• Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    30 €
  • Dauer
    3 h
  • Wertung

Mit diesem Projekt möchte ich zeigen, wie einfach es ist, ohne Profiwerkzeug und geringem Kostenaufwand, wertiges Kinderspielzeug zu bauen. 


Die Bilder sind ein Mix aus 3D Grafiken und Fotos.

Ich versuche die Arbeitsschritte einfach, verständlich und genau darzustellen. Und bin so guter Hoffnung, dass auch Anfänger sich an solchen Projekten versuchen.

Die Bilder mit den Bemaßungen können auch auf meiner Homepage angesehen werden.
Da hier durch die geringe Bildgröße die Maße etwas schlecht abzulesen sind.

Viel Spaß beim Ansehen oder selber bauen.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Bohrmaschine
  • Hammer
  • Schraubzwingen / Leimzwingen
  • Holzleim
  • Stemmeisen / Stechbeitel
  • Feinsäge
  • Lochsäge
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Materialliste
  • Rundstab | Buche
  • Rundstab | Buche
  • Leiste | Buche
  • Rundstab | Buche
  • Rundstab | Buche
  • Leiste | Buche
  • Leiste | Buche
  • Leiste | Buche
  • Leiste | Buche
  • Rundstab | Kiefer/Fichte

Los geht's - Schritt für Schritt

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Grundplatte

Die Grundplatte für den Traktor besteht aus einer 147x30x10mm Leiste.


Eine Stirnseite der Leiste wurde, wie in der Grafik zu sehen, mit Schleifpapier abgerundet. Der Radius der Rundung beträgt 10mm.

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Achsen

Die beiden Achskörper bestehen aus jeweils einer Vierkantleiste mit den Abmessungen 18x18x60mm. In die Stirnseiten der Achskörper werden mittig Löcher mit einem Durchmesser von 8mm und einer Tiefe von 10-12mm gebohrt.

Aus dem Achskörper wird ein Teil herausgesägt. Dafür (siehe Bild) bei jedem Achskörper mit einer Feinsäge, im Abstand von 15mm zur Außenkante einen 10mm tiefen Einschnitt machen. Der Rest des Materials wird dann mit einem Beitel herausgestemmt.

Die vier Steckachsen bestehen aus jeweils einem Rundstab, welcher einen Durchmesser von 8mm und eine Länge von 33mm hat. Die Steckachsen werden nun in die Achskörper geleimt. Sie sollten jetzt noch einen Überstand von 23mm haben.

Nun können die Achsen auf die Grundplatte geklebt werden. Die Grundplatte liegt mit der Rundung nach unten. Die erste Achse hat einen Abstand von 12mm zur gerundeten Außenkante. Von der geraden Seite beträgt der Abstand 5mm.

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Räder

Die Räder werden aus einer 18mm starken Leimholzplatte mit einer Lochsäge heraus gesägt. Im besten Fall ist hier eine Bohrständer oder eine Säulenbohrmaschine zu verwenden.

Die Vorderräder haben 56mm und die Hinterräder 71mm Durchmesser. Je nachdem welche Größen man zur Verfügung hat, dürfen diese Werte auch 1-3mm abweichen.

Sollte der Zentrierbohrer der Lochsäge kleiner als 8mm sein, so sind die mittigen Bohrungen der Räder auf 8mm aufzubohren.

Zum Schleifen der Räder wurden die Räder an einer Gewindestange befestigt und anschließend in die Bohrmaschine gespannt. So kann man mit angelegtem Schleifpapier die Kanten schnell und gleichmäßig rund schleifen.


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Motorblock & Lampen

Der Motorblock wird aus einer Leiste 88x25x26mm hergestellt. Ein Ende wird winklig auf ca. 81° gesägt. Alternativ können auch Ober- und Unterkante gemessen, die Punkte verbunden und anschließend gesägt werden.

Der Motorblock erhält nun vorne (winklig gesägte Seite) zwei 8mm Bohrungen für die Lampen. Bitte die Maße der Zeichnung entnehmen.

Wer kann, sollte in diesem Schritt eine Säulenbohrmaschine verwenden, um die Bohrungen gerade zum Werkstück ausführen zu können.

Für die Lampen selbst wurde jeweils ein 10mm langes Stück Kiefernrundholz gewählt. Diese werden anschließend eingeklebt.

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Motorhaube

Die Herstellung der Motorhaube verläuft ähnlich wie die der Grundplatte.

Sie besteht aus einer 92x30x10mm Leiste.

Eine Stirnseite der Leiste wurde mit Schleifpapier abgerundet. Der Radius der Rundung beträgt 16mm.

Zusätzlich wird noch ein Loch für den Lenkstock in die abgerundete Fläche gebohrt. Alle Maße befinden sich in den Grafiken.

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Lenkrad

Die Materialstärke für das Lenkrad soll 6mm betragen. Um auf die Stärke zu kommen wurden hier vier Leisten 3x19mm miteinander verleimt.

Anschließend habe ich mit einer 30mm Lochsäge das Lenkrad ausgesägt.

Zum Schleifen des Lenkrades, wurde es an einer Gewindestange befestigt und anschließend in die Bohrmaschine gespannt. So konnten auch hier die Kanten gleichmäßig rund geschliffen werden.

Um den Lenkstock zu bauen wurde ein 8mm Rundholz grob auf Länge zugeschnitten. Anschließend wurde es in die Bohrmaschine eingespannt und durch das Anlegen von Raspel und Schleifpapier auf der einen Seite, auf einen Durchmesser von 6mm geschliffen.

Anschließend wurde der Lenkstock auf 18mm eingekürzt. Die Seite mit dem 8mm Durchmesser hat dann in der Länge 12mm. Die Verjüngung ist dann etwa 1mm lang. Die Seite mit dem Durchmesser von 6mm nach der Verjüngung hat dann noch eine Länge von 6mm. 

Zum besseren Verständnis bitte die Bilder ansehen.

Jetzt können Lenkrad, Lenkstock und Motorhaube miteinander verleimt werden.

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Auspuff

Der Auspuff hat einen Durchmesser von 16mm. Man soll ja nehmen was man hat, deshalb habe ich einfach vier 1/4 Leisten miteinander verleimt und anschließend auf 24mm Länge zugeschnitten. Mittig in die Stirnseite kommt eine 8mm breite und 6mm tiefe Bohrung.

An der selben Stirnseite wo sich die Bohrung befindet wird ein Teil ausgeklinkt und die Seite um 1mm abgeflacht. Weil es sich etwas schwer beschreiben lässt gibt es auch hierzu einige Grafiken.

Auf der nun abgeflachten Seite, wird nun eine 6mm Bohrung zur Befestigung am Motorblock vorgenommen. Auch am Motorblock muss ein Loch gebohrt werden. Die Maße hierzu sind in den Grafiken enthalten.

Der Auspuff kann nun an den Motorblock geklebt werden.

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Sitzkonsole

Die Sitzkonsole besteht aus drei Teilen. Das Mittelteil besteht aus einer 40x14mm Holzleiste. Diese wird auf 43mm eingekürzt. Nun müssen noch die beiden Schrägen abgesägt werden.

Die beiden Außenteile an welche nachher die Kotflügel kommen bestehen aus einer 10x40mm Leiste. Die Leiste ist 80mm lang und bekommt eine Rundung mit einem Durchmesser von 48mm. Zudem werden die beiden nicht abgerundeten Ecken winklig abgesägt.

Die Maße und Winkel können den Grafiken entnommen werden.

Die drei Teile werden, wie es auf der Grafik zu sehen ist, miteinander verleimt.

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Sitz

Der Sitz besteht aus zwei 10x30mm Leisten welche winklig zusammen geklebt wurden. Die Lehne ist 35mm hoch und die Sitzfläche 20mm tief.

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Kotflügel (Holzbiegen)

Da ich keine Oberfräse etc. zur Verfügung hatte, ich aber dennoch runde Kotflügel verbauen wollte, entschied ich mich fürs Holzbiegen.

Das ist nicht so schwer wie viele immer denken. Ich habe einfach einen Kochtopf mit Wasser gefüllt, diesen auf die Herdplatte gestellt und die vorher grob zugeschnittenen 3x19mm ca. 10-15 min gekocht.

Nach dem Kochen habe ich das Holz in eine kleine selbst gebaute Presse gespannt und dort 24h trocknen lassen.

Die nun vorgebogenen Leisten habe ich dann verleimt und über eines der Räder mittels Schlauchschellen verspannt. Diese Konstruktion habe ich dann auch ca. 12h ruhen lassen.

Danach können die Kotflügel eingekürzt und geschliffen werden, bis sie perfekt an der Sitzkonsole passen. Nun werden die Komponenten miteinander verleimt.


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Achsringe

Die vier Achsringe entstehen aus einem 14mm Rundstab in den mittig in die Stirnseite ein 8mm Loch gebohrt wird. Jetzt müssen nur noch 4mm breite Scheiben abgesägt werden und fertig sind die Achsringe.

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Endmontage

Zuerst wir der Sitz mittig auf die Sitzkonsole geklebt. So sollte er 5mm an den Seiten haben und nach vorn und hinten 7mm.

Der Motorblock wird auf die Grundplatte geklebt. Die Lampen zeigen in Richtung der abgerundeten Seite. Der Abstand nach vorn beträgt 2mm, nach hinten 61mm und zu den Seiten jeweils 3mm (mittig).

Die Motohaube mit Lenkstock und Lenkrad wird nun auf den Motorblock geklebt. Abstand nach vorn sind 2mm und zu den Seiten 3mm.

Die Sitzkonsole wird so auf das Fahrgestell geklebt, dass sie seitlich mit den Achskörpern und hinten mit der Grundplatte abschließt.

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Die letzte Ölung

Für das Oberflächenfinish habe ich mich für das Ardvos Naturholzöl von Livos entschieden. Hierbei handelt es sich um ein Bioprodukt mit dem auch Schneidbretter behandelt werden können.

http://www.livos.de/uploads/media/1160-8_LIVOS_fuer_Spielzeug_04.pdf

Um mir das Ölen zu erleichtern, habe ich mir kleine Helferchen gebaut.

Nach dem Ölen, werden die Räder aufgeschoben und die Achsringe auf die Achsen geklebt. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Räder genug Spiel haben, um sich frei drehen zu können.



Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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