schritt

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Schneiden der Einzelteile

Die Einzelteile für den Zargenboden haben ich anhand der Maße einfach mit der Bosch PTS 10 zurecht geschnitten. Durch die Führungsschiene und die Millimeter Angabe können die Bretter recht exakt auf das passende Maß geschnitten werden. Die Kanten für die spätere Auflage der Zargen müssen durch einen zweiseitigen Schnitt vorgenommen werden. Alternativ kann dies auch mit der Oberfräse ausgeschnitten werden.

Im ersten Schritt sind es recht viele Einzelteile für eine Bienenbeute, aber wenn man gleich mehrere Zargenböden baut, dann geht der Zuschnitt relativ schnell von der Hand.

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Grundstruktur des Bodens zusammenschrauben

Für das Zusammenbauen empfiehlt es sich, die Seitenteile an den entsprechenden Stellen vorzubohren, damit die Schrauben passgenau eingedreht werden können. Ich habe mir als Hilfsmittel Schraubzwingen genommen und die vier Seiten des Korpus fixiert. Anschließend können die Schrauben relativ fix und einfach eingedreht werden.

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Flugloch festlegen

Damit die Bienen später in ihre Behausung fliegen können, bedarf es eines Flugloches in die Beute. Dieses sollte ausreichend groß dimensioniert sein, damit die Bienen hinaus können, gleichzeitig aber klein genug sein, damit die wenigen Bienen im Ableger das Volk auch verteidigen können.

Ich habe dieses mit 14mm festgelegt, zusätzlich kann man sich später auch noch einen Fluglochkeil bauen, um es weiter einzuengen. Die Höhe messe ich einfach mit einem Zollstock ab und lege als untere Begrenzung das vordere Bodenbrett an.

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Haltegriffe befestigen

Um einen späteren umseitigen Abschluss und festen Halt zur aufsitzenden Zargen sowie eine Möglichkeit zum Anheben der gesamte Beute zu schaffen, werden vorne und hinten Haltegriffe montiert. Hierfür sind kleine Schrauben völlig ausreichend, zudem sollte nicht in den Innenraum durchgeschraubt werden. Die Haltegriffe schließen mit der Außenseite bündig ab.

Auf die Unterseite der Haltegriffe habe ich Holzleim aufgetragen, der mit Spannzangen fixiert und mit Schrauben dauerhaft an dem Boden befestigt wird. Der Holzleim soll den Spalt zwischen Haltegriff und Zargenfront / -heck schließen, damit sich hier später kein Wasser festsetzen kann.

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Holz streichen

Damit bei der stetigen Belastung durch Witterungseinflüsse das Holz auch dauerhaft funktionsfähig bleibt, habe ich sowohl die Außen- als auch die Innenfläche mit einem bienenfreundlichen Holzschutz bestrichen. Auch in den Kanten sollte darauf geachtet werden, dass der Holzschutz auch in diese eindringt.

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Bodengaze befestigen

Für den unteren Abschluss, damit keine Tiere in die Beute eindringen und die Beute ausreichend belüftet wird, sollte eine Bodengaze einarbeitet werden. Ich habe hierfür einfaches Putzgewebe vom Bau genommen, es kann auch eine Edelstahlgaze genommen werden, diese ist aber um einiges teurer. Werden die Beuten im Winter nicht genutzt, ist das Putzgewebe vollkommen ausreichend. Die Gaze wird einfach mit einem Tacker im Holz befestigt. Beim Einlegen ist auf ausreichend Spannung während des tackerns zu achten und die Tackerklammern sollten relativ dicht zueinander gesetzt werden.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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