Ein kleines Geschenk für meine Ehefrau

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Wie ja bereits die Mehrzahl der Mitglieder weiß, läuft bei Pedder das Wochenende nicht ganz normal ab. Er steht meist mitten in der Nacht auf, weckt anschließend seinen Bauleiter Ronny und zusammen verschwinden sie für einige Stunden in der Werkstatt im Keller des Hauses.

So auch geschehen am letzten Wochenende:

Es ist Samstag Nacht 01.30 Uhr. Pedder wälzt sich im Bett herum, kann aufgrund seiner Krankheit nicht schlafen und überlegt sich kurz, wie er die folgenden Stunden in seiner Werkstatt sinnvoll nutzen könnte.
Er erinnert sich an Freitagabend, an dem er seine liebe Franziska spontan zum Italiener eingeladen hatte. Pedder stand fertig gestriegelt im Treppenhaus und wartete hungrig darauf, dass seine Frau auch fertig werden würde. Franziska wollte nur noch kurz eine Halskette anlegen und stand vor der Frauenbüste, an der ihre Ketten hängen. Wie immer wollte sie gerade die Halskette anlegen, die ganz weit unten hing. Also, alle Ketten heruntergenommen, die unterste Kette abnehmen und die anderen Ketten wieder aufhängen. Was für eine unsinnige Vorgehensweise. Es mußte eine andere Lösung her und Pedder hatte auch schon eine Idee.

Leise stand er auf, er wollte auf gar keinen Fall seine tiefschlafende Frau wecken. Das Licht wurde nicht angeschaltet, aber es kam dann doch anders. Leichte Orientierungsschwierigkeiten führten dazu, dass er barfuss gegen die unterste Kante einer Kommode stieß. Die Schmerzen waren enorm, aber er biss die Zähne zusammen und ging weiter in Richtung Tür. Die Schmerzen am kleinen Zeh hatten ihn jedoch abgelenkt und so kam es, wie es kommen mußte. Pedder lief mit einem lauten Knall gegen den neben der Tür hängenden Wandspiegel. Die daran hängende Dekoration in Form einer Holzkette löste sich vom Spiegel und fiel laut krachend auf den Holzfußboden. Er machte einen Schritt zurück, stand jetzt jedoch mit dem rechten Fuß auf der Holzkette und spürte einen stechenden Schmerz unter der rechten Fußsohle. Sofort zog er den rechten Fuß hoch, verlor dabei im Dunkel das Gleichgewicht und stürzte zu Boden. Dabei fiel er genau auf das Knie, das ihm schon seit Wochen das Leben zur Hölle machte. Als er nun hilflos und von Schmerzen geplagt auf dem Boden lag, ging das Licht an und seine Frau blickte ihn lachend an. Sie fragte nur, warum er denn das Licht nicht einschalten würde, sie sei doch schon wach und habe alles mit angehört. Obwohl seine Schmerzen immer noch enorm waren, mußten Beide über die nächtlichen Aktivitäten herzlich lachen.

Pedder erhob sich dann vom Boden, ging aus dem Schlafzimmer und weckte anschließend seinen Bauleiter Ronny. Man kochte sich eine Tasse Kaffee und danach verschwanden die Beiden für einige Stunden in der Werkstatt.

Was beim anschließenden Werkeln heraus kam, könnt ihr hier nachlesen und nachschauen.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PSR 10,8 LI  - Bohrschrauber, Bohrmaschine, Schlagbohrschrauber (Akku)
  • 8100
  • Forstnerbohrer 15 mm (optional)
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Materialliste
  • 1 x vertrockneter Ast
  • 1 x altes Stück Holz

Los geht's - Schritt für Schritt

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Eine Terrassenpflanze verlor ihr Leben

Vor ein paar Tagen hatten Pedder's liebe Ehefrau eine eingegangene Kübelpflanze traurig auf den Kompost geworfen. Es war eine über alles geliebte Pflanze, die über mehrere Jahre hinweg das Bild der wunderschönen Terrasse mit geprägt hatte.

Pedder bemerke die Traurigkeit seiner Frau, er spürt es sofort, wenn es ihr nicht gut geht. Ohne lange zu überlegen, schnitt er 3 größere Teile des trockenen Buschwerks ab und brachte sie in sein Lager. Was er damit anfangen wollte, wusste er noch nicht, jedoch sollte es eine Überraschung für seine Frau werden. Eine Erinnerung an ihre über Jahre hinweg geliebte Pflanze.
 
 

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Baumkrone gefunden - Schleifarbeiten bis der Arzt kommt

Während Pedders Bauleiter Ronny (ein kleiner Jack Russel), leicht schnarchend auf seinem Kissen in der Werkstatt schlief, suchte sich Pedder den schönsten vertrockneten Busch für einen geplanten Schmuckbaum aus. Halsketten sollten daran hängen und der Fuß sollte aus alter Mooreiche bestehen.

Der "Baum" war gefunden, jedoch sollte die "Baumrinde" entfernt werden, damit das helle Holz darunter zu Vorschein kam.

Jetzt kam der Dremel 8100 das erste Mal zum Einsatz. Mit der Schleifrolle wurde die Rinde entfernt. Es dauerte 2 geschlagene Stunden, bis auch das letzte Teil der Rinde verschwunden war. Zwischendurch musste eine kurze Pause für die Ladung des Akkus eingelegt werden. Diese Zeit wurde auf der 1-2-do.com Seite verbracht.

Obwohl der Dremel während der Schleifarbeiten nervende und hochtönige Geräusche von sich gab, hatte sein Bauleiter Ronny nur 1 Mal kurz die Augen geöffnet und fiel danach wieder ganz offensichtlich gelangweilt in einen tiefen Hundeschlaf. Ronny war sich sicher, dass das Endergebnis wieder vorzeigenswert werden würde. Er hatte volles Vertrauen zu seinem Herrchen.
 

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Klarlack zur Auffrischung

Der fertig geschliffene "Baum" zeigte nach dem Schleifen sein schönes Gesicht. Maisfarbenes Holz war zum Vorschein gekommen. Pedder war mit Recht stolz auf dieses Teil und streichelte das Holz mit seinen Händen. Es fühlte sich toll an, der Geruch war atemberaubend und er hatte sich ein wenig in diesen "Baum" verliebt.

Um die Farbe des Holzes noch ein wenig mehr zu intensivieren, entschloss sich Pedder für einen Anstrich mit Klarlack.
 

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Die Baumkrone braucht ein Wurzelwerk

Nachdem Pedder die Baumkrone fertig lackiert hatte, machte er sich an die Arbeit, ihr ein Wurzelwerk (Ständer) zu verpassen. Der Ständer sollte sich farblich von der Baumkrone unterscheiden. Die Suche in Pedders Fundus war erfolgreich. Bei der Beseitigung der Hochwassenschäden an seiner Brücke im Garten fand er 2 alte Mooreichenpfähle, die ganz offensichtlich über lange Jahre hinweg im Wasser gelegen hatten. Die Feuchtigkeit hatte dem Holz kaum etwas angetan. Es war von außen zwar etwas angegriffen, jedoch der eigentliche Kern war hart und vorzeigenswert.

Von diesem Teil wurde ein etwa 12 cm langes Stück abgesägt. Anschließend wurde das abgeschnittene Teil mit dem Dremel 8100 bearbeitet. Es wurde geschliffen und mit einem spitzen Fräsvorsätz wurden die Zwischenräume gesäubert.

Nach dem Schleifen wurde dieser "Ständer" intensiv unter laufendem Wasser gesäubert.

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Ein Puzzle mit zwei Teilen

Nachdem die Baumkrone lackiert und getrocknet war, das Wurzelwerk geschliffen und gesäubert wurde, mußten diese beiden Teile nur noch zusammengefügt werden. Pedder erinnerte sich an seine Kindheit. Seine Oma hatte ihm das Puzzlen beigebracht und diese Erfahrungen zahlten sich jetzt aus. Ein Puzzle mit zwei Teilen, keine leichte Aufgabe, aber auch diese wurde von Pedder gelöst.

In das Wurzelwerk wurde mittels eines 15 mm großen Forstnerbohrer ein Loch gebohrt. Die Wahl der Große des Bohrers machte Sinn, denn der Durchmesser des "Baumstammes" betrug ebenfalls 15 mm. So passte alles gut ineinander. Ein wenig Holzleim, beide Teile zusammenstecken und fertig war ein toller Schmuckbaum.

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Das Endergebnis kann sich sehen lassen

Der Schmuckbaum war kurz vor Sonnenaufgang fertig geworden. Franziska und auch der Bauleiter Ronny schliefen noch fest. Pedder war zwar müde, aber sehr glücklich und stolz auf seine Arbeit. Die Schmerzen am kleinen Zeh, der Fußsohle sowie dem Knie waren verschwunden. Er hatte wieder einmal ein lange und schlaflose Nacht sinnvoll genutzt und seiner Ehefrau ein kleines Geschenk machen können.

Der Dremel 8100 hatte seinen ersten intensiven Einsatz mit Erfolg hinter sich gebracht.

Das Endergebnis könnt ihr hier sehen, nicht schlecht, oder?


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