Flechtzaun aus Totholz

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Mein erster Beitrag. Mal gespannt ob es gefällt. Ich habe einen Flechtzaun aus Totholz gebaut. Hauptsächlich aus Eschenruten direkt aus unserem Wald. Totholz deshalb, weil Esche im Gegensatz zu Weide nicht neu austreibt.

Ich hoffe, das Projekt findet ein paar Nachahmer.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorbereitung

Wichtig ist, dass man das Holz entweder frisch aus dem Wald holt oder es nach Möglichkeit ein paar Tage wässert. Das dient dazu, das sich die Ruten gut flechten lassen und dabei nicht brechen. Je nach Stärke, absägen oder mit der Gartenschere abschneiden.

Die benötigte Menge richtet sich nach der Höhe des Zauns. Mein Zaun ist etwa 80cm hoch und nicht sehr dicht geflochten. Dafür hab ich ca. 30 Ruten auf 3 Meter Länge benutzt.

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Die Pfosten

Die Pfosten, die in die Erde geschlagen werden sind vorher angespitzt um sich leichter einschlagen zu lassen. Wichtig ist das deshalb, weil es flexibel genug zum Flechten bleibt aber auch stabil genug um nicht später umzukippen. Ein betonieren der Pfosten ist wegen der Starrheit nicht zu empfehlen. Der Abstand der Pfosten sollte nach der Länge der zur Verfügung stehenden Ruten gewählt werden. Sind es recht dünne Ruten (ca. 1cm Durchmesser), sollte man einen Abstand von max. 30cm wählen. Ich hatte dickere Ruten zur Verfügung und habe einen Abstand von ca. 50cm gewählt.

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Flechten

Nun geht es los mit dem flechten. Das braucht man sicher nicht näher beschreiben. Einfach so flechten, dass der Zaun hinterher überall die selbe Höhe hat. In meinem Fall wollte ich jedoch unterschiedliche Höhen erreichen weil der Zaun leicht am Hang steht.Je nach Dicke der zur Verfügung stehenden Ruten, flechtet man dazu entweder mehr Ruten an den stellen wo der Zaun höher werden soll, oder wie in meinem Fall, einfach mit dem dickeren Ende öfter auf der zu erhöhenden Seite zu flechten anfangen.

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Abschlussarbeiten und Dekoration

Es empfiehlt sich, die letzten und ersten Ruten mit einem Draht oder Nagel zu befestigen, da durch die Trocknung manchmal die Spannung verloren geht und die Ruten dann nach unten Rutschen, bzw. der Zaun dann ober recht locker ist.Hinterher kann man dann noch einige Pflanzen anbringen und der Zaun ist fertig. Ich empfehle Zierkürbis. Sieht super aus und wächst anstatt in die Höhe, eher in die Breite.Streichen muss und sollte man so einen Zaun nicht. Erstens sieht er so besser aus und zweitens bildet die an der Ruten verbliebene Rinde einen guten Wetterschutz.


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