Esstisch

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  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Ich habe mir mit meiner Frau Esstische bei einem großen Möbelhaus aus unserer Region angeschaut, und mal wieder festgestellt das die Dinger ganz schön teuer sind.
Nö Nö Nö. Hab ich mir gesagt, das ist nicht meine Preisklasse. Da muss eine Alternative her. ,,Ich hab doch noch zwei große Eichenbohlen im Keller'' Also wieder nach Hause und nachgesehen. Lustigerweise waren die noch da, nachgemessen, naja könnte passen.
Lieber einen Fachmann zu Rate ziehen, da ich einen solchen habe (bin jeden Samstag bei ihm in der Werkstatt), bat ich Ihn er solle mal die Bretter in Augenschein nehmen. Sein Urteil lautete, dass man was draus machen könnte.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Formatkreissäge
  • Schlagbohrmaschine
  • Abrichte
  • Schleifmaschine
  • Schleifpapier
  • Zwingen in verschidenen Größen bis 2 m
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Materialliste
  • 4 x Tischbeine | Eiche hell (95cm x 90mm x 90mm)
  • 2 x Tischrahmenseite lang | Eiche hell (152,2cn x 80mm x 20mm)
  • 2 x Tischrahmenseite kurz | Eiche hell (67,5cm x 80mm x 20mm)
  • 1 x Kreuzteil mitte | Eiche hell (74cm x 90mm x 30mm)
  • 2 x Kreuzteil links rechts | Eiche hell (74,5cm x 90mm x 30mm)
  • 4 x Einsteckplatten | Eiche hell (75cm x 32,5 cmm x 20mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Der Esstisch

Ich hab mir überlegt, wie groß der Tisch sein soll, oder was kann ich aus dem Holz rausholen. Weil ich an so einer Maschine (Formatkreissäge) zu der Zeit noch nicht gearbeitet habe, hat das mein Freund der Tischler gemacht. Dabei hat er das Optimale aus den Bohlen gehollt. Danach wurde das Holz grob auf Läng und Breite gesägt, anschließend
die ganzen Teile durch den Dickenhobel auf Stärke gebracht. Am Schluss haben wir aus den Bohlen die Beine, den Rahmen für die Tichplatte, das Einlegekreuz und den Größtenteil für die Einsteckbretter der Tischplatte gesägt und gehobelt (Zitat: Den Rest kriegen wir auch noch zusammen). Das Schlimme ist nicht das Sägen sondern das ausrechnen, wie groß der Tisch am Ende werden soll. Weil ich nur begrenzte Mittel hatte und nichts aus dem Baumarkt dazukaufen wollte (auch weil die sowieso keine Eiche haben). Aber zum GLÜCK hab ich einen guten Kumpel (der Tischler) wo ich den rest was mir noch fehlt, günstig (sehr günstig) bekommen kann.

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Montage 01

Ich versuch's mal aus dem Kopf. Nach dem ich alles beisammen hatte und das
Material auf Länge und Stärke gebracht wurde ging es daran, es erst einmal auf
einer Arbeitsfläche grob zusammen zulegen um sich ein ersten Eindruck zu verschaffen.
Past. Als zweites habe ich die Stellen markiert an denen Zapflochbohrungen
vorgenommen werden sollten. Einen 12er Bohrer für 12er Holzdübel (Zapfen)
gebohrt. Anschließend wurde das Kreuz von allen vier Seiten mit einer Nut versehen (Abstand von der Oberseite 10mm bei allen Teilen die gefräst werden müssen).
D. h. der komplette Rahmen der Tischplatte von innen, die Einlegeplatten und wie zuvor das Kreuz. Beim Bohren und Fräsen muss unbedingt darauf geachtet werden, dass man sehr genau arbeitet denn eine Korektur hinterher ist dann nicht mehr möglich.

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Montage 2

Nach dem alles soweit fertig war, ging es dann an die Montage.
Ich hoffe die Fotos zeigen, wie die Tischplatte zusammengebaut wurde. Aber am besten geht das wenn man etwas hilfe bekommt. Dann die Zwingen anbringen (die müssen sehr lang sein 2m mindestens). Oder als Alternative müssten auch 8m Spanngurte gehen.
Dabei sollten auch Kantenschützer genutzt werden (Druckstellen vermeiden).
Beinahe hätte ich noch etwas vergessen, die Kanten (außen) sollten natürlich gebrochen sein oder wie ich es getan habe mit einer kleinen Oberfräse (Abrundfräser mit Kugellager) gerundet werden. Aber nur leicht, weil's besser aussieht und man sich nicht an den scharfen Kanten verletzen will. Und das ganze mit einem Schleifschwamm noch bearbeiten.

Die Einlegebretter und das Kreuz wurden auch gefräst, da sieht man das Stecksystem besser.

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Montage 3

Nach dem die Tischplatte verleimt wurde kam das Unterteil drann. Dort auch alles verbinden und mit Zwingen zusammenpressen. Wenn alles getrocknet ist den überschüssigen Leim entfernen, alles noch einmal mit dem Schleifschwamm (den hab ich benutzt) bearbeiten. Zum schluß kommt der Lack zum Einsatz. Da ich meine Möbel gerne in Naturfarbe belasse, hab ich mich entschloßen (nach Beratung mit meinem Tischler des VERTAUENS) Naturholzeffektlack zu verwenden. Das ganze zwei mal, mit Zwischenschliff, lakieren. FERTIG!
An den Tisch können acht Personen sitzen. (Auch feiern).

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Montage 4

Montage


Rechtlicher Hinweis

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