Couchtisch

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    250 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Passend zu unserem Eichenholz-Esstisch habe ich einen kleinen Couchtisch ebenfalls aus Eiche angefertigt.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • POF
  • Tischbohrmaschine
  • Winkelschleifer
  • Akku-Schrauber
  • Klemmen
  • Torx-Schraubendreher
  • Elektroschleifer
  • Feile
  • Schmirgelpapier
  • Baumwolltuch
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Materialliste
  • 4 x Tischbein | Eichenholz (9 x 9 x 40 cm)
  • 1 x Tischplatte | Eichenholz (60 x 80 x 4 cm)
  • 2 x Seitenbretter | Eichenholz (2,5 x 6 x 62 cm)
  • 2 x Seitenbretter | Eichenholz (2,5 x 6 x 42 cm)
  • 8 x Eisenwinkel | Eisen (5 x 6 x 6 cm)
  • 10 x Torx-Schrauben | Eisen (4,5 mm x 6 cm)
  • 24 x Torx-Schrauben | Eisen (3 mm x 2,5 cm)
  • 8 x Torx-Schrauben | Eisen (4,5 mm x 5 cm)
  • 1 x Holzöl

Los geht's - Schritt für Schritt

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Holz besorgen

Der Tisch besteht aus massivem Eichenholz. Die Tischplatte ist 80 x 60 cm groß. Die Pfosten sind 9 x 9 cm und waren eigentlich als Ständer für Holzpalisadenwände gedacht. Sie sind 40 cm lang. Die Seitenbretter sind Seitenlänge abzüglich 2 x 9 cm und plus 2 x Tiefe der Nut. Ich habe 1 cm als Nut vorgesehen, würde aber im Nachhinein 2 - 3 cm empfehlen.

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Pfosten vorbereiten

Die Pfosten müssen mit je zwei Nuten für die Seitenbretter versehen werden. Dazu habe ich sie so aufgestellt, wie ich sie später verwenden wollte, und ein Dreieck als Gedächtnistütze aufgemalt, sodass ich sie immer wieder in die richtige Reihenfolge bringen konnte. Außerdem habe ich sie durchnummeriert.

Beim Ausfräsen der Nuten habe ich immer zwei Pfosten zusammen in die Werkbank eingespannt und die Pfosten mit einem Brett und zwei Schraubzwingen längs zusätzlich stabilisiert.

Da die Nut breiter war als das einzufügende Brett, mußte ich in zwei Arbeitsgängen fräsen. Um die richtige Breite einzustellen, sollte man diese an einem Probebrett ausprobieren. Das habe ich erst später gemerkt, sodass einige meiner Nuten 0.5mm zu groß ausgefallen sind. Nicht schlimm, aber wenn man das mit dem Probebrett berücksichtigt, bekommt man es noch besser hin.

Das Fräsen zusätzlich erschwert hat die Tatsache, dass die Pfosten nicht ganz genau 9 x 9 cm sondern eher 9 x 8,9 cm waren, und sich so nicht ganz exakt Kopf an Kopf einspannen ließen.

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Seitenbretter fräsen

An den Rändern der Seitenbretter habe ich 1 cm Holz ca 2 mm tief wegfräst, sodass sie sich schön in die Nuten der Pfosten einbauen ließen. Hierzu habe ich rechts und links ein Hilfsbrett bein Fräsen mit eingespannt, sodass die Oberfräse am Anfang und Ende nicht ausbrechen konnte.

Die Seitenbretter habe ich mit jeweils 2 bzw. 3 x 8 mm Löchern für die Befestigungsschrauben versehen. Dazu habe ich die Standbohrmaschine verwendet, sodass die Löcher auch wirklich gerade sind. In die 8 mm Löcher habe ich die Seitenbretter mit einem extralangen 4 mm Bohrer mittig ganz durchgebohrt.

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Kanten fasen

Die Kanten der Pfosten und Seitenbretter sowie die der Tischplatte habe ich mit der Oberfräse gefast. Bei den Pfosten und Seitenbrettern habe ich das sogar vor den anderen Arbeitschritten gemacht, sodass ich mir keine Sorgen um ausbrechende Nuten machen musste.

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Schleifen

Nachdem alle Pfosten und Bretter angefertigt waren und sich der Tisch provisorisch zusammenstecken ließ, habe ich alle Teile mit dem Elektroschleifer glattgeschliffen. Anschließend habe ich das Holz mit einem Lappen angefeuchtet und trocknen gelassen, sodass sich die Holzfasern aufstellen konnten.

Dann nochmals abschleifen. Dabei ggf. neues Schleifpapier nehmen.

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Pfosten und Seitenbretter zusammenleimen

Jetzt jeweils zwei Pfosten und eines der längeren Seitenbretter zusammenleimen. Dazu habe ich den provisorisch zusammengesteckten Tisch auf meine Werkbank gestellt, sodass die Konstruktion rechtwinkelig ausgerichtet war. Dann warten und die andere Seite leimen.

Als letztes die beiden übrigen Seitenbretter verleimen und ebenfalls mit einer langen Klemme zusammendrücken.

Nach diesen Schritten sieht die Konstruktion schon wie ein Tisch aus. Die Diagonalen sollten gleich lang sein und die Kanten rechtwinkelig aufeinanderstehen. Die Tischplatte ist noch nicht befestigt.

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Oberflächenbehandlung

Um eine schöne Oberfläche zu erhalten, habe ich alle Holzteile mit Holzöl behandelt. Dann 15 min warten und das überschüssige Öl mit einem Baumwolllappen wegpolieren.

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Tischplatte montieren

Als letzten Schritt habe ich die Tischplatte montiert. Dazu die Platte mit der schöneren Seite auf die sorgfältig gesäuberte Werkbank legen und die Befestigungslöcher vorbohren. Dann die Schrauben eindrehen. Hierzu habe ich einen Torx-Schraubendreher verwendet, da der Akkuschrauber nicht in die vorbereitete 8 mm Löcher passte.

Jetzt ist der Tisch bereit zur Verwendung. Nach Bedarf kann man den Tisch nochmals mit Holzöl behandeln. Dann wir die Oberfläche noch widerstandsfähiger.

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Eisenwinkel zur Verstärkung

Obwohl die Unterkonstruktion des Tisches mit den Nuten und Seitenbrettern schon einen sehr stabilen Eindruck macht, habe ich dennoch die Tischbeine mit jeweils zwei Eisenwinkeln verstärkt. Da es keine 5 x 6 x 3 cm großen Winkel gab, habe ich sie kurzerhand mit der Flex aus 5 x 6 x 6 cm Winkeln angefertigt. Nach dem Abschneiden habe ich sie mit der Feile geglättet. Angebracht habe ich sie noch vor der Tischplatte, da man dann noch besser in die Ecken kommt.

Jetzt können die Kinder ohne Gefahr auf dem Tisch herumturnen!

Viel Spaß beim Nachbauen!


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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