Fachwerkhütte als Weihnachtskrippe

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    3 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Fachwerkbauten finde ich schon immer interessant. Ich wollte mal versuchen, sowas in Miniatur zu bauen. Die Größe habe ich so gewählt, dass das Gebäude zu unseren Krippenfiguren passt. Damit haben die dann über Weihnachten ein neues Zuhause.
Baumaterial sind ausschließlich Leimholzreste und Holzleim.
Der Entwurf ist einfach so über den Daumen entstanden. Ich wollte auf jeden Fall eine Krüppelwalm dran haben.

Etwas spät habe ich dann gesehen, dass hier schon eine Reihe von Fachwerkbauten vorgestellt wurden. Ich zeige meine Version trotzdem mal. Vielleicht steckt ja für jemand eine Anregung drin.

Los geht's - Schritt für Schritt

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Balken beschaffen und abbinden.

Die Balken mit einem Querschnitt von 10mm x 10mm wurden aus einem Leimholzrest gesägt. Mit Handkreissäge und Führungsschiene geht das ganz gut. Da es sich um Serienfertigung dreht, lohnt es sich, etwas Aufwand in Anschläge zu stecken. Die Teile sind dann wirklich alle gleich und die Sägerei selbst geht schneller.
Anschließend hab ich die Balken dann gehobelt.
Ein einfacher Aufriss im Maßstab 1:1 erleichtert das Abnehmen von Längen und Winkeln.
Die Verbindungen sind als Überblattung oder als Zapfenverbindung ausgeführt.
Um die Zapfenlöcher ausstemmen zu können, habe ich eine alte Feile zum Stechbeitel umgeschliffen.
Um die Teile in der Länge fein anzupassen, kann man sehr schön eine Stoßlade in Verbindung mit einem Hobel einsetzen.

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Aufrichten

Bei dieser Bauweise lassen sich die Teile schön probehalber zusammenstecken um zu prüfen ob alles passt, bevor es dann ans Verleimen geht.
Ich weiß, dass Verleimen nicht unbedingt zu einem Fachwerkbau gehört, aber passende Nägel hatte ich nicht zur Hand.
Die Bilder zeigen die einzelnen Phasen des Aufbaus.

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Wände verschalen

Die Bretter für die Wandverschalung wurden auf gleiche Weise wie die Balken gesägt und gehobelt. Sie sind ca 1,5mm stark.
Übrigens wurden aus solchen Brettern auch die Dachlatten gesägt.
Die Bretter wurden auf passende Länge gesägt und mit jeweils ca. 2mm Abstand an die Balken geleimt. Sollte das zu luftig sein, mache ich später noch eine Deckelschalung draus.

 

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Dach decken

Das Dach ist mit Schindeln gedeckt. Diese sind von Brettern abgesägt und unten rund gefeilt. Auf eine doppelte Überlappung der Schindeln habe ich verzichtet, weil ich eigentlich nicht mit viel Regen auf das Bauwerk rechne.


Rechtlicher Hinweis

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