Heizungsraum Klappe die fünfte “der Pelletbunker “

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  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    400 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

In diesem Abschnitt geht es um den Bau meines Pelletbunkers.
Zuerst haben wir begonnen, das Carport etwas zu verstärken.
Dazu haben wir zwischen die Stützen mehrere Riegel eingezogen, um das Carport zu entlasten.
Die Stützen, die an dem Fundament stehen wurden mit Verstrebungen auf dem Fundament vom Pelletbunker verschraubt. Die Befestigung soll verhindern, dass sich der Bunker auseinander drückt.
Jetzt konnte die Außenwand, die wir etwas verstärkt hatten mit 28mm starken MDF Platten verkleidet werden.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PSR
  • Schlagbohrmaschine
  • Handkreissäge
  • Säbelsäge
  • Winkelschleifer

Los geht's - Schritt für Schritt

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Bunkerausbau

Im nächsten Schritt haben wir die rechte und linke Schräge geplant und gebaut.
In dem Bunker wurde keine Schnecke verbaut, es wurde mit Saugdüsen gearbeitet, die trotzdem die Schrägen benötigen, damit immer genug Pellets nachrutschen können.

Die Schrägen haben wir aus 10ner Kanthölzern gebaut. Aus den Kanthölzern haben wir Dreieckstützen gebaut.
Wir haben einen Winkel von ca. 40°für die Schrägen angenommen.
Angefangen wurde mit einer Dreieckstütze vorne am Bunker und einer Dreieckstütze hinten im Bunker. Begonnen haben wir mit der linken Seite.
Die Zwei Stützen haben wir für die Flucht erstellt, um einfach eine Schnur zu spannen. Es wurden alle 60 cm eine Stütze verbaut.
Die Stützen haben wir mit zwei 180mm Schwerlastdübel im Fundament verankert.

Die selbe Aktion wurde jetzt noch auf der rechten Seite im Bunker durchgeführt, nur auf der rechten Seite wurde an der Wand zum Heizungsraum eine Kiste noch mit verbaut,
weil die Schläuche vom Ansaugsystem nicht ganz unter die Schräge gepasst haben und durch die Wand geführt wurden, musste die Kiste gebaut werden um mehr Platz zu gewinnen.
Die Breite von der Rinne wurde nach Angaben vom Hersteller des Saugsystems gebaut, damit ich dann dort keine Probleme mit den Saugdüsen bekommen habe.
Die Rinne hatte eine Breite von 30cm und es sollten laut Hersteller jeden Meter eine Saugdüse montiert werden, insgesamt 4 wurden verwendet.
Ich habe den Bunker 5m in der Länge gebaut und damit konnten wir die Vorgaben vom Hersteller auch gut einhalten.
Die Saugdüsen haben wir mit Schlagdübeln am Fundament befestigt, damit diese sich nicht durch den Befüllvorgang verschieben.
Wichtig war auch noch, das ich alle Rohrleitung noch separat geerdet habe, damit keine ungewollte Aufladung entsteht und der Bunker durch eine Staubexplosion beschädigt wird.

Nachdem ich alles soweit verlegt hatte, haben wir angefangen die Schrägen mit den MDF Platten zu verkleiden.

Im Heizungsraum wurden die Schläuche von den Saugdüsen direkt an die Umschalteinheit der Heizungsanlage angeschlossen.
Jede Saugdüse hat zwei Schläuche, einen Ansaugschlauch für die Pellets und einen Rückführleitung, damit die überschüssige Luft, die beim Ansaugen der Pellets erzeugt wurde,
direkt in den Pellet Bunker geleitet wurde. Somit konnte sich der Druck, der beim Ansaugen der Pellets entsteht, leicht im Pellet Bunker abbauen.
Die Umschalteinheit saugt automatisch jede Düse in dem selben Takt an. Von jeder Düse wird 20 mal angesaugt und dann dreht die Umschalteinheit automatisch zur nächsten Düse weiter.
Das passiert so lange, bis alle 4 Düsen angefahren worden sind, danach fängt die Umschalteinheit wieder bei der ersten Saugdüse an zu saugen.

In die vordere Wand wurde ein Sichtfenster in den Bunker eingebaut, das Sichtfenster soll den Befüllvorgang erleichtern, weil man dann den
Füllstand gut erkennen kann. Neben das Fenster haben wir eine Eingangstür eingebaut, von der Sichtseite her ist es eine Tür vom Revisionsschacht,
war für mich am günstigsten. Innen im Pellet Bunker haben wir rechts und Links von der Innenseite eine Führung angebracht, in die Führung werden dann Bretter
von oben her eingeschoben, so dass wir eine feste Holzverkleidung haben, die stabil genug ist den Druck der Pellets auszuhalten.
Neben die Tür habe ich die Befüll- und Abluftstutzen eingebaut, diese ragen ca. 70cm in den Bunker rein. Die länge musste ich so wählen, weil die Pellets mit einem
geringen Druck in den Bunker geblasen werden und bis an die Rückwand kommen müssen, damit der Bunker auch richtig gefüllt wird.
Über den Abluftstutzen wird der Staub, der im Bunker entsteht, über den LKW der die Pellets einbläst, abgesaugt.

Damit die Pellets nicht beim Einblasen beschädigt werden. habe ich gegenüber von dem Befüllstutzen eine Prallschutzmatte aufgehangen.
Dort werden die ersten Pellets beim Befüllen aufgefangen und werden dadurch auch nicht zerstört.
Wichtig war es auch den Befüll- und Abluftstutzen mit an die Erdung anzuschließen, weil sich auch die Pellets durch das Einblasen elektrisch aufladen können.
Um das zu vermeiden, muss eine Erdung her.

Die Ritze, die in dem Bunker waren, haben wir alle noch zu gespritzt, damit sich keine Schmutzecken unter dem Bunker bilden können.
Nachdem der Bunker fertig gestellt wurde und einen Ansaugtest erfolgreich bestanden hatte, wurde der Pellet Bunker mit knapp 8 Tonnen Pellets befüllt.

Ich hoffe, dass meine Beschreibung für Euch ausführlich genug ist.
Wenn Ihr Fragen habt, dann gebt mir einfach bescheid.
Habe versucht alle Tipps mit in meiner Beschreibung aufzunehmen.
 


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