Ein Puppenhaus für meine Maus

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  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    300 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Heute zeige ich euch, wie ich ein Puppenhaus im Maßstab 1:12 gebaut habe.

Ich hatte nicht gedacht, dass es so aufwendig ist...
Die Bauzeit wa etwa 2 Monate (nach Feierabend) und ein paar Wochen Planungsfase vorher.
Die Gesamtkosten kommen trotz einiger Eigenbauten auf etwa 300 EUR.

Das Haus sollte Licht bekommen und eine schöne Klingel haben.

Hier erstmal ein paar Bilder, damit ihr einen Eindruck vom Häuschen bekommt.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PCM 7  - Kapp- und Gehrungssäge, Paneelsäge
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • GKF 600 Professional
  • Oberfräse
  • Bandschleifer
  • Deltaschleifer
  • Exzenterschleifer
  • Akku-Schrauber
  • Stichsäge
  • Frästisch
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Materialliste
  • 1 x lange Liste | Verschiedenes (...)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Einbau Etagen, Malerarbeiten, dies und das

Nach den Tapzierarbeiten kommen die Etagen in das Haus.
Sie wurden geleimt, gedübelt und verschraubt. Schraubenlöcher, Fehlbohrungen und geschliffene Dübel wurden nach dem Trocknen verspachtelt.
Die Leitungen für die Elektrik, die lang genug gelassen wurde, um bis in den Sockel zu reichen, wurde nach hinten durchgesteckt und in die vorberiteten Nuten gelegt und verspachtelt.

Mit dem Winkel wurden die Wände ausgerichtet, damit sie in allen Richtungen gerade sind.

Zwischendurch wurden Fenster, Türrahmen und Türen mit cremeweißer Farbe gestrichen.

Für den Badezimmerboden haben wir kleine blaue Mosaikfliesen ausgewählt.
Nach den Tapezierarbeiten habe ich mit dem Zuschnitt der Fliesen und vem Verkleben begonnen. Für den Zuschnitt aheb ich eine Flex mit Diamantscheibe verwendet, das ging gut und schnell. Zum Verkleben habe ich Pattex genommen, weil ich nicht wollte, dass die MDF-Platte so stark durchweicht. Zum Verfugen habe ich einen fertigen Fugenfüller aus der Tube gefunden. Er verarbeitet sich genau wie jeder andere Fugenfüller, ist aber sofort Einsatzbereit, bleibt flexibel und die kleine Menge war für den Raum genau passend.

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Der Dachboden

Im Dachboden hatte ich bei der Anfangsplanung einen Denkfehler.
Die Dachschrägen hätten mich gezwungen die Türen in die Mitte zu setzen. Das wäre aber wegen der Treppe nicht gegangen. daher habe ich mittig die Rückwand verlängert.

Dadurch entstand aber auch eine hübschere Dachform.

Die Stöße der Dachschrägen habe ich entsprechend angepasst zugesägt und verspachtelt.

Durh die falsche Planung sind Lücken in der Rückwand entstanden. ich habe sie geschlossen indem ich von innen komplett neue Wände vorgesetzt habe und von außen eine komplette Rückwand.
Die neue zusätzliche Rückwand hat auch den Vorteil, dass sie die angesetzte Wand zusätzlich stabilisiert und die Spachtelarbeit für die Leitungen reduziert.

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Der Dachboden wird fertig.

Nachdem das Dach drauf ist und verleimt ist, wird es noch verspachtelt.
Die Decken bekommen wirder weiße Tapete, die gestrichen wird und natürlich hatte ich auch Lampen angebracht.
Die Wände werden Tapeziert.

Nach den Tapezierarbeiten werden noch kleine Leisten rund um das Dach angeleimt. Sie werden anschließend gestrichen und bilden so einen sauberen Abschluss.

Das Dach braucht Dachziegel. Dazu hatte Mundspatel bestellt und an der Kappsäge Bündelweise gleichlang gesägt.
aus den Mittelteilen hatte ich leisten für den Dachkasten zugesägt. Dafür habe ich die Handsäge verwendet, weil das dünne Material dann doch hin und wieder gesplittert ist.

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Die Front

Die Ansicht von Vorne hat noch viele unschöne Kanten. Das soll anders werden.

Erst ging die Idee zu Leisten, wie am Dach. das hat mir aber nicht gefallen, weil es auch dabei Stöße und Kanten geben würde.

Ich habe mich dazu entschlossen eine komplette Platte einzupassen und die Zimmer auszusparen.

Nachdem die äußere Form angepasst war, habe ich mit einem Dosenbohrer Löcher mittig der Zimmer gebohrt und dann durchgegriffen um von innen die Ränder der Zimmer nachzuzeichnen.
Mit diesen Konturen konnte nun gesägt werden. Ich habe leichte Bögen gesägt. So sieht das nicht so streng aus und es lässt sich auch gut machen.

Die Kanten werden beidseitig gerundet um Verletzungsgefahren zu vermeiden.

Nun wird die Platte angeleimt, verschraubt, verpachtelt und zum Schluss werden die Rundungen weiß gestrichen.

Ganz zum Schluss wurde noch ein Loch für die Leitung der Klingel gebohrt und hinten ausgefräst.

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Das Dach wird gedeckt

Die Dachsteine wurden an der Kappäge aus Mundspatel zurechtgesägt.

Anschließend wurden sie in wasserlöslicher Beize rot eingefärbt. Dazu hatte keinen Pinsel verwendet, sondern ich habe sie einfach in die flüssige farbe getaucht und trocknen lassen.
Durch die unterschiedliche Dichte von Holz kam eine unterschiedliche Färbung zustande. das sieht später sehr chic aus.

Einige Dachsteine habe ich vor dem Färben in der Länge einfach durchgebrochen. Dadurch erhält man halbe Steine, die man später wegen der versetzten Verlegeart auf jeden Fall braucht.

Als die Dachschindeln trocken waren, wurden sie mit Holzleim in fummeliger Puzzlearbeit auf das Dach geklebt.
Wahrscheinlich durch das Quellen des Holzes in Verbindung mit dem Holzleim, haben sie sich mit der Zeit etwas hochgehoben. Somit konnte ich immer nur etwa 4 Reihen verkleben und musste sie dann mit Klammern, Klemmen und Leisten fixieren.

Die Kehlen wurden mit dem Cuttermesser zurechtgeschnitten.

Der First besteht aus einer Winkelleiste.

So entstand Stück für Stück ein hübsch gedecktes Dach.

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Fußböden

Die Fliesen im Bad hatte ich bereits erwähnt.

In der Küche sollte Laminat/Dielenboden hinein. Falls beim Kochen mal was schief geht ;o)

Die Zimmer und der Flur bekamen Teppich.

Der Boden in der Küche ist eine Art Tapete, der sich auch genauso verarbeiten lässt. Zu kaufen gibt es solch ein Motiv im Bastelbedarf, der Puppenhausware führt.

Die Teppiche in den Zimmern sind Reste, die in einem Teppichgeschäft für einen kleinen Obulos erworben wurden. Sie sollten nicht zu dick sein, fest/dicht und keine Schlingen haben. Darauf stehen Möbel etc. nicht so gut.

Um sie auszulegen musste eine Idee her. Ich nahm Papierblätter, habe sie zerschnitten und mit dn geraden Seiten an die Wände gelegt. Nun wurden sie mit Klebefilm zusammengeklebt.
Jetzt war die Grundform des Raumes in Papierforn vorhanden. Diese habe ich nun Seitenverkehrt auf dei Rückseite des Teppichs gelegt und mit dem Messer ausgeschnitten. Im Raum musste so nur noch leicht nachgebessert werden.
Diese Variante habe ich in allen Räumen und Fluren verwendet und das Ergebnis ist absolut Fehlerfrei. Kein Verschnitt im Haus. Nur zweimal Seitenverkehrt geschnitten :o(

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Gardinenstangen

Die Fenster sollten auch noch mit Gardinen geschmückt werden. Dazu fehlen noch Gardinenstangen. Esrt wollte ich sie aus Holz machen, aber die Gardinen sollten so befestigt werden, dass sie später mal abzumachen gehen. Auch halte ich meine gewählte Variante für deutlich haltbarer.

Kleine Messingstangen wurden auf die passende Breite gesägt. Auf beiden Seiten wurde dann ein Gewinde drauf geschnitten.
Die Halterung habe ich an einer Drehmaschiene im Betrieb gedreht und so aufgebohrt, dass die Stange durchgesteckt werden kann. Einseitig wurde ein Innengewinde eingebracht, damit die Halter an den Außenwänden verschraubt werden können.

Die Gardinen hat meine bessere Hälfte gezaubert.

Nach den Gardinen bekamen Fenster und Türen noch kleine Griffe in zuvor gebohrte Löcher. Die gab es im Puppenhausbedarf. Sie wurden einfach eingeklebt. An den Türen wurden sie Rückseitig noch etwas abgeschliffen, weil sie zu tief waren.

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Noch ein paar Kleinigkeiten und die Außenfassade

Die Außenfassade ist ja noch gar nicht fertig.

An die Außenwand kam Tapete, die Fassadenputz aussieht und der Sockel bekam Tapete, die wie Buntsteinputz aussieht.

Die Vordereite bekommt auch Tapete. Sie wird mit einem schmalen Cuttermesser entlang der Rundungen geschnitten. Ein paar kleine Abschabungen der Farbe werden dann wieder ausgebessert.

Auf die Ecken des Hauses kommen zum Schutz der Kanten wieder kleine Winkelleisten, die zuvor in der selben cremeweißen Farbe, wie Dachkasten und Fenster gestrichen wurde.

Vorna an den gedachten Eingang kommt noch eine kleine Klingel mit Klingelschild. Das Klingelschild habe ich mit einer normalen Schere aus einem sehr dünnen Messingblech ausgeschnitten und gbeschliffen. Die Schrift wurde mit einem Wasserfesten Schrift geschrieben und mit einer selbstklebenden Folie geschützt.

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Noch ein paar unerwähnte Kleinigkeiten

Ich hatte im Forum nach einem Gong gesucht, weil eine bereits gekaufte Klingel mehr gekrächzt als geklingelt hatte. Dank eines Hinweises, hatte ich mich dann dazu entschieden einen Bausatz zu nehmen. Den musste ich zunächst zusammenlöten.
Nachteil: da er eine andere Spannung, als die übliche Puppenhausspannung hat, musste der betrieb über 9V-Block erfolgen.
Vorteil: er klingt klasse!

Der Lautsprecher und der Batteriehalter wurden, wie die gesamte Elektrik, in den Sockel montiert.

Die gesamte Elektrik kommt unten zusammen. Das ist ein riesiges Bündel an Leitungen. Ich habe nach dem Verlöten der Leitungen eine Platte von unten gegengeschraubt. Es wird zwar kaum einer drunterschscheuen, aber so ist der Bereich geschützt, falls sich mal eine Leitung löst. Ich habe alle Leitungen mit Heißkleber fixier.
Die Zuleitung habe ich mit einer Zugentlastung versehen.

Beim Zusammenfügen der Leitungen funktionierten zwei der vorher gründlich getesteten leitungen nicht mehr... war eine sehr lange fehlersuche. ich vermute ich habe beim Tapezieren die Leitungen mit dem Cuttermesser einfach durchgeschnitten :o(  daher auf der Rückseite des Hauses neu verspachtelte Stellen in denen neue Leitungen nachgezogen wurden.

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Hier nur noch ein paar Detailbilder...

Noch ein paar Fotos mit Licht und teilweise eingerichtet, sowie Detailbilder der Fassade.

Viel Spaß beim Schauen.

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Es geht los... Die Treppe

So, wo fange ich an?

Zunächst ging eine Planungsfase mit zeitraubender Internetrecherche voraus.

Welche Größe soll das Haus später haben?
Wie viele Zimmer soll es bekommen?
Wie groß sind Puppen und Möbel?
Welche Zimmerhöhe, und, und, und... ?

Viele Fragen.

Ein paar Skizzen und Preissuchen folgten und sorgen für einige wichtige Entscheidungen.

Treppen, Fenster und Türen gibt es fertig. Nachdem aber alle Kosten überschlagen waren, stand schnell fest: Das Haus wird wesentlich zu teuer.

Was man selbst bauen kann, muss selbst gebaut werden.

Wegen der späteren Anpassung der Raumhöhe, begann ich mit dem Bau der Treppen. Habe ich mich hier vertan, kann die Raumhöhe noch angepasst werden. Und das war auch gut so.

Die Stufen werden 7,5cm breit und 2cm hoch. Die Treppe besteht aus 10 Stufen, so ergibt sich eine Raumhöhe von 20cm.

Die Treppe habe ich aus Dreikantprofil (Kiefer) zugesägt, die ich auf eine Grundplatte geleimt hatte.

Damit die Stufen nicht verrutschen, hatte ich zwei Treppen gleichzeitig verleimt, übereinander gelegt und zusammengepresst.

Nachdem die Teppen getrocknet waren, habe ich die sie oben und unten mit der Kappsäge zurecht geschnitten. Nun wurde sie an die zuvor fertiggesägten Innenwände angeleimt.

Anschließend wurden die Stufen noch mit Leisten belegt. Das sieht gefälliger aus.

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Türen und Fenster

Da auch Türen und Fenster ein nicht unerheblicher Kostenfaktor darstellen, werden auch diese selbst "gezimmert".

Die Fenster lassen sich zwar nicht öffnen und die Türen wirken duch das glatte Design sehr schlicht und modern, es passt aber gut ins Haus und ich würde es genauso wieder machen.

Die Fenster wurden aus klitzekleinen Leisten zusammengesetzt. Sie wurden per Hand zugesägt. Für die Kappsäge waren die Teile zu klein.

Anschließend wurden die Teile mit Zwingen zusammengeleimt und nach dem Trocknen kurz übergeschliffen.

Der Fensterrahmen und die Türrahmen wurden aus kleinen Vierkantleisten (10x10mm) gefertigt. Am Frästisch habe ich mit einem kleinen Fräser (5 mm = Wanddicke) eine Nut mittig hineingefräst und anschließend auf Gehrung gesägt. So können Sie auf die Ausschnitte in den Wänden aufgesteckt und verleimt werden.

Die Fenster werden zum Schluss in die zuvor eingepassten und verleimten Fensterrahmen eingeleimt.

Die Türrahmen unter der Treppe werden angepasst. Einseitig muss die Schräge der Treppe abgesägt werden (Natürlich habe ich beim ersten Mal die Schräge komplett abgesägt und dumm geguckt, dass die Ecke auch auf der anderen Seite der Wand fehlte...)

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Dachbodenfenster

Die Fenster des Dachbodens sollten rund werden. Soll ja nicht alles gleich aussehen.

Dazu habe ich zunächst mit einer Bohrkrone eine runde Scheibe im Durchmesser 63mm ausgebohrt und dann mittig ein Loch von gut 40mm mit dem Forstnerbohrer gebohrt.

Am Frästisch wurden nun die Ränder etwa 2,5mm eingefräst.

So entstanden pro Fenster 2 Hälften, die am Haus zusammengeleimt wurden.

Der Innenteil wurde aus etwas dünnerem Material extra gefertigt und eingeleimt. Davon fehlen Bilder, ist aber auch nicht sonderlich schwer.

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Die Türen

Die Türen sind recht einfach in der Machart und Anfangs dachte ich auch, "die werden mir nicht gefallen", aber jetzt wo sie fertig sind, finde ich sie in Ordnung.

Ich habe zunächst dünnes Sperrholz (5mm Buche) passend geschnitten.

Als Scharnier habe ich mit klitzekleine Scharniere besorgt, die ich verschrauben wollte. Allerdings hat keine der Schrauben an der richtigen Stelle Halt gefunden, so dass eine neue Idee her musste.

Ich habe nach etwas Überlegung Kramen in diversen Kisten kleine Stahlstifte gefunden, die ich oben und unten eingelassen habe und somit eine "Pendeltür" geschaffen habe.

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Der Sockel

Begonnen hatte ich das Haus eigentlich mit dem Boden (Sockel).

Da ich zuvor den Platz im Zimmer und damit die maximale Größe ausgemessen hatte, ergab sich eine Grundplatte von 30cm x 82cm.

Später, viel Später, stellte sich heraus, dass der Platz um die Treppe etwas knapp ist. Vor der Treppe könnte es gut 5 cm mehr sein, was eine Tiefe von 35cm ergeben würde. Beim Spielen hat es bisher aber nicht gestört.

Die Grundplatte und die Etagen habe ich aus 10mm MDF zusägen lassen. Die Wände sind aus 5mm MDF.

Unter die Grundplatte habe ich einen Sockel gesetzt, der etwas nach innen versetzt ist, damit er wie ein Haussockel erscheint. er ist 10cm hoch und ebenfalls aus 5mm MDF.

In ihm wird später die Elektrik zusammengeführt und Räder für einen gelegentlichen Platzwechsel untergeschraubt.

Stabilität bekommt der Sockel durch Vierkanthölzer in den Ecken und an der Längsseite.

Die Hölzer werden verschraubt und verleimt. Die Schraubenköpfe werden verspachtelt.

Die Seitenwände mit den zuvor ausgesägten Fensterausschnitten und die Rückwand kommen als nächstes dran. Sie werden ebenfalls verleimt, verschraubt und mit Holzdübeln versehen. Außen wird später alles verspachtelt und geschliffen.

Da ich die Wände von außen aufgesetzt hatte, haben alle Böden das selbe Maß.

Sie können aber noch nicht rein, weil erst die Treppen und die Innenwände fertig sein müssen. Später kommt man nur sehr schwer an einige Stellen heran.

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weiter mit der Treppe

Die Treppe hat mich sehr aufgehalten. Hier musste ich viel zaubern und anpassen.

Das Geländer ist sehr fummelig und musste über die Etagen angepasst werden. Ich habe auch ein paar Fehler gemacht und musste eingie Teile wieder trennen und neu zusammenfügen...

An die Treppe kam eine Wange als seitlicher sauberer Abschluss.

Die Höhe der Treppe war auf die zunächst geplanten Böden von 5mm Starke ausgerichtet. Da ich mich wegen der Stabilität aber doch noch für 10mm Böden entschieden hatte, passte die Treppe nicht mehr und ich musste die Böden 5mm tief einschlitzen (Nut fräsen).

Ein Ausschnitt für die Treppe musst ebenfalls ausgesägt werden.

Für das Geländer habe ich kleine gedrechselte Pfosten gekauft und ein passendes Geländerprofil.

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Elektrik

Auf einigen Bildern konnte man schon Schlitze und Leitungen erkennen.

Die Schalter, die es zu kaufen gibt, sind leider alle so ausgeführt, dass sie unten einen Stecker für die Stromzuführung haben und oben einen Stecker, der zur Lampe führt. Oder die Kontakte sind sichtbar und werden angelötet.
Beides hatte mir nicht gefallen.
Ich habe die Schalter (von Bodo Hennig) zerlegt, eine Brücke eingelötet und konnte nun mit nur einem Stecker die Spannung schalten.

Die Schlitze für die Leitungen muss man sich rechtzeitig überlegen und fräsen. Dazu hatte ich die Kantenfräse und eine Minioberfräse verwendet.

Die Leitungen der Deckenlampen und Schalter habe ich nach hinten geführt und von außen herunter in den Sockel.
Da es am Schluss sehr viele Leitungen waren, mussten sie beschriftet werden. Ich hätte sonst nicht mehr durchgeblickt.
Da das Haus fahrbar ist und das Steckernetzteil schwer ist, habe ich im Sockel hinten noch ene Steckdose eingelassen. In diese kann das Netztei eingesteckt werden. Die Steckdose ist nicht angeschlossen, sie dient nur für den sicheren Transport des Netzteiles.