Flüssigkunststoff und seine Anwendung

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

An meinem Deckenstrahler ist ein Acrylring gebrochen, den will ich wieder zusammen setzen. Ich bin kein Freund von Sekundenkleber, denn wenn man ihn braucht ist er meistens leer oder ausgetrocknet. Und teuer ist er auch noch. Wenn er jedesmal nach einmaligem Gebrauch unbrauchbar wird, ist das nicht mehr wirtschaftlich. Im Baumarkt hatte ich ein relativ neues Produkt gesehen, was in mir ein gewisses Interesse weckte. Flüssigkunststoff zum verbinden von unterschiedlichen Materialien. Der Hersteller ist LUX Tools, und ich habe das bei uns im OBI Baumarkt gekauft. Der Preis ist mit 19€ für das Starterset zwar teuer, aber wenn es funktioniert ist es ja o.k. Das Starterset besteht aus 2 Reinigungstücher, einem Pen mit Flüssigkunststoff gefüllt, so wie eine UV Lampe, die auf den Pen geschraubt wird. Alles wird in einer Metallbox aufbewahrt. Später kann man dann die einzelne Komponenten wie Flüssigkunststoff oder Ersatz UV Lampe einzeln nachkaufen, dann wird es ja wieder billiger. Zusätzlich gibt es noch eine Einwegfeile und eine Glasfaserstift (Rostradierer) als Zubehör zu kaufen. Mit diesem Zubehör wird dann die Oberfläche aufgerauht und gereinigt. Ich will nun mal einen Anwendungsversuch starten, und euch daran teilhaben lassen.

Und hier noch weitere interessante Projekte von mir

Los geht's - Schritt für Schritt

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Das Handwerkszeug

Wie gesagt, das Produkt ist von der Firma Lux, und heißt Smart fix. Ich habe das ganze im OBI Baumarkt gekauft.

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Säubern und aufrauhen der Klebefläche. anschießend kleben

Zuerst habe ich mit einem Glasfaserstift die Klebeflächen gereinigt und aufgeraut. Anschließend habe ich mir eine Auflagefläche mit Resthölzern geschaffen, die eine Fuge in der Mitte hatte. So konnte ich sicher sein, das die Klebestelle frei in der Luft hängt, und nicht mit irgendeinem anderen Material kontakt hatte. Sonst wäre es ja auf der Auflagefläche festgeklebt. Eine Ringhälfte fixierte ich dann schon mal auf dem Holz. Nachdem ich mit dem Pen dünn den Flüssigkunststoff aufgetragen habe, fügte ich beide Teile zusammen, und fixierte die zweite Hälfte ebenfalls mit eine Klemme. Nun habe ich die Klebestelle ca. 30 Sekunden mit der UV Lampe im Pen bestrahlt. Mehr muß gar nicht getan werden. Die Klebung ist dann sofort belastbar und ausgehärtet. Das funktioniert in etwa so, wie das Füllmaterial beim Zahnarzt. Das ist ja auch sofort hart. Was interessant war, die Klebestelle wurde richtig warm. Anscheinend das Resultat einer Reaktion. Ich finde, das die Teile richtig fest verbunden sind, und bin mit dem Flüssigkunststoff voll zufrieden. Ich glaube, mit  den richtigen Ideen, sind bei dem Flüssigkunststoff keine Grenzen gesetzt. In der Produktvorstellung habe sie gezeigt, wie man zwei Plexiglasscheiben miteinander verbindet, eine Mutter auf eine Metalldose klebt, einen Bügel von einer Brille wieder repariert, der gebrochen war. Der Kunststoff ist nach dem aushärten richtig fest und stabil.
Ich hoffe, das euch dieses kleine Projektchen gefallen hat.


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