EIN KLEINER PIRAT KANN AUF GROSSE REISE GEHEN

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    200 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Vor einem Jahr habe ich meinem Sohn einen Feuerwehrlauflernwagen gebaut. Nun stellt sich die Frage, was wir als nächstes bauen. Da der Sommer ja vor der Tür steht sollte es etwas für draußen sein. Für ein Baumhaus oder Klettergerüst ist er einfach noch zu klein. Aber wie wäre es denn mit einem Sandkasten? Naja eigentlich haben wir ja noch so eine einfache Sandkiste rumliegen. Aber einen einfachen Sandkasten für meinen Sohn? Ne das geht ja mal gar nicht. Von Beginn an schwebte mit ein Sandkasten als Piratenschiff im Kopf rum. Bei Google gab es jedoch keine Bauanleitung. Hm, was machen wir nun? Egal, so was bekommen wir sicher auch ohne Anleitung hin. So habe ich mal einen groben Plan gemacht, was wir alles brauchen und auf ging es in den Baumarkt. Da unser Garten am Hang liegt, haben wir keine wirklich gerade Fläche, die für den Sandkasten geeignet ist. Ich hatte dann die Idee den Sandkasten auf Stützen zu bauen. So haben wir das Thema Feuchtigkeit von unten auch schon mal geklärt. Mit 5 Bodenhülsen und einigen Pfosten und Brettern ging es dann wieder nach Hause. Jetzt musste nur entschieden werden, wo genau der Sandkasten hin kommt und wie groß er werden soll. Schnell waren die ersten Bodenhülsen im Boden und die Pfosten zeigten wie groß das Schiff nun wird. Hinten am Schiff sollte noch ein kleines Häuschen dran kommen. Ich habe die hinter Pfosten auf ca. 120cm abgesägt und die vorderen auf Höhe des Schiffs. Eine gute Unterkunstrotion ist wichtig, denn es wird sicher einiges an Sand rein gehen und es muss dann bestimmt über 200 kg und die Personen aushalten. Um eine gute Fläche für den Sand zu haben, habe ich mich für Rauspundbretter entschieden, die sind robust und günstig. Ich habe grob überschlagen wie viel ich brauche und welche Länge optimal ist, so dass ich wenig Verschnitt habe. Die Bretter waren dann schnell verschraubt aber es waren natürlich zu wenig. Also nochmal in den Baumarkt! Jetzt war die Umrandung dran. Hier hatten wir noch einige Reste an Profilhölzern herumliegen. Es waren zwar nur kurze Stücke, aber die reichen ja erstmal. Für das Häuschen sind sie aber zu kurz. Im Baumarkt habe ich schon mal Ausschau gehalten. Leider waren die dort angebotenen mit Rundkante leider alle dünner. In einem anderen Baumarkt habe ich noch welche in der Stärke gefunden. Nur diese waren jetzt etwas breiter. Na gut, das fällt nicht weiter auf. Das Verschrauben ging recht flott und so langsam nahm das Boot Gestalt an. Nun stand auch noch die Frage in Raum, wie wir das mit dem Dach machen. Ein Flachdach kann eigentlich jeder. Also ein schönes Spitzdach musste her. Aber mit Dachziegeln? Ne das wird sicher zu schwer (also vom Gewicht her) und Dachpappe sieht nicht schön aus. Wir haben aber da noch rote Bieberschwänze herumliegen, die wären doch optimal, dachte ich mir so. Also nachgeguckt und tatsächlich waren noch welche da (aber die reichten natürlich nicht). Nochmal einen Einkaufszettel schreiben und ab in den Baumarkt. Mit ausreichend Material konnte es jetzt erstmal weiter gehen. Als ich das Dach gedeckt hatte, musste ich zwar feststellen, dass der Farbton nicht ganz übereinstimmte, aber das nahm ich in Kauf. Für eine Reihe noch mal ein Paket kaufen für über 30 Euro, wenn man doch noch welche liegen hat, muss ja nicht sein. Zu einem richtigen Boot gehört natürlich auch ein Rettungsring und Steuerrad. Bei ebay wurde ich dann fündig. Eigentlich wollte ich noch einen Anker, aber da habe ich bisher noch nicht das passende gefunden. Entweder war es mit 400 kg einfach zu groß und schwer oder die Form war nicht passend. Es gibt in der Größe nur welche mit 4 Hacken und da ist mit das Verletzungsrisiko einfach zu groß. Es soll ja ein Spielplatz sein. Dann kam mir auf einmal noch eine Idee. Ein Bekannter hatte noch einen alten Handlauf herumliegen, den könnte man doch sicher als Tau irgendwo noch verbauen.

Als wir ihn angehalten habe, haben wir festgestellt, dass das Tau sogar lang genug wäre, um es als Reling zu nutzen. Leider habe ich am Anfang noch nicht die Idee gehabt und so hatte ich die Pfosten sehr kurz abgesägt. Irgendwie muss man die Pfosten aber doch wieder verlängern können. Dank eines netten Youtuber ( M1Molter )habe ich eine Lösung gefunden. Nun ist das Boot fertig und mein Sohn hat viel Spaß beim Spielen und Sandburgen bauen.

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https://www.selbstbauprofi.de/ideas/view/300 würde ich mich sehr freuen! 

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Tauchsäge
  • Akku-Schrauber
  • Multifunktionswerkzeug
  • Schlagbohrmaschine
  • Kapp- und Gehrungssäge
  • Stechbeitel
  • Farbe Bieberschwänze Rauspund Profilholz
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Materialliste
  • 6 x Pfosten 9*9 | Naturmaterial (9X9)

Los geht's - Schritt für Schritt

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EIN KLEINER PIRAT KANN AUF GROSSE REISE GEHEN

Ich hatte dann die Idee den Sandkasten auf Stützen zu bauen. So haben wir das Thema Feuchtigkeit von unten auch schon mal geklärt. Mit 5 Bodenhülsen und einigen Pfosten und Brettern ging es dann wieder nach Hause. Jetzt musste nur entschieden werden, wo genau der Sandkasten hin kommt und wie groß er werden soll. Schnell waren die ersten Bodenhülsen im Boden und die Pfosten zeigten wie groß das Schiff nun wird.  

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Grundgerüst steht und nun?

Hinten am Schiff sollte noch ein kleines Häuschen dran kommen. Ich habe die hinter Pfosten auf ca. 120cm abgesägt und die vorderen auf Höhe des Schiffs. Eine gute Unterkunstrotion ist wichtig, denn es wird sicher einiges an Sand rein gehen und es muss dann bestimmt über 200 kg und die Personen aushalten. Um eine gute Fläche für den Sand zu haben, habe ich mich für Rauspundbretter entschieden, die sind robust und günstig. Ich habe grob überschlagen wie viel ich brauche und welche Länge optimal ist, so dass ich wenig Verschnitt habe. Die Bretter waren dann schnell verschraubt aber es waren natürlich zu wenig. Also nochmal in den Baumarkt! Jetzt war die Umrandung dran. Hier hatten wir noch einige Reste an Profilhölzern herumliegen. Es waren zwar nur kurze Stücke, aber die reichen ja erstmal. Für das Häuschen sind sie aber zu kurz. Im Baumarkt habe ich schon mal Ausschau gehalten. Leider waren die dort angebotenen mit Rundkante leider alle dünner. In einem anderen Baumarkt habe ich noch welche in der Stärke gefunden. Nur diese waren jetzt etwas breiter. Na gut, das fällt nicht weiter auf. Das Verschrauben ging recht flott und so langsam nahm das Boot Gestalt an. Nun stand auch noch die Frage in Raum, wie wir das mit dem Dach machen. Ein Flachdach kann eigentlich jeder. Also ein schönes Spitzdach musste her. 

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Nun sind wir fast fertig

Aber mit Dachziegeln? Ne das wird sicher zu schwer (also vom Gewicht her) und Dachpappe sieht nicht schön aus. Wir haben aber da noch rote Bieberschwänze herumliegen, die wären doch optimal, dachte ich mir so. Also nachgeguckt und tatsächlich waren noch welche da (aber die reichten natürlich nicht). Nochmal einen Einkaufszettel schreiben und ab in den Baumarkt. Mit ausreichend Material konnte es jetzt erstmal weiter gehen. Als ich das Dach gedeckt hatte, musste ich zwar feststellen, dass der Farbton nicht ganz übereinstimmte, aber das nahm ich in Kauf. Für eine Reihe noch mal ein Paket kaufen für über 30 Euro, wenn man doch noch welche liegen hat, muss ja nicht sein. 

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Deko

Zu einem richtigen Boot gehört natürlich auch ein Rettungsring und Steuerrad. Bei ebay wurde ich dann fündig. Eigentlich wollte ich noch einen Anker, aber da habe ich bisher noch nicht das passende gefunden. Entweder war es mit 400 kg einfach zu groß und schwer oder die Form war nicht passend. Es gibt in der Größe nur welche mit 4 Hacken und da ist mit das Verletzungsrisiko einfach zu groß. Es soll ja ein Spielplatz sein. Dann kam mir auf einmal noch eine Idee. Ein Bekannter hatte noch einen alten Handlauf herumliegen, den könnte man doch sicher als Tau irgendwo noch verbauen.

Als wir ihn angehalten habe, haben wir festgestellt, dass das Tau sogar lang genug wäre, um es als Reling zu nutzen. Leider habe ich am Anfang noch nicht die Idee gehabt und so hatte ich die Pfosten sehr kurz abgesägt. Irgendwie muss man die Pfosten aber doch wieder verlängern können. Dank eines netten Youtuber ( M1Molter )habe ich eine Lösung gefunden. Nun ist das Boot fertig und mein Sohn hat viel Spaß beim Spielen und Sandburgen bauen.


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