Bienenhaltung / Zanderbeute nach Dr. Liebig Part1 - Die Zarge

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  • Schwierigkeit
    leicht
  • Kosten
    8 €
  • Dauer
    Unter 1 Tag
  • Wertung

Hallo liebe Leute,


Da ich im Sommer meine ersten drei Bienenvölker bekomme, habe ich gestern mit dem Bau meiner "Bienenbeuten" begonnen.

In Deutschland haben sich eine Hand voll Beutensysteme durchgesetzt. Eine davon davon ist die "Zanderbeute nach Dr. Liebig" (Auch Hohenheimer Einfachbeute genannt)

Wenn man sich nun an das Vorgegebene Maß hält, so kann man sämtliche Anbau- und Zubehörteile aus dem Fachhandel mit den selbstgebauten Teilen kombinieren.

Eine Zander-Bienenbeute besteht immer aus drei verschiedenen teilen.

1. --> Der Boden (Mit Einflugloch vorne Schutzgitter im Boden und Schublade hinten)
2. --> Die Zarge (Eine als Brutraum und min. eine weitere als Honigraum)
3- --> Der Deckel

Auf den Boden setzt man immer eine Zarge, in die die Rähmchen mit den Waben eingehangen werden. Dies ist der Brutraum. Die Königin legt ihre Eier hinein und die Arbeiterinnen verschließen die Kammern.
Auf die erste Zarge kommt dann ein Absperrgitter, durch das die Arbeiterinnen problemlos durch passen, die etwas größere Bienenkönigin aber nicht. Darauf setzt man dann eine zweite "Zarge" mit Waben. Die Arbeiterinnen beginnen nun die Waben mit Honig zu füllen und diesen kann man dann ernten. Wenn man geerntet hat, setzt man einfach eine weitere leere Zarge an die stelle der gerade abgeernteten und die Bienen starten von neuem.

Im ersten Part möchte ich nun zeigen, wie man eine einfache Zarge nach Normalmaß baut.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Tischkreissäge
  • Druckluftkompressor mit Nagelpistole
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Materialliste
  • 1 x Fichte-Leimholzbrett | Hoz (200 * 30 *1,8)

Los geht's - Schritt für Schritt

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Anleitung anbringen

Da ich alleine für mich 3 komplette Beutensysteme benötige, muss ich natürlich öfter die Gleichen Sachen bauen. deshalb habe ich die Anleitung aus dem Internet mal fest angebracht.


Ich benutze hierfür die Anleitung von "Ingolf Hofmann". Diese hat er etwas abgeändert/vereinfacht. Z.B. winkelt er die Setz- und Griffleisten nicht an. Da ich aber das Passende Werkzeug habe (Er scheinbar nicht) um sie nach Standart zu bauen, habe ich dieses für mich wieder geändert.

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Alle Teile zusägen

Als Basis diente hier ein Fichte-Leimholzbrett in den Maßen 200*30 cm und einer Stärke von 18mm.


Ich benötige folgende Teile:

2 Seitenteile 51,6 x 22,7 cm
2 Stirnseiten 38 x 21 cm
2 Griffleisten 38 x 4,5 cm (20 grad abgewinkelt)
2 Griffleisten 38 x 2,5 cm (20 grad abgewinkelt)
2 Rutschleisten 38 x 0,3 cm

Benutzt habe ich hierfür meine TKS

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Zusammen bauen

Im ersten Step habe ich die Seitenteile mit den Stirnseiten verbunden und auch direkt die Setzleisten (untere Leisten) mit wasserfestem Leim verleimt und mit der Nagelpistole fest verbunden. 

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Die Griffleisten

Die Griffleisten werden etwas versetzt angebracht. So entsteht eine Auflagefläche für die später einzuhängenden Rähmchen. Außerdem entsteht hier die Fläche, auf die das nächste Bauteil aufgesetzt wird.


Die 45 Grad Kante wird bei den Griffleisten nach hinten gesetzt, damit man reingreifen kann.

Diese Sache hatte (45 grad abgewinkelt) "Ingolf Hofmann" für sich abgeändert und oben und unten einfach gerade Leisten angebracht.

Nachteile: 
Griffleiste lässt sich nicht so sicher tragen und auf der Setzleiste kann sich wasser sammeln, was zur schnelleren Alterung der Zargen beiträgt.

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Ölen

Im letzten Step habe ich alle Kanten nochmal ganz sauber abgeschliffen und mit Leinöl versiegelt


Rechtlicher Hinweis

Bosch übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der hinterlegten Anleitungen. Bosch weist außerdem darauf hin, dass die Verwendung dieser Anleitungen auf eigenes Risiko erfolgt. Bitte treffen Sie zu Ihrer Sicherheit alle notwendigen Vorkehrungen.


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