Der Stangenbohnen-Ernter

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    3 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Mehr aus Jux entstand der Prototyp des Stangenbohnen-Ernters.
Mich ärgerte es immer, daß bei den bis zu rund 4 m hohen Bohnenstangen es doch tatsächlich einige Bohnenspitzen schafften bis in diese Höhe sich hochzuschrauben und dort auch noch Bohnen zu erzeugen.
Nun, meisten bleiben die obersten Bohnen hängen, da sie ja nur mit einer Leiter zu erreichen sind, wenn sie nicht bis zum Abräumen dort verbleiben und ausreifen.
Aber Leiter hin- und hertragen, in dem aufgeweichten, lockeren Gartenboden versinken, evtl. noch ein Brett unterlegen um dieses Einsinken zu verhindern, das war mir alles zu viel.
Dennoch wollte ich auch die oberen Bohnen ernten, was tun?
Es kam wie es kommen mußte, eine Handverlängerung (Stecken) mit Haken oder Messer mußte her.
 

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Schrauber
  • Schlagbohrmaschine
  • Stichsäge
  • Blindnietzange
  • Heißluftföhn
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Materialliste
  • 1 x HD-Rohr-Reduzierung | PCV (100/70)
  • 1 x Besenstiele | Holz (24 x 140 oder Alternativen)
  • 1 x Plastikschlauch | PVC (passend zum 70er HD-Rohrstutzen)
  • 1 x Dichtungsgummi | Gummi (70 x 6 mm oder Alternativen)
  • 2 x Blindnieten | Alu (4 x 8 mm)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Problem & Lösung

Also erfolgte wieder einmal Grübeln!
Die Idee einer Gabel mit einem Trichter, der in einen Beutel mündet war geboren.
Trichter an Stock? Nee das war noch nicht die richtige Lösung, denn es mußte auch noch eine Gabelführung dafür angebracht werden. Draht biegen und befestigen, nichts stabiles.
Es mußte alles in einem sein!

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Herstellung

Ein HD-Reduzier-Rohrstück lag so gelangweilt herum. Dieses nahm ich und bohrte parallel zum Rohr ein 24mm Loch in die Schräge. In dieses Loch den passenden Besenstiel eingeführt und festgebunden, damit eine Lasche um den Besenstiel geformt werden konnte.
Mit der Stichsäge einen Winkelschnitt ausgeführt, brachte so die nötige "Bandbreite". Mit einem Heißluftföhn habe ich dann diesen Abschnitt erwärmt, damit er um den Besenstiel herumgebogen werden konnte. Mit der Spitzzange das Ganze festgehalten bis es abgekühlt und wieder hart wurde.
Mit 2 Blindnieten (4mm) wurde die Lasche festgenietet, hält bombig.
Da die Sicht von unten auf die Gabelung nicht so einfach war, wurde weiter überflüssiges Material aus dem Sichtwinkel herausgetrennt.
Zum Schluß noch einen Plastikschlauch von einer länglichen Verpackung über die 70er Muffe geschoben mit dem übrig gebliebenen Dichtungsring wurde der Schlauch fixiert. Fertig zum Einsatz.
 

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Anwendung

Die Anwendung ist wirklich simpel. Mit der Gabel unter bzw. hinter die Bohnen fahren und das ganze entweder bis zum Abreißen hochdrücken, oder seitlich wegdrehen, oder sogar nach unten abreißen.
Die so abgetrennten Bohnen fallen in den durchsichtigen Plastikschlauch und werden darin gesammelt. Ist der Schlauch gefüllt, wird die Klammer an der unteren Seite über einem Eimer/Schüssel geöffnet und so entleert sich die Ernte ohne einen Bodenkontakt mit dem Garten gehabt zu haben.

So was ähnliches gibts ja schon mit Säckchen für Äpfel, warum also nicht auch für Stangenbohnen?!
PS Für die normal erreichbaren Stangenbohnen braucht's das Teil natürlich nicht.
Es ist halt ein Speziallösung für die Extreme (Höhe).


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