Bohrschablone für die Werkbank (Lochreihen)

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    9 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Nachdem ich ja das Projekt "Holzwerkbank mit System - MFT Eigenbau" schon eingestellt habe, zeige ich euch wie ich die Schablone hergestellt habe, um die Löcher exakt zu bohren. Mir war es ja äußerst wichtig, das die Löcher so genau wie möglich gebohrt werden. Dadurch gibt es dann unzählige Anwendungsmöglichkeiten für die Werkbank. Ich habe mir lange den Kopf drüber zerbrochen, wie ich dieses Problem lösen könnte. Und hier ist mein Ergebnis. Mir ist es gelungen  im Zentel Millimeterbreich die Löcher herzustellen.

Und hier noch weitere interessante Projekte von mir


Du brauchst

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Werkzeuge
  • PBD 40  - Bohrmaschine (stationär)
  • PSR 18LI-2
  • TGS 171
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Materialliste
  • 2 x Sperrholzstreifen | Pappel (1000 x 120 x 4)
  • 5 x Sperrholzstreifen | Pappel (1000 x 100 x 4)
  • 1 x Anschlagklötzchen | Multiplex Birke (80 x 30 x 10)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Ständerbohrmaschine einrichten

Um ein genaues Ergebnis zu erreichen mußte ich den Bohrständer absolut starr fixieren. Dazu habe ich im hinteren Bereich Zwingen benutzt. Als nächsten Schritt habe ich den vorhandenen Längsanschlag exakt auf auf die Linie die ich zuvor festgelegt hatte ausgerichtet, und durch eine Probebohrung kontrolliert. Da das Ergebnis für mich noch nicht befriedigend war, korrigiert ich den Abstand (mitte Loch bis Längsanschlag) mit leichten Schlägen. Nachdem der Randabstand eingestellt war bohrte ich ein 8mm Loch 15mm tief. Dieses Loch diente der Aufnahme eines Holzdübels, der später als Anschlag für den Lochabstand dient. Als nächstes habe ich den Lochabstand mittels Messschieber genau angezeichnet. Da die Löcher 90mm von Mitte zur Mitte haben sollen, ist logischer Weise der Randabstand auch 90mm. (Ich hatte zuerst fälschlicherweise 15mm für das halbe Loch abgezogen, deshalb zeigt der Messschieber 75mm, was natürlich falsch war. Später habe ich das korrigiert). Nun habe ich das Brett wieder an den Längsanschlag gelegt, und den Forstnerbohrer Durchmesser 30mm mit der Randmarkierung ausgerichtet. 30mm deshalb, da ich eine 30mm Kopierhülse verwendet habe. Wenn ihr natürlich eine andere Kopierhülse habt, müßt ihr das ändern. An einem Probebrett habe ich dann eine Versuchsbohrung gemacht. Auch hier mußte ich mit leichten Schlägen minimal nachkorriegieren. So nun konnte es losgehen. Erstes Loch im ausreichenden Abstand zum Rand bohren. Gebohrtes Loch über den Dübel führen, und am Dübelrand anlegen. Das zweite Loch kann gebohrt werden, und mit all den anderen Löcher so fortfahren bis zum Ende. Natürlich auf äußerste Sauberkeit beim anlegen am Anschlag achten. Ich habe jedes mal die Auflagefläche mit Luft abgeblasen. Zum Abschluß habe ich noch kleine Holzleiste als linken Lochanschlag aufgeleimt. Ich zeichnete mir ein Linie im 85mm Abstand zur Mitte des Loches, und leimte ein Stück Restholz auf. Ich hatte im Eifer des Gefechtes Loch an Loch gebohrt, und vergessen, das im Bereich des Anschlages kein Loch gebraucht wird. Es hat sich aber als glückliche Panne erwiesen.
Denn durch dieses Loch habe ich nun eine Kontrolle, ob die Leiste richtig an der Tischkante anliegt. Man braucht halt auch etwas Glück.

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Distanzbrettchen anfertigen

Ich ließ mir im Baumarkt 10cm Streifen, 1mtr lang schneiden. Kleiner schneiden die bei uns die Streifen nicht. Ich richtete an meiner Kappsäge meinen selbstgebauten Längenanschlag ein, und längte 30 Brettchen in einer Länge von 150 mm ab, Dann baute ich die Kappsäge zur Kreissäge um, und stellte den Anschlag exakt auf 90mm Breite ein. Auch hier habe ich durch leichte Schläge das exakte Maß wieder eingestellt. Mit geringem Vorschub habe ich dann alle 30 Brettchen in der Breite auf Maß geschnitten. Anschließen mit dem Messschieber die Breit kontrollirt. Ich bin hoch zufrieden. Auch hier konnte ich die Maße exakt herstellen, was für die Genauigkeit der Bohrabstände dient.


Rechtlicher Hinweis

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