Flur Sanierung Teil 1 - die Decke

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    500 €
  • Dauer
    2-3 Tage
  • Wertung

Hallo Heimwerker,

ich bin schon seit einger Zeit als Mitglied registriert, habe jedoch bisher nicht die Zeit gefunden, eines meiner Projekte einzustellen.
Da wir jetzt angefangen haben unseren Hausflur zu sanieren, habe ich mir gedacht, dass ist die Gelegenheit, hier das Projekt einzustellen.
Wir haben uns vor einiger Zeit eine ältere Immobilie aus den 70er Jahren zugelegt und das Haus Schritt für Schritt in Eigenleistung renoviert.
Als letztes kommt jetzt der Hausflur dran, da hier das ganze Material der Haussanierung durchgegangen ist.

Im ersten Schritt wird die Decke saniert.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Stichsäge
  • Schlagbohrmaschine
  • Akku-Schrauber
  • Lochbohrer
  • Spachtel
  • Anreißnadel
  • Lineal
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Materialliste
  • 6 x Fermacell-Platten
  • 250 x Fermacell-Schrauben
  • 7 x Schalholz | Holz (72 x 20)
  • 1 x Kabel | Kabel 3x1,5mm² (ca. 4 m)
  • 12 x Kabelverbinder
  • 2 x Verteilerdosen
  • 40 x Schlagschrauben Dübel
  • 10 x Mehrzweck Dämmplatten | Styropor (L 1000 B 500 H 20)

Los geht's - Schritt für Schritt

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So sah es vor Beginn der Sanierung aus

Nachdem alle Tapeten abgerissen waren, sah der Flur so aus.
Nur an der Decke hängen noch einsam ein paar Strahler, damit wir im Dunkeln noch Licht hatten. Am nächsten Tag wurden Diese dann aber auch entfernt.

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Unterkonstruktion

Als Unterkstruktion habe isch Schalholz verwendet. Einige kennen auch vielleicht den Begriff Raffelholz. Die Schalhölzer wurden quer zur Längsrichtung des Flures unter die Decke geschraubt. Hierzu habe ich einfach eine Teleskopstütze benutzt. Anschließend habe ich durch das Brett gebohrt und das Schalholz mit Schlagschrauben und Dübeln fixiert. Das Ganze geht unheimlich schnell, da man die Schrauben einfach mit dem Hammer einschlagen kann. Die Hölzer sind mit einem Abstand von ca. 50 cm an der Decke befestigt worden.
In die Zwischenräume habe ich sog. Mehrzweckdämmplatten geklemmt. Die Platten sind 20 mm dick und damit kann ich noch eine zusätzliche Dämmung der Zwischendecke erwirken.
Ich habe das gleiche Verfahren schon in der Küche angewandt und bin davon überzeugt, das der Raum ca. 2 Grad wärmer ist als vergleichbare ungedämmte Räume.
Auf die untere Lattung kommt anschließend eine Konterlattung.
Die Konterlattung habe ich von einer Wand aus begonnen und die nächste Latte mit einem Abstand von 50 cm (Mitte der Latte, gemessen von der Wand) gesetzt. Die dritte Latte wurde erneut mit einem Abstand von 50 cm gesetzt. (Lattenmitte zu Lattenmitte)
Die verwendeten Fermacellplatten haben ein Maß von 1 x 1,5 m.
Je nachdem wie man die Fermacellplatten anbringt, muss man bei der Konterlattung darauf achten, dass zwischen den einzelnen Platten ein Abstand von ca. 5 mm einzurechnen ist.

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Elektrik

Als Beleuchtung des Flures dienen sog. Downlights.
Ich habe mich hier für die Downlights der Firma "Meister" entschieden.
Diese Lichter haben den Vorteil, dass nur eine Geringe Einbautiefe von 20 mm benötigt wird. Außerdem ist der mitgelieferte Trafo so gestaltet, dass er durch einen der Lampenlöcher passt. Die Elektroinstallation sollte natürlich von einem Fachmann durchgeführt werden.

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Anbringung der Fermacell-Platten

Um die Fermacellplatten anzubringen habe ich mir eine Holzkontruktion gebaut, welche ich an eine Teleskopstütze angeschraubt habe. Damit kann ich die Platten relativ einfach an der Decke fixieren.
Auch bohre ich die Platten vor dem Anbringen an die Decke vor. Damit erleichtert man sich später das Einschrauben der Schnellbauschrauben. Die Köpfe schauen nicht heraus und lassen sich abschließend leichter überspachteln.

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Lichttest und Spachtelarbeiten

Letztendlich wurden die eingebauten Downlights getestet. Siehe da, alle leuchteten.
Ganz im Vertrauen, ich hatte bereits beim Einbau der einzelnen Platten, jede Lampe auf Funktion getestet:-)
Nach dem Lichtest wurden alle Fugen und Schraublöcher verspachtelt. Ich benötige hierzu meist drei Durchgänge, wobei nach dem zweiten und dritten Vorgang geschliffen wird, um eine perfekt glatte Oberfläche zu erhalten.
Als Spachtelmasse benutze ich den originalen Fermacell Fugenspachtel. Ist zwar ein wenig teurer, aber man erreicht meiner Meinung nach, auch die besten Ergebnisse.

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Hier wird es weitergehen

Damit ist die Decke vorerst fertig. Die abschließenden Malerarbeiten werden zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
Teil 2 der Flursanierung wird sich mit der auf dem Bild gezeigten Nische befassen.
Hier soll das Heizungsrohr und die mehr als schlecht verspachtelte Rückwand des Stromverteilerkastens verschwinden. Außerdem müssen die Fensterlaibungen erneuert werden, hier ist der Putz teilweise lose. Des weiteren sollen die Fensterbänke ausgetauscht werden.


Rechtlicher Hinweis

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