Hinweisschild für Urlaubsvertretung

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Wir vertreten mehrere Woche im Jahr die Hausmeisterfamilie einer großen Wohnanlage. Diese hat nun unser sommerliches Willkommensschild entdeckt und nachgefragt, ob man sowas nicht auch für die Vertretung machen kann. Bisher wurde einfach ein handgeschriebener Zettel mit der Nummer der Vertretung an die Tür geheftet. Das könnte man doch gefällige gestalten?

Warum nicht? Also, frisch ans Werk.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Dekupiersäge
  • Akku-Bohrschrauber
  • Schleifgeräte und -mittel
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Materialliste
  • 1 x Rest | Holz (nach Motiv)
  • 1 x Sperrholz 4mm | Rest (nach Shcriftgröße)
  • 1 x Farben (nach Motiv)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorbereitungen

Das schwierigste an diesem Projekt war es, ein passendes Motiv zu finden. Sicher, es gibt im Netz massenhaft Bilder. Aber wir wollten etwas "eigenes". Also setzte ich mich an den Computer, schaute mir die Bilder an und zeichnete dann mit Photo Impact Stück für Stück meine Version einer Strandszene (Bild 1).

Das fertige Bild wurde zur Begutachtung geschickt und nach dem OK als Malvorlage ausgedruckt (Bild 2).

Mit Corel Draw zeichnete ich mir eine Vorlage für das Wort "Urlaub" (Bild 3), druckte diese aus und schnitt sie zurecht. Zeit, in die Werkstatt zu wechseln.

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Zusatzschild fertigen

Beginnen wir mit dem Schriftzug. Ein Stück eines alten Hotelkastens hatte genau die richtige Breite (Bild 1). Ich hobelte es auf etwa die Hälfte seiner ursprünglichen Dicke und glättete die Flächen (Bild 2).

Die Vorlage wurde mit Sprühkleber angebracht, zuvor eine Lage Paketklebeband aufgeklebt. Die Löcher für die Innenschnitte werden gebohrt (Bild 3) und der Schriftzug mit der Dekupiersäge ausgeschnitten (Bilder 4+5).

Alle Schnittflächen innen und außen schleifen und weiter zum nächsten Schritt.

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Motivplatte vorbereiten

In meinem Holzfundus fand ich ein Stück eines alten Schubladenteils, das ich einmal bei der Auflösung einer Tischlerei ergattert hatte (Bild 1). Es hatte die passende Größe, so dass ich das Motiv aufzeichnen konnte. Zum Anzeichnen der gerundeten Ecken war ein Teelicht hilfreich (Bild 2).

War alles vorgezeichnet, konnte die Außenkontur gesägt werden. Das erledigte ich - eh klar - mit der Dekupiersäge (Bild 3). Mit dem Tellerschleifer wurde die Schnittfläche geglättet (Bild 4) und per Hand die Kanten leicht gebrochen (Bild 5).

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Farbe kommt ins Spiel

Das Teil mit dem Schriftzug wurde dunkelbraun gestrichen. Dazu verwendete ich Abtönfarbe. Wärend das Schild trocknete machte ich mich an die Ausgestaltung des Motivs.
Mit Abtönfarben malte ich die Hintergrundflächen (Bild 1). Dann erfolgte die Detailarbeit, teils mit Abtön-, teils mit Acrylfarben (Bild 2).

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Letzte Arbeitsschritte

Das Motiv trocknet, was uns Gelegenheit gibt den Schriftzug fertig zu gestalten. Ich klebte ein Stück farbiges Tonpapier (das einen guten Kontrast zur dunklen Farbe gibt) hinter die Schrift (Bild 1). Danach wurde die Kontur des Papiers an das Brettchen angepasst.

Das fertige Schildchen wird an das Motivteil geleimt (Bild 2) und zusätzlich mit einigen Klammern festgetackert (Bild 3).
Über das ganze sprühte ich etwas glänzenden Klarlack (Bild 4).

Der Lack braucht Zeit zum Trocknen (der glänzende Lack braucht da deutlich länger als der matte, warum weiß ich nicht, ist aber so). Ich nützte diese Zeit um die Schrift für den gemalten Wegweiser auf dem Computer zu machen und auszudrucken. Der Ausdruck wurde heiß laminiert (Bild 5) und mit einer scharfen Klinge zugeschnitten.
Dann klebte ich die beiden Schildchen aufs Motiv (Bild 6). Ich habe diese Variante gewählt (anstatt die Telefonnummer auch aufzumalen), da man so nur das laminierte Teil austauschen muss, sollte sich die Nummer einmal ändern.

Als letzten Schritt (und auf Anweisung der "Auftraggeberin") bohrte ich zwei Löcher an der Oberkante und fädelte ein Stück Schnur durch, damit das Schild aufgehängt werden kann. Damit war die Arbeit geschafft und das Vertretungsschild fertig (Bild 7).


Rechtlicher Hinweis

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