Doggie (by Steve Good)

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    2 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Im Newsletter von Steve Good war kürzlich dieses Motiv drin.
Das fand ich so toll, das musste ich gleich am Wochenende nachbauen.

Das Motiv ist im Wesentlich in vier Ebenen aufgebaut, und erzielt dadurch einen 3D-Effekt.

Im Original hat Steve Good das in MDF gebaut. Ich arbeite nicht so gerne mit MDF und wollte auch, dass es etwas edler aussieht. Deshalb habe ich Paulownia und Nussbaum genommen.


Du brauchst

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Werkzeuge
  • Dekupiersäge
  • Akku-Bohrschrauber
  • Schleifblock
  • Zwingen
  • Pinsel
  • Lappen
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Materialliste
  • Leimholz | Paulownnia (18mm)
  • Holzreste | Nussbaum (6mm)
  • Acrylfarbe | schwarz
  • Danish Oil
  • Holzleim

Los geht's - Schritt für Schritt

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Vorlage und Material

Die Vorlage aus der Anleitung von Steve Good habe ich mir zunächst auf normales Papier ausgedruckt und die Einzelteile ausgeschnitten.

In der Vorlage sind nach amerikanischem Maß 3/4" und 1/4" angegeben. Ich rechne das für meine Arbeiten nicht genau um, das wären 19,05 mm und 6,35 mm. Ich nehm dafür dann üblicherweise für mich einfach die bei uns gängigen Stärken von 18 mm und 6 mm.

In dem Fall wählte ich für das dicke Holz 18 mm Leimholz Paulownia (gibt es z.B. im Baumarkt mit dem Biber auf Bestellung), und 6 mm Nussbaum (davon braucht man nicht viel und ich hatte noch ein paar Reste von einem anderen Projekt übrig).

Paulownia hat eine dezente Maserung, die ich in das Design mit einbeziehen wollte. Die Vorlage legte ich entsprechend aus. Für die Teile A-C sollte die Maserung längs laufen, bei Teil D quer.
Auch für die Kleinteile, Ohren und Nase, achtete ich auf die Maserung: sie sollte längs liegen.

So zeichnete ich mir die Einzelteile an und sägte sie erst mal grob aus.
Die Zuschnitte beklebte ich dann mit Malerkrepp und darauf mit etwas dickerem Tapetenkleister die Vorlagen.

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Bohren, Sägen, Schleifen

Ach bei so einfachen Projekten kann es zu Innenschnitte kommen, also zuächst die Durchführungen für die Augen und die Nase bohren.

Dann geht es an's Sägen der Einzelteile. Ich verwendete Niqua Ultra Nr.5 als Sägeblätter. Die Sägeblätter sind mit Gegenzähnen, so dass ich kaum was nachschleifen musste.

Die Formen sind sehr einfach, das Sägen ging sehr schnell.

Zur Probe legte ich dann schon mal aller Teile zusammen. Sah jetzt schon gut aus.

Mit 240er-Schleifpapier habe ich noch leicht die Kanten und Flächen angeschlieffen. Es war aber kaum Nacharbeit nötig.


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Malen und Leimen

Das Paulownia Holz ist relativ hell, so dass auch der Augenhintergrund recht hell geblieben wäre. Das hat man bei den Liegeproben im letzten Arbeitsschritt ja gesehen.
Deshalb habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, die Augenhintergründe mit schwarzer Acrylfarbe zu hinterlegen.

Dazu zeichnete ich durch das Teil C die Augen auf Teil B an, um dann auf Teil B den entsprechenden Teil anzumalen.

Anschließend ging es daran, die Teile schrittweise zusammen zu leimen. Die Kleinteile, Ohren und Nase, klebte ich dabei ohne Zwingen (wahrscheinlich hätten die anderen Teile auch ohne Zwingen gehalten).

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Ölen und fertig

Als letzten Arbeitsschritt habe ich das Hundchen noch mit Danish Oil eingerieben, damit erstens die Maserung etwas schöner raus kommt, und um das Projekt etwas zu konservieren.

Und fertig war mein Doggie nach der Vorlage von Steve Good
(http://scrollsawworkshop.blogspot.de/)


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