Ein Urviech für’s Kinderzimmer: der Reo M35

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    100 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Es gibt mindestens fünf gute Gründe, die gegen dieses Projekt sprechen:

  1. Der Arbeitsaufwand ist für ein Kinderspielzeug völlig inakzeptabel hoch
  2. Spielzeuglaster aus Holz gibt es wie Sand am Meer
  3. Militärisches Spielzeug ist pädagogisch nicht wertvoll
  4. Kinder zerstören Spielzeuge
  5. Die Werkstatt (Garage) wird bei der Herstellung unglaublich schmutzig

Zur Erklärung:

1. Dieses Projekt hat mich monateweise Feierabende und Wochenenden gekostet. So lange, dass ich gar nicht mehr genau sagen kann, wann es eigentlich anfing. Die ersten Holzteile habe ich irgendwann im Winter gefertigt – was ich noch weiß, weil mir mein Baustrahler an der Decke nicht nur als Lampe, sondern auch als Heizung diente. Also etwa 5 Monate bis heute. Vor den ersten Fertigungsschritten standen noch die beiden Phasen „Konzept- und Zeichnungserstellung per Hand“ sowie „Konstruktion und Planerstellung am CAD“, die ebenfalls jeweils einen Monat beanspruchten.  Kompliziert ohne Ende, zumindest für mich als Hobbybastler mit Bosch-Grün-Garagen-Werkstatt.

2. Auf die Idee mit dem Reo bin ich auf dem vorletzten Weihnachtsmarkt gekommen – und zwar weil an jedem dritten Stand pädagogisch wertvoll gestaltete, hochwertig gefertigte Holzlaster aus Takka-Tuka-Land zu Preisen angeboten wurden, für die ich gerade mal eine große Flasche Leim kaufen kann.  Seelenloser Einheitsbrei aus Fernost, maschinell und ohne Herz in Riesenmengen gefertigt und auf dem Markt geworfen.
 
3. An einem Holzlaster gibt es sicherlich auch von kritischen Pädagogen nicht viel auszusetzen, außer … ja außer es handelt sich um ein Abbild des militärischen Urviechs schlechthin – dem Reo M35. Dieses Gerät hat in so gut wie jedem militärischen Konflikt der westlichen Welt seit den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute eine sprichwörtlich tragende Rolle gespielt, von Europa über Korea und Vietnam bis in den Irak. Außerdem Protagonist in praktisch jedem Kriegsfilm seit dem zweiten Weltkriegt, von Full Metal Jacket über Rambo I bis Soldat James Ryan. Ein echtes Männerspielzeug aus grauer Vorzeit, simpel und umweltverachtend so konstruiert, dass er von einem stahlhelmtauglichen IQ bedient und zur Not mit Messer und Gabel repariert werden kann.
 
4. Kinder sind brutal und bespielen Spielzeuge ohne Scheu und vor allem ohne jede Gnade. Die Überlebenschancen meines Reo sind quasi Null. Schon in der kurzen Zeit, die er meinen beiden Kleinen zur Verfügung steht, musste er mehrfach als Stuhl oder Skatboard dienen, wurde vom Sofa gestoßen und an Hauswänden entlang geschrammt. Man kann gar nicht hinschauen, vor allem wenn einem 1. noch in den Knochen steckt.
 
5. Gut, ich bin echt kein Profi. Aber ich hätte mir niemals träumen lassen, dass ein knapp 50cm langes Holzspielzeug meine Hobbywerkstatt derart einsauen würde. Späne und Staub in sagenhaften Massen, das kann man sich nicht vorstellen. Eimerweise. Und vor allem überall. Unglaublich. Grauenhaft.
 
Warum hast Du es dann eigentlich gemacht, wird dem geneigten Leser auf der Zunge liegen? Dafür gibt es genau einen Grund, also 5 zu 1. Wie Holland gegen Spanien bei der WM, nur umgekehrt. Eins gewinnt.

Weil das Teil einfach nur cool ist! Ich hoffe jetzt mal gar nicht auf Verständnis der weiblichen Leserschaft, ich glaube das ist so ein Männerding. Also, ihr Papas, mal ehrlich: schon das Original ist doch DER Prototyp eines Ami-Trucks und lässt selbst Sylvester Stallone mit Zottelmähne und Stirnband hinterm Steuer cool aussehen (Rambo I) – wenn das nichts heißt. Dagegen kann doch kein noch so knubbeliger Fernost-Spielzeuglaster anstinken, die schnupft mein Reo doch weg. Oder? ODER? Eben!
Über das Projekt könnte ich lange und ausführlich erzählen – möchte ich aber nicht. In der Bauanleitung gebe ich noch ein paar detaillierte Erfahrungen zum Besten für die ganz Interessierten sowie einige Bilder, die als Erklärung genügen müssen. An dieser Stelle belasse ich es bei ein paar zusammenfassenden technischen Daten, um nicht zu langatmig zu werden. Wen es wirklich interessiert darf gerne Kontakt mit mir aufnehmen, ich habe das ganze Projekt mit zig Fotos dokumentiert.
 
Technische Daten Reo M35:
Länge etwa 50 cm, maßstabsgerechte Ausführung
Material Buche Vollholz, Gummibereifte Vollholzfelgen, Raddurchmesser 72mm
Selbstgemischte Beize „Nato-Oliv“ bzw. Schwarz (Felgen, Lenkrad, Schaltknüppel) und Nussbaum (Sitze), Spielzeugklarlacküberzug, Farbdetails Abtönfarbe
Abnehmbares Persenning der Pritsche
Zwillingsbereifung hinten auf Starrachsen mit Differentialattrappen
Achsschenkellenkung vorne, Ansteuerung über drehbares Reserverad samt Gestänge
Bewegliche Türen am Fahrerhaus
Vollausstattung mit Dieseltank, Staukästen, Rücklichtern, Scheinwerfern, Schaltknüppel und Lenkrad, Sitzbank mit geteilter Lehne, Rückwandfenster, Abschleppseil
Keinerlei sichtbare metallische Teile
 
Nur soviel zum Schluss: das Projekt war (für mich) echt kompliziert und langwierig (etwa im Vergleich zu meinem Schaukelmotorrad), hat einen Haufen Nerven gekostet und hatte quasi in fast jeder Bauphase das Potential, komplett in die Hose zu gehen. Auf das Ergebnis bin ich sehr stolz und würde den Reo am liebsten in eine Vitrine packen. Habe ich aber nicht, er darf sich jetzt beim Kampfeinsatz im Kinderzimmer seine Patina verdienen.

Ich glaube als nächstes mache ich mal was Einfaches. Frauen verstehen lernen oder so … und jetzt setze ich mich mit den Konsequenzen von 5. auseinander und räume die Garage auf!

Du brauchst

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Werkzeuge
  • POF 1400 ACE  - Fräse (elektrisch)
  • PST 700 E  - Stichsäge, Feinschnittsäge/Säge mit NanoBlade-Technologie (elekt
  • PSR 10,8 LI-2  - Bohrschrauber, Bohrmaschine, Schlagbohrschrauber (Akku)
  • CSB 500 RE
  • PSM 80 A  - Schwingschleifer, Multischleifer (elektrisch)
  • PKS 55 A  - Kreissäge (elektrisch)
  • Dremel
  • Schwingsäge
  • Winkel
  • Bohrer
  • Feilen
  • Raspeln
  • Beitel
  • Schleifpapier
  • Fräser
  • Schraubzwingen
  • Zirkel
  • Geodreieck
  • Pinsel
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Materialliste
  • 1 x Bucheleimholz 19mm
  • 1 x Bucherundhölzer (4mm, 5mm, 6mm, 8mm, 10mm)
  • 11 x Holzräder 72mm mit Gummibereifung
  • 1 x Holzbeize (Grün, Schwarz, Teak, Nussbaum)
  • 1 x Klarlack
  • 1 x Leim Ponal wasserfest (massenweise)
  • 10 x Zahnstocher
  • 1 x Kordel (4mm)
  • 3 x Holzkugel Buche (30mm Durchmesser)
  • 1 x Abtönfarben
  • 10 x Edelstahlschrauben (M3)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Konzept

Ausgangspunkt für den Entwurf waren die Reifen:  da es nach Lastwagen aussehende Gummireifen sein sollten, reduziert sich die Auswahl im Netzt auf eigentlich nur zwei Größen, ich habe die Größere gewählt. Ebenfalls aus dem Netz lassen sich mehr oder weniger gute allseitige Ansichten vom Reo ziehen, die ich dann per EDV so skaliert habe, dass die Reifengröße stimmt. Damit waren die Abmaße des Geräts festgelegt.
Nun habe ich wie beim Schaukelmotorrad oder beim Lanz Bulldog auch versucht, die Konturen und Details des echten Reo stark zu vereinfachen, dabei aber die wesentlichen Linien zu erhalten. Ist gar nicht so leicht wie es aussieht und braucht eine Menge Papier und Radiergummi. Immer wieder hatte ich den Effekt, dass schon eine kleine Winkelabweichung oder ein ungeschickt gewählter Radius das Fahrzeug irgendwie komisch aussehen lassen. 
Nach den guten Erfahrungen mit dem Buche-Leimholz beim Traktor habe ich hier auf den gleichen Werkstoff zurückgegriffen, auch wieder vom Baumarkt (dummer Fehler, unterirdisches Material, nichts gelernt). Also habe ich meinen grafischen Entwurf in Teile mit 19mm oder 8mm Stärke zerlegt, also in (im Baumarkt, jaja) erhältliche Materialstärken.
Beim Thema „Lenkung“ habe ich lange hin und her überlegt und schließlich den Entschluss gefasst, eine „echte“ Vorderachse zu bauen, die (als erste Idee per Seilzug, final) per Gestänge vom (drehbaren) Reserverad angelenkt wird.  Die Wahnsinns-Nummer mit dem Reserverad (Schnapsidee) habe ich mir eigentlich nur deswegen angetan, weil ich mein schönes Fahrzeug nicht mit irgendwelchen Bedienelementen auf dem Führerhausdach verschandeln wollte. Im Nachhinein muss ich eingestehen, dass die Lenkung zwar funktioniert, aber kaum bedienbar ist (Außer beim Zioehen per Zugseil, da klappt alles). Der ganze Aufwand lohnt sich also nicht und stellt nur eine enorme Schwachstelle dar. Bei einem Bruch an der Lenkung lässt sich nichts mehr reparieren, weil alle Teile miteinander verleimt sind. Hoffentlich hält es…
Tja, die Sache mit der Lenkung hat mein dreidimensionales Vorstellungsvermögen so gefordert, dass ich mich entschieden habe, den ganzen Plan noch mal ins CAD zu übertragen, um die Funktion und mögliche Kollisionen zu prüfen. Hat sich auch als sinnvoll erwiesen, nicht nur wegen der Lenkung. Ich habe einfach alle Teile nachkonstruiert und konnte mir dann vom Drucker sämtliche Schablonen ausspucken lassen. Danach konnte ich im Prinzip alle Teile des Trucks nach den Zeichnungen fertigen und erst am Schluss alles zusammenbauen.
Das Finish war von Vorneherein klar, ich stehe auf sichtbares Holz. Da ein Militärtruck in Buche gar nicht gut kommt habe ich mich für Beize mit Klarlack entschieden (Sucht mal Nato-Oliv bei den Beize-Farbtönen). Letztendlich hat die Farbe ganz schön für Schwierigkeiten gesorgt, weil zahlreiche Teile teilweise oder ganz vor Montage gefinisht werden mussten (zum Beispiel die Türen, die Hinterachsen, das Kabineninnenleben, Teile der Lenkung und Teile von Lenkungsteilen).
Das war’s eigentlich schon…

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Bauweise

Nachfolgend beschreibe ich mal ganz kurz und nicht umfassend die wesentlichen Tricks und Bauweisen, die ich für den Truck verwendet habe:

  • Schablonentechnik in Kombination mit dem Kopierfräser: diese Technik habe ich bei meinem Bulldog zum ersten Mal angewendet und diesmal erneut benutzt. Man fertigt für alle schwierigen Teile Schablonen aus Sperrholz und kopiert diese dann mittels Kopierfräser auf das eigentliche Holzmaterial. Ich habe mir Schablonen für alle Fahrerhausteile, die Kotflügel, die Stoßstange und die Kotflügel gemacht. Außerdem für die Achsschenkel der Lenkung. Die Schablonen habe ich alle mit der Stichsäge zugesägt und war selber erstaunt, wie exakt eine Stichsäge mit Anschlag gerade sägt. Klappt super, spart Schleifen, tolle Sache. Einziger Haken: wenn die Teile klein werden wie bei mir wird es mit dem Spannen echt schwierig und die Fräserei abenteuerlich. Habe viel mit doppelseitigem Klebeband gearbeitet, dass klappt leidlich.
  • Vorrichtungsbau: Gerade beim Arbeiten mit der Oberfräse kommt man mit Vorrichtungen sehr weit, man muss nur ein bisschen kreativ sein. In Fachbüchern finden sich immer wieder Vorrichtungen, für deren Bau man länger braucht als für das eigentliche Projekt. Ich habe mir sehr oft mit irgendwelchen Abfallhölzern und Schraubzwingen beholfen, schließlich baue ich keine Möbel und kleine Unebenheiten kann man immer wegschleifen. Meine Lieblingsvorrichtung war die für die Motorhaube: ich habe den Rohling von allen vier Seiten mit gleich hohen Holzleisten  umschlossen (einfach in der Werkbank verschraubt). Dann habe ich an einer kurzen Seite der Haube zwei Holzschrauben in die Werkbank geschraubt, auf deren Köpfen der Rohling aufliegt. Durch Heraus-oder Hereindrehen der Schrauben lässt sich die Neigung des Rohlings beliebig verändern. Fräst man dann mit der auf der Einfassung aufgesetzten Fräse über den Rohling lässt sich die hübsche Haubenform einfach herstellen.
  • Rundholz in Bohrung leimen: schon viele Male habe ich gemerkt, dass ein in eine Bohrung passend eingeleimtes Rundholz mit der Zeit locker wird, wahrscheinlich weil das Holz schrumpft. Damit das beim Truck nicht passiert habe ich zwei Techniken angewandt: zum einen habe ich die Rundhölzer im Leimbereich (oberflächlich) geschlitzt, damit der Leim etwas Platz hat beim Eindrücken des Rundholzes. Jedes mal wenn ich dachte, das könne ich mir sparen, gab es Bruch. Zum anderen habe ich alle eingeleimten Rundhölzer querverbolzt, mit einem kleineren Rundholz. Auch die „Differentiale“ der Hinterachsen sind so verbolzt, mit einem Zahnstocher. Den Zahnstocher habe ich beim Lenkungsgestänge auch wieder verwendet (Bohrer-Durchmesser 2,5mm). Das hält dann Bombe.
  • Steckverbindungen: Die Rahmen- und Pritschenteile habe ich alle vor dem verleimen verstiftet, weil es mir auf den Keks geht, wenn Teile beim Anziehen von Schraubzwingen immer wieder verrutschen. War einfach so eine Idee, hat aber super funktioniert. Ich habe dazu die Teile einfach ohne Leim zueinander positioniert und dann beide Teile mit einem Bohrer Durchmesser 4mm durchbohrt. Anschließend ein 4mm Rundhölzchen eingeschlagen und das Ganze zusammengesteckt – da verrutscht beim Leimen gar nichts mehr. Überschliffen sieht man die Rundhölzer kaum noch, ordentlich positioniert finde ich sie dekorativ.
  • Versenkte Schrauben: Einige Teile wie das Kabinendach habe ich aus Kinderschutzgründen (Schutz des Fahrzeugs vor Kindern) verschraubt.  Dazu habe ich 6mm-Senkbohrungen gemacht, an deren Ende 3mm Bohrungen bis ins zu verbindende Bauteil weiterlaufen. In die Senkbohrungen habe ich M4-Edelstahlschrauben eingebracht und anschließend das Loch mit einem 6mm-Rundholz wieder verschlossen und überschliffen. Weg ist die Schraube.

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Erkenntnisse

Tja, ich könnte noch eine Weile weiterphilosophieren, will es an der Stelle aber mal gut sein lassen. Vielleicht noch ein paar Steno-Weisheiten: Nato-Oliv mischt man aus Grün, Schwarz, Teak und Nussbaum. Gummireifen klebt man mit Pattex auf Holzfelgen und killt dabei den wasserlöslichen Klarlack samt wasserlöslicher Beize. Baumarktholz taugt nichts. Die Dremel war das meistgenutzte Werkzeug bei diesem Projekt und hat sich nur bewährt. Sterne pinselt man mit der Hand auf, kann aber die Umrandungen von Weihnachtsklebesternen als Schablone verwenden. Die farbigen Highlights sind wie immer mit Abtönfarbe gemacht. Abtönfarbe und Beize vertragen sich nicht, erst klarlackieren und dann darauf mit der Abtönfarbe malen. Rundhölzer kann man eingespannt in einer Ständerbohrmaschine fast wie auf einer Drehbank bearbeiten, wenn’s nicht obergenau werden muss (Schaltknüppel). Für das Projekt habe ich keine Drehbank verwendet. Wenn die lieben Kleinen an der Kiste irgendwas kaputt machen lässt sich nichts mehr reparieren, was dumm ist. Beim nächsten mal nehme ich doch sichtbare Schrauben in Kauf, das ist einfach schlauer. Der Seilzug zum Ziehen ist mit der Lenkung verbunden und bewegt die Vorderräder. Damit die grobmotorischen Juniortüten die Lenkung nicht rausreißen habe ich einen „Ruckdämpfer“ in die Kugel am Ende des Zuges eingebaut. Es ist schier unglaublich, wieviel Staub und Späne die Herstellung eines so kleinen Fahrzeugs erzeugt.

Und das muss für heute genügen…
 


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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