Ein Puppenhaus für meine Maus

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Das fertige Haus
Rückseite
Seitenansicht... beide Seiten sind gleich.
Ansicht von oben
Das Dach
Kinderzimmer oben links
Schlafzimmer 1.OG links
Wohnzimmer EG links
Kinderzimmer oben rechts
Badezimmer 1.OG rechts
Küche EG rechts
Treppenhaus/Flur oben
Treppenhaus/Flur 1.OG
Treppenhaus/Flur EG
  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    300 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Öffentliche Wertung

Heute zeige ich euch, wie ich ein Puppenhaus im Maßstab 1:12 gebaut habe.

Ich hatte nicht gedacht, dass es so aufwendig ist...
Die Bauzeit wa etwa 2 Monate (nach Feierabend) und ein paar Wochen Planungsfase vorher.
Die Gesamtkosten kommen trotz einiger Eigenbauten auf etwa 300 EUR.

Das Haus sollte Licht bekommen und eine schöne Klingel haben.

Hier erstmal ein paar Bilder, damit ihr einen Eindruck vom Häuschen bekommt.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • PCM 7  - Kapp- und Gehrungssäge, Paneelsäge
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • Kantenfräse,  GKF 600 Professional
  • Oberfräse
  • Bandschleifer
  • Deltaschleifer
  • Exzenterschleifer
  • Akku-Schrauber
  • Stichsäge
  • Frästisch
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Materialliste
  • 1 x lange Liste | Verschiedenes (...)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Einbau Etagen, Malerarbeiten, dies und das

Die erste etage kommt ins Haus
Mit Holzdübel, Scharuben und Leim wird sie befestigt.
Die 2. Etage
alles gut ausrichten und verleimen.
Zwischendurch die Streicharbeiten
In diesem Zustand geht das Streichen leicht von der Hand, weil man an den Rändern nicht aufpassen muss.
Zuschnitt der Mosaikfliesen.
das Netz darunter kann man einfach zerschneiden.
Pattex hält die Fliesen auf dem Untergrund.
Fleisen nach Trockenzeit des Klebers einlegen.
Verfugen
fertig
Küche fertig tapeziert
Schlafzimmer fertig tapeziert
Wohnzimmer fertig tapeziert

Nach den Tapzierarbeiten kommen die Etagen in das Haus.
Sie wurden geleimt, gedübelt und verschraubt. Schraubenlöcher, Fehlbohrungen und geschliffene Dübel wurden nach dem Trocknen verspachtelt.
Die Leitungen für die Elektrik, die lang genug gelassen wurde, um bis in den Sockel zu reichen, wurde nach hinten durchgesteckt und in die vorberiteten Nuten gelegt und verspachtelt.

Mit dem Winkel wurden die Wände ausgerichtet, damit sie in allen Richtungen gerade sind.

Zwischendurch wurden Fenster, Türrahmen und Türen mit cremeweißer Farbe gestrichen.

Für den Badezimmerboden haben wir kleine blaue Mosaikfliesen ausgewählt.
Nach den Tapezierarbeiten habe ich mit dem Zuschnitt der Fliesen und vem Verkleben begonnen. Für den Zuschnitt aheb ich eine Flex mit Diamantscheibe verwendet, das ging gut und schnell. Zum Verkleben habe ich Pattex genommen, weil ich nicht wollte, dass die MDF-Platte so stark durchweicht. Zum Verfugen habe ich einen fertigen Fugenfüller aus der Tube gefunden. Er verarbeitet sich genau wie jeder andere Fugenfüller, ist aber sofort Einsatzbereit, bleibt flexibel und die kleine Menge war für den Raum genau passend.

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Der Dachboden

Im Mittelteil des Hauses wird die Wand verlängert
zunächst auf Stoß geleimt.
... und mit den Wänden verleimt
Das erste Dach wird angepasst
Die Seitenteile werden gebaut
Das Dach wird eingepasst
Das Dach wird eingepasst
Das Dach wird eingepasst
Rückwände für die Dachzimmer werden neu angefertigt und eingeleimt
Die Rückwand ist drin.
Die Rückwand des Hauses. Man erkennt das Leitungswirrwar und die alten Öffnungen der Zimmer oben.
Eine neue zusätzliche Rückwand wird eingepasst.
Die Rückwand wird verleimt.

Im Dachboden hatte ich bei der Anfangsplanung einen Denkfehler.
Die Dachschrägen hätten mich gezwungen die Türen in die Mitte zu setzen. Das wäre aber wegen der Treppe nicht gegangen. daher habe ich mittig die Rückwand verlängert.

Dadurch entstand aber auch eine hübschere Dachform.

Die Stöße der Dachschrägen habe ich entsprechend angepasst zugesägt und verspachtelt.

Durh die falsche Planung sind Lücken in der Rückwand entstanden. ich habe sie geschlossen indem ich von innen komplett neue Wände vorgesetzt habe und von außen eine komplette Rückwand.
Die neue zusätzliche Rückwand hat auch den Vorteil, dass sie die angesetzte Wand zusätzlich stabilisiert und die Spachtelarbeit für die Leitungen reduziert.

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Der Dachboden wird fertig.

Der Dachboden ist fast fertig.
Tapete kommt an die Wände. Die Schneidarbeit um die Fenster ist kniffelig.
Der este Raum ist fertig. Die Tapete, hier Geschenkpapier, ist noh feucht. Wenn man bei Geschenkpapier zu lange braucht, reißt es und die Farben verwischen.
der 2. Raum
fertig tapeziert
Nun kommen kleine Leisten an den Dachkasten
Rundherum kommen Leisten für einen sauberen Abschluss
wirklich viele Mundspatel sollen zu Dchziegel verarbeitet werden.
Der Dachkasten wird verleimt
So sieht der Dachkasten vor dem Farbauftrag aus.
Hier bekommt er Farbe. Die gleiche Farbe, wie an Fenster und Türen.
Dachsteine werden gesägt.

Nachdem das Dach drauf ist und verleimt ist, wird es noch verspachtelt.
Die Decken bekommen wirder weiße Tapete, die gestrichen wird und natürlich hatte ich auch Lampen angebracht.
Die Wände werden Tapeziert.

Nach den Tapezierarbeiten werden noch kleine Leisten rund um das Dach angeleimt. Sie werden anschließend gestrichen und bilden so einen sauberen Abschluss.

Das Dach braucht Dachziegel. Dazu hatte Mundspatel bestellt und an der Kappsäge Bündelweise gleichlang gesägt.
aus den Mittelteilen hatte ich leisten für den Dachkasten zugesägt. Dafür habe ich die Handsäge verwendet, weil das dünne Material dann doch hin und wieder gesplittert ist.

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Die Front

Di äußere Form ist schon angepasst
Zum Anzeichnen der Zimmer muss man von innen ran.
Die Zimmer sind angezeichnet.
Ecken werden ausgebohrt
Dann wird gesägt...
... und gesägt
Probesitz
Die Kanten werden gerundet
Montage der Front und Farbe kommt drauf.

Die Ansicht von Vorne hat noch viele unschöne Kanten. Das soll anders werden.

Erst ging die Idee zu Leisten, wie am Dach. das hat mir aber nicht gefallen, weil es auch dabei Stöße und Kanten geben würde.

Ich habe mich dazu entschlossen eine komplette Platte einzupassen und die Zimmer auszusparen.

Nachdem die äußere Form angepasst war, habe ich mit einem Dosenbohrer Löcher mittig der Zimmer gebohrt und dann durchgegriffen um von innen die Ränder der Zimmer nachzuzeichnen.
Mit diesen Konturen konnte nun gesägt werden. Ich habe leichte Bögen gesägt. So sieht das nicht so streng aus und es lässt sich auch gut machen.

Die Kanten werden beidseitig gerundet um Verletzungsgefahren zu vermeiden.

Nun wird die Platte angeleimt, verschraubt, verpachtelt und zum Schluss werden die Rundungen weiß gestrichen.

Ganz zum Schluss wurde noch ein Loch für die Leitung der Klingel gebohrt und hinten ausgefräst.

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Das Dach wird gedeckt

Die Dachsteine wurden an der Kappäge aus Mundspatel zurechtgesägt.
Die Dachsteine werden in Beize getaucht.
Dann einfach flächig auslegen und trocknen lassen.
Reihe für Reihe entstand ein hübsches Dach.
Zuschnitt der Dachkehlen wurde mit Winkel und Cuttermesser erledigt.
Jeder Stein kommt einzeln auf das Dach.
Die Dachsteine werden fixiert damit sie sich nicht heben.
Die Dachsteine werden fixiert damit sie sich nicht heben.
Hier sieht man links den ersten First.
Das fertige Dach.

Die Dachsteine wurden an der Kappäge aus Mundspatel zurechtgesägt.

Anschließend wurden sie in wasserlöslicher Beize rot eingefärbt. Dazu hatte keinen Pinsel verwendet, sondern ich habe sie einfach in die flüssige farbe getaucht und trocknen lassen.
Durch die unterschiedliche Dichte von Holz kam eine unterschiedliche Färbung zustande. das sieht später sehr chic aus.

Einige Dachsteine habe ich vor dem Färben in der Länge einfach durchgebrochen. Dadurch erhält man halbe Steine, die man später wegen der versetzten Verlegeart auf jeden Fall braucht.

Als die Dachschindeln trocken waren, wurden sie mit Holzleim in fummeliger Puzzlearbeit auf das Dach geklebt.
Wahrscheinlich durch das Quellen des Holzes in Verbindung mit dem Holzleim, haben sie sich mit der Zeit etwas hochgehoben. Somit konnte ich immer nur etwa 4 Reihen verkleben und musste sie dann mit Klammern, Klemmen und Leisten fixieren.

Die Kehlen wurden mit dem Cuttermesser zurechtgeschnitten.

Der First besteht aus einer Winkelleiste.

So entstand Stück für Stück ein hübsch gedecktes Dach.

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Fußböden

Der Raum wird mit Papier ausgelegt
Nun auf Teppich übertragen und ausgeschnitten
Der fertige Teppich
das klappt auch bei schwieriegen Fomen, wie z.B. dem Treppenhaus.
Der Küchenboden wurde mit Tapetenkleister verklebt.

Die Fliesen im Bad hatte ich bereits erwähnt.

In der Küche sollte Laminat/Dielenboden hinein. Falls beim Kochen mal was schief geht ;o)

Die Zimmer und der Flur bekamen Teppich.

Der Boden in der Küche ist eine Art Tapete, der sich auch genauso verarbeiten lässt. Zu kaufen gibt es solch ein Motiv im Bastelbedarf, der Puppenhausware führt.

Die Teppiche in den Zimmern sind Reste, die in einem Teppichgeschäft für einen kleinen Obulos erworben wurden. Sie sollten nicht zu dick sein, fest/dicht und keine Schlingen haben. Darauf stehen Möbel etc. nicht so gut.

Um sie auszulegen musste eine Idee her. Ich nahm Papierblätter, habe sie zerschnitten und mit dn geraden Seiten an die Wände gelegt. Nun wurden sie mit Klebefilm zusammengeklebt.
Jetzt war die Grundform des Raumes in Papierforn vorhanden. Diese habe ich nun Seitenverkehrt auf dei Rückseite des Teppichs gelegt und mit dem Messer ausgeschnitten. Im Raum musste so nur noch leicht nachgebessert werden.
Diese Variante habe ich in allen Räumen und Fluren verwendet und das Ergebnis ist absolut Fehlerfrei. Kein Verschnitt im Haus. Nur zweimal Seitenverkehrt geschnitten :o(

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Gardinenstangen

Die Planung mit der fertigen Gardinenstange.
Die kleinen Halter werden an der Drehmaschine gedreht und gebohrt.
Die Gardinensange mit der fast fertigen Halterung. es fehlen noch Löcher für die Stange.
Schlafzimmergardine
Wohnzimmergardine
Ein kleines Stück Spitze mit Minischlüsselringen aus dem Bastelbedarf
Die Spitze kommt ins Bad
Und noch die Küchengardine
Die Fenster- und ürgriffe werden in zuvor gebohrte Löcher geklebt.

Die Fenster sollten auch noch mit Gardinen geschmückt werden. Dazu fehlen noch Gardinenstangen. Esrt wollte ich sie aus Holz machen, aber die Gardinen sollten so befestigt werden, dass sie später mal abzumachen gehen. Auch halte ich meine gewählte Variante für deutlich haltbarer.

Kleine Messingstangen wurden auf die passende Breite gesägt. Auf beiden Seiten wurde dann ein Gewinde drauf geschnitten.
Die Halterung habe ich an einer Drehmaschiene im Betrieb gedreht und so aufgebohrt, dass die Stange durchgesteckt werden kann. Einseitig wurde ein Innengewinde eingebracht, damit die Halter an den Außenwänden verschraubt werden können.

Die Gardinen hat meine bessere Hälfte gezaubert.

Nach den Gardinen bekamen Fenster und Türen noch kleine Griffe in zuvor gebohrte Löcher. Die gab es im Puppenhausbedarf. Sie wurden einfach eingeklebt. An den Türen wurden sie Rückseitig noch etwas abgeschliffen, weil sie zu tief waren.

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Noch ein paar Kleinigkeiten und die Außenfassade

Begonnen wurde mit dem Sockel.
die unteren Kanten werden bis nach innen geklebt. So hält die Tapete an der Kante besser.
kleine Schnippelarbeit an der Leitungsdurchführung und der Rückseitigen Steckdose.
Die Tapete an der Vorderseite wird aufgebracht und ausgeschnitten.
Die Seiten werden grob vorgeschnitten und am Haus angepasst. Um die Fenster wird es wieder etwas fummelig.
Das Klingelschild auf Klebeband, damit es nicht verschwindet, weil es so klein ist.
Die Klingel und Schild montiert.

Die Außenfassade ist ja noch gar nicht fertig.

An die Außenwand kam Tapete, die Fassadenputz aussieht und der Sockel bekam Tapete, die wie Buntsteinputz aussieht.

Die Vordereite bekommt auch Tapete. Sie wird mit einem schmalen Cuttermesser entlang der Rundungen geschnitten. Ein paar kleine Abschabungen der Farbe werden dann wieder ausgebessert.

Auf die Ecken des Hauses kommen zum Schutz der Kanten wieder kleine Winkelleisten, die zuvor in der selben cremeweißen Farbe, wie Dachkasten und Fenster gestrichen wurde.

Vorna an den gedachten Eingang kommt noch eine kleine Klingel mit Klingelschild. Das Klingelschild habe ich mit einer normalen Schere aus einem sehr dünnen Messingblech ausgeschnitten und gbeschliffen. Die Schrift wurde mit einem Wasserfesten Schrift geschrieben und mit einer selbstklebenden Folie geschützt.

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Noch ein paar unerwähnte Kleinigkeiten

Der Gong als Bausatz.
Die Lausprecherhalterung wird ausgebohrt, gefräst, passend gesägt.
Der Lautsprecher passt.
Der Lautsprecher montiert und viele Kabel...
Hier auch zu sehen der Steckdoseneinsatz und die Räder.
Steckdose hinten, diehnt nur zum Halten des Steckernetzgerätes.

Ich hatte im Forum nach einem Gong gesucht, weil eine bereits gekaufte Klingel mehr gekrächzt als geklingelt hatte. Dank eines Hinweises, hatte ich mich dann dazu entschieden einen Bausatz zu nehmen. Den musste ich zunächst zusammenlöten.
Nachteil: da er eine andere Spannung, als die übliche Puppenhausspannung hat, musste der betrieb über 9V-Block erfolgen.
Vorteil: er klingt klasse!

Der Lautsprecher und der Batteriehalter wurden, wie die gesamte Elektrik, in den Sockel montiert.

Die gesamte Elektrik kommt unten zusammen. Das ist ein riesiges Bündel an Leitungen. Ich habe nach dem Verlöten der Leitungen eine Platte von unten gegengeschraubt. Es wird zwar kaum einer drunterschscheuen, aber so ist der Bereich geschützt, falls sich mal eine Leitung löst. Ich habe alle Leitungen mit Heißkleber fixier.
Die Zuleitung habe ich mit einer Zugentlastung versehen.

Beim Zusammenfügen der Leitungen funktionierten zwei der vorher gründlich getesteten leitungen nicht mehr... war eine sehr lange fehlersuche. ich vermute ich habe beim Tapezieren die Leitungen mit dem Cuttermesser einfach durchgeschnitten :o(  daher auf der Rückseite des Hauses neu verspachtelte Stellen in denen neue Leitungen nachgezogen wurden.

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Hier nur noch ein paar Detailbilder...

Noch ein paar Fotos mit Licht und teilweise eingerichtet, sowie Detailbilder der Fassade.

Viel Spaß beim Schauen.

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Es geht los... Die Treppe

Dreikantprofil wird auf 7,5cm gesägt. Ein Anschlag sorgt für das selbe Maß aller Stufen.
Die Treppen werden verleimt
Im Winkel von 45° wird die Treppe oben abgeschnitten
Im Winkel von 45° wird die Treppe unten abgeschnitten
Die Auflagen für die Stufen werden in der Kappsäge gesägt.
Die Treppe wird zunächst aufgelegt, um die Tür einzuzeichnen.
Nachdem der Ausschnitt für die Tür gesägt ist, wird die Treppe verleimt.
Nun kommen die Auflagen auf die Stufen.

So, wo fange ich an?

Zunächst ging eine Planungsfase mit zeitraubender Internetrecherche voraus.

Welche Größe soll das Haus später haben?
Wie viele Zimmer soll es bekommen?
Wie groß sind Puppen und Möbel?
Welche Zimmerhöhe, und, und, und... ?

Viele Fragen.

Ein paar Skizzen und Preissuchen folgten und sorgen für einige wichtige Entscheidungen.

Treppen, Fenster und Türen gibt es fertig. Nachdem aber alle Kosten überschlagen waren, stand schnell fest: Das Haus wird wesentlich zu teuer.

Was man selbst bauen kann, muss selbst gebaut werden.

Wegen der späteren Anpassung der Raumhöhe, begann ich mit dem Bau der Treppen. Habe ich mich hier vertan, kann die Raumhöhe noch angepasst werden. Und das war auch gut so.

Die Stufen werden 7,5cm breit und 2cm hoch. Die Treppe besteht aus 10 Stufen, so ergibt sich eine Raumhöhe von 20cm.

Die Treppe habe ich aus Dreikantprofil (Kiefer) zugesägt, die ich auf eine Grundplatte geleimt hatte.

Damit die Stufen nicht verrutschen, hatte ich zwei Treppen gleichzeitig verleimt, übereinander gelegt und zusammengepresst.

Nachdem die Teppen getrocknet waren, habe ich die sie oben und unten mit der Kappsäge zurecht geschnitten. Nun wurde sie an die zuvor fertiggesägten Innenwände angeleimt.

Anschließend wurden die Stufen noch mit Leisten belegt. Das sieht gefälliger aus.

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Türen und Fenster

Das Fenster in Einzelteilen.
Der Leimvorgang.
So wurden die kleinen Teile zurechgesägt
Leisten werden gefräst
Leisten sind gefräst
Türrahmen
Als Anschlag dient ein Reststück, so werden alle Fenster/Türen gleichgroß
Fensterrahmen
Fensterrahmen und Fensterbrett
Ansicht der aufgeschobenen Leisten
Fensterbretter
Das fertige Fenster
Türrahmen unter der Treppe
einseitig abgesägt
passt

Da auch Türen und Fenster ein nicht unerheblicher Kostenfaktor darstellen, werden auch diese selbst "gezimmert".

Die Fenster lassen sich zwar nicht öffnen und die Türen wirken duch das glatte Design sehr schlicht und modern, es passt aber gut ins Haus und ich würde es genauso wieder machen.

Die Fenster wurden aus klitzekleinen Leisten zusammengesetzt. Sie wurden per Hand zugesägt. Für die Kappsäge waren die Teile zu klein.

Anschließend wurden die Teile mit Zwingen zusammengeleimt und nach dem Trocknen kurz übergeschliffen.

Der Fensterrahmen und die Türrahmen wurden aus kleinen Vierkantleisten (10x10mm) gefertigt. Am Frästisch habe ich mit einem kleinen Fräser (5 mm = Wanddicke) eine Nut mittig hineingefräst und anschließend auf Gehrung gesägt. So können Sie auf die Ausschnitte in den Wänden aufgesteckt und verleimt werden.

Die Fenster werden zum Schluss in die zuvor eingepassten und verleimten Fensterrahmen eingeleimt.

Die Türrahmen unter der Treppe werden angepasst. Einseitig muss die Schräge der Treppe abgesägt werden (Natürlich habe ich beim ersten Mal die Schräge komplett abgesägt und dumm geguckt, dass die Ecke auch auf der anderen Seite der Wand fehlte...)

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Dachbodenfenster

Der runde Fensterrahmen entsteht
Von außen wird der Ring eingefräst
fertig gefräst
Der Rahmen besteht aus 2 Hälften
Nun wird der Fensterrahmen eingeleimt
das fertige Fenster mit Innenteil, hier bereits gestrichen.

Die Fenster des Dachbodens sollten rund werden. Soll ja nicht alles gleich aussehen.

Dazu habe ich zunächst mit einer Bohrkrone eine runde Scheibe im Durchmesser 63mm ausgebohrt und dann mittig ein Loch von gut 40mm mit dem Forstnerbohrer gebohrt.

Am Frästisch wurden nun die Ränder etwa 2,5mm eingefräst.

So entstanden pro Fenster 2 Hälften, die am Haus zusammengeleimt wurden.

Der Innenteil wurde aus etwas dünnerem Material extra gefertigt und eingeleimt. Davon fehlen Bilder, ist aber auch nicht sonderlich schwer.

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Die Türen

Zuschnitt der Tür
Bohren eines Loches für den Stift etwa im Durchmesser des Stiftes. Es soll sich leicht drehen können aber nicht wackeln.
Auch die Türschwelle unten bekommt ein Loch
Der Stift in der Tür ist fest und im Rahmen ist er drehbar
Tür in Funktion.

Die Türen sind recht einfach in der Machart und Anfangs dachte ich auch, "die werden mir nicht gefallen", aber jetzt wo sie fertig sind, finde ich sie in Ordnung.

Ich habe zunächst dünnes Sperrholz (5mm Buche) passend geschnitten.

Als Scharnier habe ich mit klitzekleine Scharniere besorgt, die ich verschrauben wollte. Allerdings hat keine der Schrauben an der richtigen Stelle Halt gefunden, so dass eine neue Idee her musste.

Ich habe nach etwas Überlegung Kramen in diversen Kisten kleine Stahlstifte gefunden, die ich oben und unten eingelassen habe und somit eine "Pendeltür" geschaffen habe.

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Der Sockel

Der Sockel, einfach aber stabil
Vierkanthölzer halten den Sockel stabil.
Ecken verbinden.
Innenansicht
Schrauben werden verspachtel und später geschliffen
Die Giebel werden an der Gehrungssäge zugesägt
Die Seitenwände mit Fensterausschnitten
Alles wird verleimt und verschraubt
etwas später, wie hier zu sehen, kommen die Fensterrahmen hinein.
Ansicht mit fertigen Fenstern
Später kamen dann auch Räder auf Vierkantpfosten unter das Haus.

Begonnen hatte ich das Haus eigentlich mit dem Boden (Sockel).

Da ich zuvor den Platz im Zimmer und damit die maximale Größe ausgemessen hatte, ergab sich eine Grundplatte von 30cm x 82cm.

Später, viel Später, stellte sich heraus, dass der Platz um die Treppe etwas knapp ist. Vor der Treppe könnte es gut 5 cm mehr sein, was eine Tiefe von 35cm ergeben würde. Beim Spielen hat es bisher aber nicht gestört.

Die Grundplatte und die Etagen habe ich aus 10mm MDF zusägen lassen. Die Wände sind aus 5mm MDF.

Unter die Grundplatte habe ich einen Sockel gesetzt, der etwas nach innen versetzt ist, damit er wie ein Haussockel erscheint. er ist 10cm hoch und ebenfalls aus 5mm MDF.

In ihm wird später die Elektrik zusammengeführt und Räder für einen gelegentlichen Platzwechsel untergeschraubt.

Stabilität bekommt der Sockel durch Vierkanthölzer in den Ecken und an der Längsseite.

Die Hölzer werden verschraubt und verleimt. Die Schraubenköpfe werden verspachtelt.

Die Seitenwände mit den zuvor ausgesägten Fensterausschnitten und die Rückwand kommen als nächstes dran. Sie werden ebenfalls verleimt, verschraubt und mit Holzdübeln versehen. Außen wird später alles verspachtelt und geschliffen.

Da ich die Wände von außen aufgesetzt hatte, haben alle Böden das selbe Maß.

Sie können aber noch nicht rein, weil erst die Treppen und die Innenwände fertig sein müssen. Später kommt man nur sehr schwer an einige Stellen heran.

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weiter mit der Treppe

Treppen an den Mittelwänden. Noch unfertig.
Seitenwange an der Treppe
Hier sieht man schon, wie wenig Platz vorne bleibt.
Mit der Kantenfräse wurde der Boden der nächsten oberen Etage eingefräst.
Hier mit Ausschnitt für die Treppe.
Die Seitenwände werden verleimt
Die Seitenwände werden verleimt
Die Leisten im Obergeschoss
Nun verleimt
Das Geländer entsteht
Stück für Stück
für Stück
Die Pfosten werden per Hand gesägt
...und kommen nach und nach dran
so sieht die eine Etage aus.

Die Treppe hat mich sehr aufgehalten. Hier musste ich viel zaubern und anpassen.

Das Geländer ist sehr fummelig und musste über die Etagen angepasst werden. Ich habe auch ein paar Fehler gemacht und musste eingie Teile wieder trennen und neu zusammenfügen...

An die Treppe kam eine Wange als seitlicher sauberer Abschluss.

Die Höhe der Treppe war auf die zunächst geplanten Böden von 5mm Starke ausgerichtet. Da ich mich wegen der Stabilität aber doch noch für 10mm Böden entschieden hatte, passte die Treppe nicht mehr und ich musste die Böden 5mm tief einschlitzen (Nut fräsen).

Ein Ausschnitt für die Treppe musst ebenfalls ausgesägt werden.

Für das Geländer habe ich kleine gedrechselte Pfosten gekauft und ein passendes Geländerprofil.

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Elektrik