Einfaches Küchenregal

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    40 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung


Ein kleines Regal, was bei uns in der Wohnung neben der Eckbank in der Küche unter der Dachschräge angebracht ist.

Verwendet habe ich helles Bucheholz, welches vorher noch geflammt wurde. Das Holz habe ich gegen eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro erhalten. Im Baumarkt wäre es sicherlich teurer.

Das Regal war vorher in einer anderen Wohnung mit anderen Dachschrägenwinkeln und hat nun den Weg in die neue Wohnung gefunden.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Schlagbohrmaschine
  • Handkreissäge
  • Stichsäge
  • Akku-Schrauber
  • Raspel
  • Feile
  • Schleifpapier
  • Schrauben
  • Dübel
  • Spachtelmasse
  • Winkelmesser

Los geht's - Schritt für Schritt

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Holz flammen

Eine detailierte Anleitung zum Flammen findet man überall im Netz.

Kurz zu der Methode, die hier verwendet wurde:
- Lötlampe ohne rußende Flamme
- schnelle schwingende Bewegung schräg über dem Holz - dauert insgesamt lang

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Der Bauplan

Am besten erstellt man sich vorher einen genauen Bauplan.

Dieser beinhaltet alle genau gemessenen Maße (lieber zweimal messen) und den voraussichtlichen Materialbedarf (am besten +20% für Anfänger wie mich). :)

Nach dem genauen Bauplan wird überlegt, wieviel Holz man braucht.

Eine gute Planung erspart spätere Korrekturen und Nachkäufe - und damit eine Menge Zeit.

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Material vorbereiten

Ich habe einen langen Balken gekauft, den ich dann in zwei Balken mit schrägen Enden gesägt habe. Der Schnittwinkel entsprach gleich dem Winkel der Dachschräge, sodass nur noch nachgefeilt werden musste. Die langen Bretter werden auf die entsprechende Länge zu geschnitten.

Schrauben, Holzdübel, Wand-/Deckendübel, Holzleim nach Plan besorgen. Ich habe auch Holzspachtelmasse besorgt. Zum Einen um stützende Schrauben zu verstecken und zum Anderen um eventuelle Anfängerfehler zu kaschieren. ;P

Wenn alles Holt vorbereitet ist, werden die Kanten glatt geschliffen. Bei den Kanten, die später Richtung Wand/Decke zeigen, war ich faul und habe nur gefeilt.

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Die Montage

Das lange Brett für die Decke wird an selbige geschraubt. Dazu Dübel für die Wand und lange Holzschrauben verwenden.Aus den Regalböden werden kleine Vierecke gesägt, durch die später die Balken geführt werden sollen. Die Ecken mit der Bohrmaschine vorbohren und mit der Stichsäge aussägen. Auch hier reicht ein Abfeilen der Kanten. Die hinteren Löcher sind geschlossen, damit die Regalböden bis zur Wand gehen. Die vorderen Löcher sind offen, sodass dort der große Balken nur "angeschoben" werden muss.Die unteren Böden werden mit ihren ausgesägten Löchern auf den kleineren Balken geschoben. Auf der Höhe, auf der die Böden hängen sollen, werden Holzdübel die Balken gesteckt. Hierbei auf Belastbarkeit achten.Da man bei den oberen Böden die Dübel sehen würde, habe ich mich für direktes Verschrauben entschieden.Die oberen Böden beginnen an der Dachschräge. Die hinteren Teile Böden werden dabei senkrecht zum langen Brett an selbiges verschraubt. Dabei habe ich Löcher in die Böden vorgebohrt, sodass die Schraubenköpfe im Holz verschwinden.Der große Balken wird nun an die Konstruktion geschoben. Oben habe ich sie mit dem Brett der Dachschräge verschraubt.Die vorderen Teile der oberen Böden werden nun senkrecht zum Balken an diesen verschraubt. Auch hier Vorbohren und die Schraubenköpfe im Holz verschwinden lassen.Zur erhöhten Stabilität habe ich jede Verbundstelle zusätzlich verleimt.

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Schönheitskorrekturen

Die Stellen, an denen die Schrauben im Holz verschwunden sind, können gut mit Spachtelmasse verdeckt werden. Beim Kauf darauf achten, nicht den Holzfarbton des originalen Holzes zu nehmen, sondern den nach dem Flammen.Ich habe daher ein übrig gebliebenes Holzstück mit in den Baumarkt genommen und die Spachtelmasse erst nach der Montage gekauft. Wer natürlich besonders schöne und dekoraive Schrauben hat, muss diese natürlich nicht verstecken.Wer wie ich größere Lücken schließen muss, kann folgenden Trick verwenden. Ich habe entstandene Sägespähne und Holzstaub genommen und mit Spachtelmasse zu einer knetartigen Masse vermengt. Diese kann man - eben wie Knete - klasse in die Lücken füllen. Die Kanten der Lücken habe ich zusätzlich vorher mit Holzleim bepinselt. Mit der Spachtelknete die Lück nur bis knapp unter die Oberfläche füllen. Den Rest mit der normalen Spachtelmasse mit Hilfe eines Chinaspachtels füllen. Geht richtig fix.Ich gebe darauf aber keine Gewährleisung - war ein Gedankenspiel meinerseits, welches bisher seit 2 Monaten hält.


Rechtlicher Hinweis

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