• Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Für meine French Cleat Wand brauchte ich auch noch einen Halter für meine Schraubenschlüssel.

Den Bau des Halters dokumentiere ich hier in diesem Projekt.

Leider ist mir bei diesem Projekt ein Fehler unterlaufen, der dem einen oder anderen zwischendurch auch auffällt.
Welcher Fehler das ist? Darauf gehe ich am Ende der Projektbeschreibung ein.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Bohrschrauber
  • Tischkreissäge
  • Dekupiersäge
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Materialliste
  • diverse Holzreste

Los geht's - Schritt für Schritt

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Layout und Vorbereitung

Als erstes habe ich mir die Schraubenschlüssel ausgelegt, vermessen und gerechnet. Die Schlüssel haben vom kleinsten bis zum größten ja sehr unterschiedliche Materialstärken. Damit die Halteschlitze breit genug und Abstände gleich sind, musste ich da erst etwas tüfteln.
Das ganze sollte ja zum einen platzsparend sein, zum anderen sollte man trotzdem die Schlüssel gut entnehmen und wieder einlegen können.

Die Tüftelei bezog sich erst einmal auf die Seitenteile, in denen die Schlüssel drin liegen sollten. Die Trägerplatte kommt später.
Als ich erforderliche Größe ermittelt hatte, habe in meiner Restekiste nach einem passenden Stück Sperrholz gesucht. Das war aber schon etwas ramponiert, so dass ich es erst einmal abgeschliffen habe.

Auf dieses Brettchen habe ich dann erst einmal die erforderlichen Maße übertragen.

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Zuschnitt

Aus diesem Brettchen habe ich auf der Tischkreissäge die passenden Leisten geschnitten.

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Seitenteile – Feinarbeit

Was ich vorher auf Papier ausgerechnet hatte, habe ich dann auf die Leisten übertragen. Dafür habe ich zwei Leisten mit Kreppband aufeinander geklebt, die Seitenteile ja identisch werden.

Auf der Dekupiersäge habe ich dann die endgültige äußere Form und die Schlitze für die Schlüssel geschnitten. Die Schlitze habe dafür so angelegt, dass die später leicht nach vorne oben ansteigen, damit die Schlüssel stabil drin liegen und nicht beim kleinsten Wackler rausfallen.

Nach dem Sägen habe ich die Kanten noch etwas geschliffen und kleine Ungenauigkeiten weggefeilt.

Bevor ich weiter arbeitete, habe ich dann geprüft, ob die Schlüssel auch so rein passen.

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Trägerplatte

Für die Trägerplatte nahm ich auch wieder einen Sperrholzrest.
Ich zeichnete die Maße auf und schnitt die Trägerplatte mit der Dekupiersäge aus.

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Seitenteile anbringen

Nun sollten die Seitenteile mit der Trägerplatte vereinigt werden.
Ich hatte mir da im Vorfeld noch keine großen Gedanken gemacht, stellte aber fest, dass die beiden dünnen Sperrholzteile alleine keine ausreichend stabile Verbindung hergeben würden.

Von einem anderen Projekt hatte ich noch kleine Vierkantleisten übrig. Ich legte die Seitenteile an und zeichnete auf die Leisten die erforderlichen Maße. Wieder kam die Dekupiersäge zum Einsatz, um die Leisten auf die richtige Dimension zu bringen.

Auf die Trägerplatte klebte ich dann erst die Hilfsleisten, die Seitenteile nutzte ich da erst noch als Abstandshalter.
Nachdem die Leisten fest waren, leimte ich dann die Seitenteile an.

Da mit dem Schraubenschlüsselsortiment doch ein paar Gramm in der Halterung hängen, habe ich mich entschieden, die Verleimung noch etwas zu verstärken.
Die üblichen Holzdübel waren dafür natürlich viel zu groß, also kam ich wieder auf meine bewährten Schaschlikspieße als Dübel zurück. Die schnitt ich erst einmal auf die passende Länge und steckte die dann in die vorgebohrten und mit Leim versehenen Löcher. Sowohl von der Seite aus auch von der Rückseite. Damit haben die Seitenteile ausreichend Halt an den Hilfsleisten und die Hilfsleiste wiederum auf der Trägerplatte.

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Die Keilleiste

Für die Keilleist probierte ich die richtige Position direkt an der Wand aus und markierte die Stelle.
Nachdem ich die Keilleiste auf die richtige Länge geschnitten hatte, konstruierte ich auf der Trägerplatte noch eine waagrechte Linie an der ich die Keilleiste ausrichten und ankleben konnte.
Von der Vorderseite habe ich mit zwei Holzschrauben die Verbindung noch verstärkt.

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Fertig – Aus Fehlern lernt man.

Nun war die Halterung fertig, konnte an die Wand und bestückt werden.

Im Nachhinein muss ich zugeben: viel zu kompliziert gebaut, aber halt auch eine Möglichkeit sie so bauen.
Einfacher wäre es wohl gewesen, einfach eine etwas dickere Trägerplatte zu nehmen und die Seitenteile daran seitlich zu befestigen. Die Konstruktion mit den Hilfsleisten hätte ich mir sparen können.
Doch ich war so im Prozess vertieft, dass ich beim Arbeiten nicht auf die Idee gekommen bin, das schon gebaute zu hinterfragen und zu verwerfen.
Das werde ich versuchen, für zukünftige Projekte im Hinterkopf zu behalten, dass mir dieser Fehler nicht mehr so oft passiert.


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