Ein einfaches Schlüsselbrett

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    2 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Mein Sohn hat neulich den Schlüssel für die Schlafzimmertür aus dem Schloss gezogen und unter der Tür durchgeschoben; ärgerlicher Weise waren wir alle außerhalb des Zimmers, so dass ich nach dem Schlüssel angeln musste. Da kam mir die Idee, ein einfaches Schlüsselbrett zu basteln (und es so hoch aufzuhängen, dass der Junior nicht drankommt)...

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Handkreissäge
  • Akku-Bohrschrauber
  • Handsäge
  • Bleistift
  • Kombiwinkel
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Materialliste
  • 1 x Holzplatte | Leimholz 18 mm (20 * 7 cm)
  • 4 x Rundhölzchen | Kiefer, 5mm (3,5 cm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Das Brett

Ich hatte kürzlich im Bauhaus eine Bambus-Leimholzplatte gekauft, weil ich mal sehen wollte, wie sich das bearbeiten lässt (schließlich stand auf der Packung, dass das Holz härter als Beton sei).
Ein wenig Angst hatte ich schon, dass ich mir mit so hartem Holz meine Werkzeuge ruiniere, die stellte sich aber später als unbegründet heraus.
Von der 80 mal 20 cm Platte habe ich mit der Kreissäge ein ca. sieben cm breites Stück abgesägt. Dieses Stück habe ich dann mit dem Profilfräser bearbeitet, damit es etwas gefälliger aussieht. Hierbei hat es sich als hilfreich erwiesen, zuerst die Kanten zu fräsen, die wuer zur Faser verlaufen, denn Bambus splittert sehr schnell und doll; wenn man danach die Kanten mit der Faser fräst, lassen sich so Absplitterungen ausgleichen.

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Die Löcher für die Schrauben

Die Schrauben, mit denen das Brett an der Wand befestigt wird, sollen in Sacklöchern verschwinden. Dafür drehe ich das Brett um, so dass die spätere Vorderseite unten liegt (auf der Rückseite stören mich Striche vom Anzeichnen der Bohrlöcher nicht so sehr).
Ich nehme den Kombiwinkel zur Hand und zeichne von jeder Ecke aus eine Linie im 45°-Winkel nach innen - so erhalte ich zwei Punkte, die genau auf einer Höhe in der Mitte des Brettes liegen. Durch diese Punkte bohre ich mit einem dünnen (1,5mm) Bohrer ein Loch durch das gesamte Brett.
Jetzt habe ich auf der Vorderseite zwei Punkte, für die Schrauben. Bevor ich jedoch die Sacklöcher bohre, markiere ich auf der Linie zwischen den beiden Punkten vier Punkte für die Rundhölzchen.
Dann bohre ich von vorne die Sacklöcher mit einem 8mm-Holzbohrer - Achtung: Nicht zu tief bohren! Die Löcher werden mit dem tiefenstopp nur ca. 12mm tief gebohrt. Den Rest bohre ich mit einem drei Millimeter-Bohrer auf, damit die Schrauben das Holz nicht allzu weit aufdrücken...

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Fertig!

Zum Schluss bohre ich in die vier markierten Punkte Löcher für die Rundstäbe - aus einem anderen Projekt ist ein 5mm-Rundstab aus Kiefer übrig geblieben. Von dem säge ich vier Stücke à ca. dreieinhalb cm Stücke ab (es kommt nicht darauf an, dass die Hölzchen exakt gleich lang sind). Dann gebe ich etwas Leim in die Löcher und setze die Hölzchen ein.
Ich drehe das Ganze um und drücke das Brett vorsichtig auf eine ebene Unterlage, so dass alle vier Rundstäbe auf die gleiche Länge i die Bohrungen gedrückt werden.
Zum Schluss streiche ich das ganze Brett mit Bienenwachslasur ein (falls Ihr Euch fragt, wieso ich bei fast jedem Bauprojekt Bienenwachs verwende: Ich hab' momentan nichts anderes ;-) ) - dadurch dunkelt das Bambusholz noch ein wenig nach.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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