DJ Pult - Teil 1: HiFi Schrank

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  • Schwierigkeit
    schwer
  • Kosten
    200 €
  • Dauer
    3-4 Tage
  • Wertung

Für unseren Tanzsportclub habe ich ein DJ Pult bestehend aus 2 Teilen gebaut: Ein HiFi-Schrank zur Unterbringung von Verstärker, CD-Player und Mischpult und einem verschließbaren Kasten zur Aufbewahrung eines Laptops. Die Beschreibung gliedert sich daher auch in zwei Bauanleitungen - dieser Teil erklärt den Aufbau des HiFi-Schrankes.

Hier gehts zum Teil 2: Notebookfach.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Akku-Schrauber
  • Flachdübelfräse
  • Dremel Trio
  • Winkel, Bleistift, Lineal, etc.
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Materialliste
  • x x Spanholzplatten | Ahorn, Buche, etc. (je nach Plan)
  • 4 x Möbelscharniere
  • 1 x Steckdose, Kabel, Hohlraumdose
  • 4 x Regalbodenhalter
  • 5 x Möbelgleiter
  • 6 x kleine Winkel | Metall
  • x x Flachdübel
  • x x Schrauben

Los geht's - Schritt für Schritt

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Form planen und Einzelteile im Baumarkt zuschneiden lassen

Das DJ Pult wurde komplett mit Sketchup modelliert, bevor es gebaut worden ist. Aus dem 3D-Modell habe ich dann die genauen Maße nochmals zur Kontrolle abgelesen und anschließend die Einzelteile im Baumarkt zuschneiden lassen und mit Kantenumleimer versehen lassen. Ich besitze keine Werkstatt, daher war dies die einfachste Möglichkeit die Teile auf Maß zu bringen. Den Rest habe ich dann in der Wohnung (!) gemacht.

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Flachdübellöcher fräsen

Nachdem ich die Einzelteile sortiert hatte, habe ich die Schlitze für die Flachdübel gefräst. Dazu habe ich eine billige Fräse von H**er (bzw. in Deutschland Al*i) um €30,-- verwendet - ich war erstaunt, wie gut das Ding funktioniert und bin damit voll zufrieden. Zuerst wurden die zu verbindenden Platten aufeinander gelegt und die Mittelpunkte der Fräsungen markiert. Anschließend wurde die Fräse entsprechend angelegt und in den Einzelteilen die Schlitze gefräst. Man sollte hier aufpassen, dass die Fräse jeweils von der selben Seite her angesetzt wird, somit ist es nicht so schlimm, wenn man die Fräse nicht exakt auf die Materialstärke eingestellt hat. Für T-Verbindungen muss man etwas tricksen, indem man das Gegenstück an der Verbindungskante festklemmt und als Führung verwendet. 

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Nut für die Rückwand fräsen und verleimen

Nun wurde mit Hilfe des Dremel Trio eine Nut in die entsprechenden Teile für die Rückwand gefräst, und die Einzelteile verleimt.

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Ausschnitte

Für die Geräte, ein Lüftungsgitter und einer Steckdose in der Seitenwand wurden die entsprechenden Ausschnitte gemacht. Da in der Frontplatte die Kanten teilweise sichtbar sind, habe ich dort die Ausschnitte nur grob mit der Stichsäge gemacht. Anschließend habe ich den Ausschnitt mit Hilfe einer Schiene und dem Dremel Trio exakt auf die Größe der Geräte ausgefräst. Somit sind keine ausgebrochenen Furnierkanten entstanden. Den Ausschnitt für die Steckdose habe ich mit Hilfe einer Lochsäge erstellt. Da ich leider keine passende Lochsäge zur Hand hatte, habe ich eine kleinere verwendet und dann das Loch mit dem Trio vergrößert.

Die Frontplatte wurde nach erstellen der Ausschnitte mit 4 kleinen Winkel von innen an den Korpus geschraubt. Die obere Platte wurde erst vor Ort angebracht, nachdem der Kasten an die Wand geschraubt worden war.

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Halterung für Verstärker und CD-Player

Im Inneren des HiFi-Schrankes wurden Halterungen für Verstärker und CD-Player aus Kanthölzern angefertigt. Die Geräte wurden anschließend nur in die Ausschnitte eingeschoben und nicht verschraubt, da eine Anforderung war, dass die Geräte möglichst einfach und schnell herausnehmbar sind.

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Türen und Einlageboden

Für die Montage der Türscharniere habe ich eine Bohrschablone von Hettich verwendet. Dazu muss man nur die Tür an den Korpus halten, die Schablone dazwischen halten und die Löcher anzeichnen. Außerdem habe ich noch günstige, aber dennoch gut aussehende Metallgriffe von I*ea verbaut. Im Inneren des Kasten wurde zuletzt noch ein Einlageboden montiert.

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Montage vor Ort

Zuletzt wurde der Schrank an der Hinterseite mit der Wand und an der Seite mit dem 2. Teil verschraubt und die Deckplatte befestigt. Der ganze Kabelsalat hat im inneren des HiFi-Schrankes Platz - somit ist alles nun aufgeräumt. Die Steckdose dient zum laden von selber mitgebrachten Geräten. Dazu gibt es zusätzlich im zweiten Teil des DJ Pultes einen Auslass für ein Audiokabel. Außerdem wurden noch Möbelgleiter montiert. Dazu muss ich sagen, dass ich mich leider etwas in der Höhe verschätzt hatte - eigentlich wollte ich 10cm hohe Edelstahlfüße montieren, da wäre das DJ Pult jedoch zu hoch geworden. Daher habe ich mich für Möbelgleiter entschieden.

Hier gehts zum Teil 2: Notebookfach.


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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