Beagle mit Ball Intarsia

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  • Schwierigkeit
    mittel
  • Kosten
    0 €
  • Dauer
    Mehr als 4 Tage
  • Wertung

Der kleine Beagle ist mein zweites Intarsia. Er ist aus 30 mm Esche, Eiche, Kirsche und einem rötlichen Tropenholz, welches noch von meinem Großvater stammt. Der Beagle ist 400 mm breit und 200 mm hoch und besteht aus 20 Teilen. Behandelt wurde er mit Danish Oil und nach dem Trocknen wurde er mit einem Lammfell poliert.
Die Vorlage stammt von Kathy Wise.

Du brauchst

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Werkzeuge
  • Multicut 2S
  • Bandschleifer
  • Schlagbohrmaschine
  • Multifunktionswerkzeug
  • Bohrständer
  • Handschleifklotz
  • Schleifpapier 120, 150, 180, 220, 240, 400 Körnung

Los geht's - Schritt für Schritt

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Auswahl des Holzes und Aufkleben der einzelnen Schablonen

Die einzelnen Schablonen werden auf die unterschiedlichen Hölzer geklebt. In meinem Fall besteht der Körper aus 30 mm Eichenholz, der Bauch aus 30 mm gestockter Buche, die weißen Pfoten und die Brust aus 30 mm Esche und die Augen und Nase aus 30 mm Kirschholz.

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Ausschneiden der einzelnen Körperteile

Mit der Feinschnittsäge habe ich dann die einzelnen Teile aus den unterschiedlichen Hölzern geschnitten. Ich verwende ein Sägeblatt in der Größe Nr. 5 mit Gegenzähnen.
Wichtig ist immer genau auf der Linie zu sägen, sonst passen die einzelnen Teile nicht ordentlich zusammen.
Nach dem Zuschnitt schreibe ich jede Teilenummer auf die Rückseite und lege die Teile auf einer Schablone aus, um zu sehen ob der Schnitt sauber und in der richtigen Größe ausgeführt wurde.

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Anpassen der unterschiedlichen Höhen

Um einen 3 D Effekt zu erzeugen, werden einige Körperteile kleiner geschliffen, in meinem Fall die Vorderpfote und der Schwanz des Beagles. Um den Ball runder zu bekommen, habe ich aus dem gleichen Holz den Ball nocheinmal geschnitten und mit dem oberen verleimt.
Mit dem Bandschleifer schleife ich anschließend die Teile bis auf die angezeichnete Linie.

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Schleifen der Rundungen und Schattierungen

Mit einem Bandschleifer habe ich dann bei dem höchsten Teil begonnen die Rundungen an den Hundekörper zu schleifen. Erst wird grob mit dem Bandschleifer gerundet und dann von Hand nachgearbeitet.
Die Zehen, die Nackenfalten und der Mund werden mit einem Kerbschnitzmesser angedeutet.
An den kleineren Stellen habe ich den Dremel mit einem Schleifkörper verwendet.

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Zusammenkleben der einzelnen Teile

Nachdem alles fertig geschliffen ist, werden die einzelnen Körperteile wieder zusammengeklebt.
Hierzu verwende ich Holzleim den ich am unteren Ende des Teiles aufbringe und CA Kleber oberhalb des Holzleimes.
Die einzelnen Teile werde auf der Schablone zusammen gefügt, so sieht man ob alles ganz genau passt und dann wird gepresst.

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Brennen des Auges und des Nasenloches

Mit dem Brennpeter habe ich dann die Pupille und das Nasenloch gebrannt.

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Zuschneiden, beizen und anleimen der Rückwand

Als Rückwand verwende ich 6 mm Buchensperrholz. Der Hund wird auf dem Sperrholz ausgelegt und mit einem Bleistift wird die Kontur nachgezogen. Anschließend wird ca. 4 mm neben der Linie mit der Feinschnittsäge ausgesägt, es soll nichts überstehen.
Nachdem alles passt wird die Rückwand geschliffen und beidseitig schwarz gebeizt. Nach dem Trocknen der Beize wird die Rückwand auf den Beagle geleimt, hierbei verwende ich wieder Holzleim und einzelene Tropfen CA KLeber zwischen dem Leim.

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Ölen des Beagles

Vor dem Ölen habe ich den Beagle mit einer Naturhaarbürste poliert. Nun wird mit einem Leinenlappen und einem Pinsel das Danish Oil aufgebracht. Alles über Nacht einziehen lassen und am nächsten Tag wird mit einem Lammfell poliert.

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Anbringen des Aufhängers

Als Aufhänger verwende ich einen Zackenaufhänger der Firma Art&More. Man nimmt das fertige Intarsia zwischen zwei Finger und sucht so den Mittelpunkt. Dort wird mit einem Bleistift eine Markierung gemacht, um dort den Aufhänger mittig anzubringen.
Die Löcher habe ich mit einem 1,5 mm Bohrer vorgebohrt und anschließend den Aufhänger angeschraubt.


Rechtlicher Hinweis

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