Felgenlackierassistent „Rotator“ mit Drehtisch und Koffer

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    1 €
  • Dauer
    2-3 Tage
  • Wertung

Da ich vorhatte, meine alten Autofelgen neu zu lacken, musste eine Vorrichtung her, welche es mir ermöglichte, die Felge beim Lackieren rotieren zu lassen. Von daher beauftragte ich meinen Bruder, mir so etwas „schnell mal“ aus bereits vorhandenen Schrottteilen herzustellen, das hat er dann so gut gemacht, dass ich die Vorrichtung weiterhin behalte und auch gleich als Lackiertisch nutzen werde.
Da dieses Projekt lediglich als Beispiel dient und in verschiedensten Varianten umgesetzt werden kann, verzichte dieses Mal auf Maße und Preisangaben.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Tischkreissäge
  • Oberfräse
  • Flachdübelfräse
  • Bohrmaschine
  • Akku-Schrauber
  • Winkelschleifer
  • Hammer, Schraubendreher, Feile, Schleifpapier, Pinsel
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Materialliste
  • 1 x Kiste
  • 1 x Rotator

Los geht's - Schritt für Schritt

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Der Felgenlackierassistent

Auf die zum „Rotator“ (bitte englisch aussprechen, klingt besser) gehörenden Einzelteile kann ich leider nur mit Hilfe der Bilder und nachfolgenden Videos eingehen, da dieser ja bereits fertig war.
Er besteht aus einer Grundplatte, einer Standsäule, einem Drehteller, einem konischen Justierdorn und aus 3 Justierschrauben (individuell an jeden Felgentyp anpassbar).
Der Drehteller ist mit einem leicht läufigem Kugellager ausgestattet, so dass sich die Felge mit wenig Kraftaufwand lange dreht und man die Hände für andere Arbeiten frei hat.

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Vorbereitung und Platzierung der Einzelteile

Da der Koffer so klein wie möglich ausfallen sollte, mussten alle Einzelteile so eng wie möglich platziert werden um ein Gesamtmaß zu ermitteln.
Damit auch die Stärke des Koffers gering bleibt, wurden entsprechende Ausfräsungen in Deckel und Boden eingebracht, das hatte den zusätzlichen Vorteil, dass die Teile sicher fixiert werden.
Der Rahmen wurde mittels 8er Dübel und 20er Flachdübel (Lamellos) fest mit der Grundplatte verleimt. Anschließend wurden in den Deckel noch 3 Bohrungen von 10mm (und 20mm versenkt) vorgenommen um diesen auf den Drehteller montieren zu können. Somit kann man den Deckel als drehbare Tischplatte nutzen.
Das Ganze wurde anschließend mit Colorwachs behandelt.

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Schutzrahmen

Zum Schutz der Kanten habe ich ein paar Stahl-Winkelprofile genutzt, welche schon seit Jahren bei mir rumlagen. Diese habe ich auf Gehrung geschnitten, verschliffen, Löcher gebohrt und lackiert.
Die fertigen Profile wurden anschließend mit Rundkopfschrauben am Koffer befestigt.

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Komplettierung

Der Koffer bekam anschließend noch 4 Kistenverschlüsse (2 pro Seite), einen Klappgriff und an der Unterseite 4 Gummistopper als Füße - und oben drauf zur Verschönerung noch etwas Decal-Folie.
Ich habe mich entschieden den Koffer immer senkrecht zu lagern, da man ihn so besser in schmale Ecken schieben kann.
Wie der „Rotator“ in der Praxis funktioniert lässt sich am Besten mit den Videos erklären.
Bei der Nutzung als Lackiertisch wird natürlich etwas Schutzfolie oder Pappe über die Platte gestülpt, damit diese nicht mitlackiert wird.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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