Fräsvorrichtung für schiefe Ebenen

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Ich versuche mich gerade daran DAS HIER nach zu bauen. Um die Motorhaube genauso schön hin zu bekommen, habe ich mir eine kleine Hilfe gebaut, die auch für andere Sachen nützlich werden könnte....

Los geht's - Schritt für Schritt

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Material zusammensuchen und zurecht sägen


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Fräshilfe zusammenschrauben

Zuerst habe ich die 3 Teile der Wippe mit Holzschrauben zusammengefügt. Dann wurden mit M6 Gewindeschrauben die Seitenteile befestigt. Leider warem diese Schrauben zu tief und man konnte die Fräshilfe nicht am Parallelanschlag entlangschieben. Also habe ich noch einen "Abstandshalter" angeschraubt. Diesen habe ich etwas erhöht angebracht, damit nacher eventuelle Spähne zwischen Fräshilfe und Anschlag nicht stören. Auf der dem Anschlag abgewanten Seite habe ich eine M8 Schraube mit einer Knebelmutter aus Restbeständen in den Langlöchern angebracht, um den Winkel der Wippe fixieren zu können.

Zuletzt habe ich noch einen Quergriff angebracht, damit man mit seinen Fingerchen auch brav vom Fräser wegbleibt.

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Fräshilfe zusammenschrauben


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das Fräsen

wie arbeitet man nun mit der Hilfe. Ich habe mir dort, wo die Achse in der Wippe ist, eine Hilfslinie quer über die Wippe gezeichnet. Gleichzeitig hab eich auf dem Werkstück eine Linie dort gezogen, wo die schräge Ebene enden soll. Anhand dieser Linie habe ich das Werkstück mit doppelseitigen Klebeband auf der Wiffe befestigt. Zur sicherheit habe ich noch 2 Holzschrauben von hinten ( Oben) durchegbohrt. Jetzt habe ich den gewünschten Winkel der Schräge mit Hilfe meiner Bevelbox eingestellt. (Wer nur bemaßte Zeichnungen ohne Winkelangaben hat, muß sich wieder an die Schuhlmathematik erinnern und einen Taschenrechner zur Hilfe nehmen) Mit einem Flachen Winkel habe ich jetzt an der Mittellinie die Höhe der Oberfläche des Werkstückes (Die ja ab hier unangetastet bleiben soll) auf das Seitenteil übertragen und ausgemessen. Diese Höhe habe ich dann als Fräserhöhe eingestellt. Jetzt wurde die Vorrichtung umgedreht und entlang des Parallelanschlages über den Fräser geführt. Dann habe ich den Anschlag um ca 8mm (eingespannt war ein 10mm Spiralnutfräser) verschoben und erneut die Hilfe am Anschlag entlang geschoben. Das ganze so lange, bis das ganze Werkstück bearbeitet war.

Bei meinem ersten Test ist mir ein gefährlicher Fehler unterlaufen. Ich habe mich geärgert, das in den ebenen Abstufungen wahren. Zuerst dachte ich, die Wippe hätte sich verstellt, dem war aber nicht so. Dann habe ich herausgefunden, das sich die Fräserhöhe verstellt hatte. Und zwar ist sie höher geworden! Nach einigem suchen bin ich zu dem Schluss gekommen, das ich den Fräser nicht richtig festgezogen hatte und sich dieser durch die Belastung selbst aus der Spannzange "gerüttelt" hat. Gut, das mir das früh genug aufgefallen ist, ich wollte keine begegnung mit einem Spiralnutfräser haben, der mit 25.000 Umdrehungen aus der Spannzange geschossen wird......


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