Eine Eisenbahn

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    40 €
  • Dauer
    1-2 Tage
  • Wertung

Die Idee ist verblüffend einfach: aus drei mach eins!
Rechteckige Grundelemente aus Kiefernleimholz werden mit Forstnerbohrer und Stichsäge in Form gebracht und dreilagig miteinander verleimt. Dach drauf, Holzräder montiert und in den Kessel der Lok noch zwei Schornsteine eingesetzt - fertig ist die robuste und farbenprächtige Holzeisenbahn.

Den Bauplan gibt es bei mir auf Anfrage per PN.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PST 900 PEL  - Stichsäge, Feinschnittsäge/Säge mit NanoBlade-Technologie (elektrisch)
  • PKS 66 AF  - Kreissäge (elektrisch)
  • PHO 3100  - Hobel (elektrisch)
  • 30 mm Forstnerbohrer
  • Schraubzwingen
  • Lochsäge
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Materialliste
  • 3 x Korpusplatten | Kiefernleimholz 18 mm dick (220 x 130)
  • 1 x Dach | Kiefernleimholz 18 mm dick (120 x 100)
  • 7 x Kesselscheiben | Kiefernleimholz 18 mm dick (d = 65 )
  • 6 x Räder | Kiefernleimholz 18 mm dick (d = 50)
  • 1 x Schornstein | Ramin d = 20 mm (50)
  • 1 x Schornstein | Ramin d = 20 mm (30)
  • 1 x Kesselkappe | Ramin d = 20 mm (5)
  • 4 x Puffer | Ramin d = 10 mm (5)
  • 1 x Pufferleiste | Kiefer 10 x 20 mm (54)
  • 2 x Zierleisten | Ramin 10 x 5 mm (190)
  • 6 x Linsenkopfschrauben | Stahl, Messing (5 x 50 mm)
  • 6 x U-Scheiben
  • 1 x Ringöse (40 mm)
  • 3 x Korpusplatten | Kiefernleimholz, 18 mm dick (220 x 130)
  • 1 x Dach | Kiefernleimholz, 18 mm dick (260 x 100)
  • 4 x Räder | Kiefernleimholz, 18 mm dick (d = 50 mm)
  • 4 x Puffer | Ramin d = 10 mm (5)
  • 2 x Pufferleisten | Kiefer 10 x 20 mm (54)
  • 2 x Zierleisten | Ramin 10 x 5 mm (180)
  • 2 x Zierleisten | Ramin 10 x 5 mm (80)
  • 4 x Linsenkopfschrauben | Messing (5 x 50 mm)
  • 4 x U-Scheiben
  • 1 x gebogener Schraubhaken (40 mm)
  • 1 x Ringöse (40 mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Die Waggons

Das Material für den Nachbau dieses Spielzeugs gibt es in jedem Baumarkt: Kiefernleimholz, das in diversen Plattengrößen zum Regal- und Möbelbau angeboten wird. Hier reichen Regalbretter von z.B. 250x600 mm völlig aus. Diese Platten sind preiswert und können leicht transportiert werden. Sowohl die Lok als auch die 3 Waggons bestehen aus jeweils 3 Korpusplatten, die man aufeinander leimt. Für den kompletten Zug werden 12 Korpusplatten von 220 x 130 mm benötigt.

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Waggon Teil 2

Zum Aussägen der Teile wird die Stichsäge mit einem extrafeinen Kurvenblatt ausgerüstet. Um die Fenster der Waggons sauber herzustellen empfiehlt es sich, die unteren Rundungen mit einem 30 mm Forstnerbohrer herzustellen und dann die Schlitze mit der Stichsäge nach oben zu verlängern. Sind alle Teile ausgesägt, werden die jeweils zusammengehörenden Lagen mit Holzleim bestrichen und kantenbündig miteinander verleimt. Mit Schraubzwingen fixieren und überschüssigen Leim sofort mit einem feuchten Tuch abwischen. Nachdem der Leim abgebunden hat, arbeiten Sie die Korpusteile mit Raspel und Schleifpapier nach, bis alle Flächen glatt sind.

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Der Kessel der Lok

Für die Lok wird noch ein Kessel benötigt. Er besteht aus 7 aufeinander geleimten Holzscheiben mit 65 mm Durchmesser, die mit einer Lochsäge hergestellt werden können. Ein dünner Holzstab durch die Zentrumsbohrung der Scheiben gesteckt, sorgt dafür, dass die Scheiben beim Zusammenpressen nicht gegeneinander verrutschen. Der fertige Kessel wird mit einer Handkreissäge oder einem Hobel so abgeflacht, dass eine Auflagefläche für die Befestigung auf dem Korpus entsteht. Die Höhe des Kessels soll, von der Auflage gemessen 55 mm betragen. Anschließend erhält der Kessel zwei Bohrungen (mit Bohrständer) für die Schornsteine. Nun die Dächer für die Lok und Waggons aussägen und alle Kanten mit Raspel und Schleifpapier sanft abrunden.

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Waggon und Lok - die letzten Schritte

Dann auch die Schornsteine, Puffer und Zierleisten zuschneiden. Diese Teile werden farbig gebeizt oder lasiert, ehe man sie mit dem Korpus verleimt. Für die Herstellung der Räder kommt wieder die Lochsäge zum Einsatz. Für Lok und 3 Waggons werden 18 Räder benötigt. Diese werden nach dem Aussägen sauber geschliffen. Die Kanten dabei leicht brechen. Anschließend färbt man sie mit Beize oder Lasur tiefschwarz ein.

Vor der Montage der Räder erfolgt die abschließende Oberflächenbehandlung. Sie können dazu Klarlack oder Lasur verwenden. Grundsätzlich sollen alle Produkte für die Oberflächenbehandlung speichelsfest und ungiftig sein.

Die von der Lochsäge stammenden Zentrumsbohrungen in den Rädern dienen gleichzeitig zur Montage am Korpus. Die als Achsen dienenden Schrauben lassen sich mit einem Akkuschrauber leicht eindrehen. die verwendeten Messingschrauben haben einen glatten, vom Gewinde abgesetzten Schaft, auf dem die Räder leicht laufen. Unterlegscheiben sorgen jeweils für die nötige Distanz zum Korpus. Damit die überstehenden Dächer bei Kurvenfahrt des Zugs einen ausreichenden Einschlag ermöglichen, werden die in den Zeichnungen erkennbaren Pufferleisten als zusätzliche Distanzelemente eingesetzt.

Eingeschraubte Ringösen bzw. gebogene Schraubhaken verbinden Lok und Waggons miteinander. damit die Kinder den Zug auch hinter sich her ziehen können, lässt sich zusätzlich vorn an der Lok eine Ringöse eindrehen, an der eine Schnur befestigt werden kann.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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