Holzstuhl reparieren

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    5 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Eine Nachbarin hatte mich darum gebeten mir mal einen Stuhl anzusehen, ob ich da noch was machen könnte. Der Stuhl war an einem Eck ausgebrochen. Sofort kam mir der Gedanke, einen Füllkleber auszuprobieren, den ich schon eine ganze Weile in meiner Werkstatt rumliegen hatte. Ich selbst hatte noch nie mit diesem Material gearbeitet. Ich weiß nur, da man das Material  Bohren, schleifen, streichen usw. kann. Also habe ich den Füllkleber von Pattex mal ausprobiert, und wollte euch an diesem Experiment und Erfahrungsgewinnung teilhaben lassen.

Und hier noch weitere interessante Projekte von mir

Los geht's - Schritt für Schritt

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Alte Farbe abschleifen

Damit ich den Montage Füllkleber aufbringen konnte, mußte natürlich erst einmal an der Reparaturstelle die alte Farbe entfernt werden. Dies erledigte ich mit meinem Akkuschleifer von Bosch, was auch sehr gut und schnell funktionierte. Die Nägel die noch aus dem Holz schauten, trieb ich noch ein wenig tiefer ins Holz ein, damit nichts über der späteren Holzkante übersteht. Ich habe die Nägel aber nicht ganz eingeschlagen, da ich mir dachte, das sie einen zusätzlichen Halt für den Füllkleber geben könnten.

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Füllkleber anmixen, und auftragen

Der Montage Füllkleber besteht aus 2 Komponenten. Einemal den Montagefüllkleber, und dann noch den Härter. Man beginnt damit, ein Strang Montagefüllkleber auf ein Stück Holz oder ähnliches aufzutragen. Daneben 2 Stränge vom Härter, die genauso lang sein müssen, wie der des Fülklebers. Man hat somit ein Teil Kleber mit 2 Teilen Härter aufgetragen. Diese pastöse Masse wird dann gut miteinander vermischt. Der Kleber ist dann fertig zum auftragen. Man hat ca. 8 Minuten Zeit, die Spachtelmasse aufzutragen. Die Aushärtezeit beträgt ca. 5 Stunden, nach ca 24 Stunden ist die Endfestigkeit erreicht

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Den Stuhl verschleifen

Nachdem die Spachtelmasse genügend ausgehärtet war, habe ich das übeschüßige Material abgeschliffen. Zuerst grob mit meinem Akkuschleifer, dann die Feinheiten mit einem Schleifklotz und Schmiergelleinen. Ich verwendete dafür Schleifpapier mit einer Körnung von 120. Am Ende waren zwar noch ganz kleine Löcher zu sehen, die mich aber nicht weiter störten. Wenn man möchte, kann man ja noch einmal vorsichtig mit Spachtel nachbessern. Aber mit hatte diese Qualität gereicht. Abschließend muß ich sagen, das der Füllkleber wirklich sehr gut ist. Er hat sich sehr gut verschleifen lassen. Wie er sich jetzt beim Bohren verhält, kann ich nicht sagen. Aber ich habe ein gutes Gefühl dabei. Die Restarbeit, das streichen übernimmt nun meine Nachbarin. Mein Teil ist erledigt. Ich hoffe, es war interessant für euch.


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