Frästischanschlag und Zubehör

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    30 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Hier ist dann abschließend zu der Werktisch- und Fräseinsatz-Beschreibung der dritte Teil mit verschiedenen Zubehörteilen.
Nachdem ich nun verstanden habe wie man die Bauanleitung handhaben kann, werde ich's in diese Form packen ohne allerdings eine Schritt-für-Schritt-Bauanleitung zu verfassen. Dazu hätte ich einfach während des Baus mehr fotografieren müssen. Ich denke aber, der Aufbau erschließt sich sowieso von selbst.
Es gilt auch hier wieder, dass Ideen aus verschiedenen Veröffentlichungen eingeflossen sind. Ich kann sicher nicht alle Quellen nennen, weil vieles unbewußten Einfluß genommen hat.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Anschlag

Der Anschlag ist ein Nachbau dessen, was Guido Henn schon vor Jahren für seinen Frästisch beschrieben hat. Beschreibungen und Videos gibt es einige im Internet. Auch auf Werkstattfotos von Mitgliedern hab ich ihn schon gesehen.
Ich habe ihn lediglich in der Größe an meine Verhältnisse angepasst.
Der Anschlag besteht aus einer Grundplatte, die auf dem Tisch liegt mit einer senkrecht angesetzten Platte, die mit vier Winkelstücken stabilisiert wird.
Vorne auf dieser Platte sitzen zwei verschiebbare Anschlagbretter. Mit ihnen läßt sich die Ausschnittbreite an den Fräser anpassen.
Sowohl Grundplatte wie auch senkrechte Platte enthalten feste Ausschnitte für den Fräser. Durch diese Ausschnitte werden nach hinten auch die Späne abgesaugt.
Zu diesem Zweck ist der Raum zwischen den beiden mittleren Winkelstücken mit einer Plexiglasplatte abgedeckt, die wiederum einen Ausschnitt für den Saugschlauch enthält.

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Einstellmöglichkeiten und Fixierungen

Die Anschlagbretter werden mit zwei M8-Schloßschrauben und Sterngriffen an der senkrechten Platte fixiert. Durch die Langlöcher läßt sich der Ausschnitt für den Fräser einstellen. In den Langlöchern daneben laufen Runddübel, die einfach nur verhindern, dass bei abgenommenem Anschlag die Anschlagbretter wegklappen wenn sie nicht ganz festgezogen sind.
Ebenfalls mit Schloßschrauben in Langlöchern und Sterngriffen wird die Grundplatte auf dem Tisch verschraubt.
Um die Verstellung des Anschlags zum Fräser hin zu erleichtern habe ich eine kleine Verschiebeeinheit konstruiert, die am Anschlagbrett des Werktisches eingehängt wird.
Am Fräsanschlag wird sie mit zwei Runddübeln eingesteckt. Ihre Funktion erklärt sich von selbst. Die Einstellung ist damit sehr feinfühlig möglich.

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Zubehör

In den Anschlagbrettern sind an den Oberkanten T-Nut-Schienen eingelassen, an denen Hilfsmittel befestigt werden können.
Es sind Schienen erhältlich, in die direkt ein M8-Schraubenkopf passt. Die wären natürlich ideal. Bei meinen ging das nicht. Deshalb habe ich passende Einsätze slbst gemacht. Es sind Alustücke, in die eine M8-Senkkopfschraube eingelassen ist.
Ich hatte zuerst versucht, die Schrauben in die Schiebesteine einzukleben. Das hat aber nicht richtig gehalten. Deshalb habe ich dann Schraubenkopf und Aluplatte durchbohrt und einen 2mm Stahldraht durchgesteckt. Das wiederum funktioniert prima.
Mit diesen Befestigungselementen kann nun ein Niederhalter oder können Anschläge (beim Einsatzfräsen) angebaut werden.

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Nochmal Zubehör

Ein weiteres Helferlein ist ein kleiner Meßschieber, der sowohl vertikal wie auch horizontal eingesetzt werden kann. Hier könnte allerdings noch eine verbesserte Lösung mit höherer Genauigkeit durch Integration eines käuflichen elektrischen Meßschiebers kommen.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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